Georgiewa darf IWF-Chefin bleiben
Die IWF-Chefin übersteht ihren Datenskandal und darf ihr Amt weiterhin bekleiden. Vor allem Frankreich sprach sich für Georgiewa aus.
Die IWF-Chefin übersteht ihren Datenskandal und darf ihr Amt weiterhin bekleiden. Vor allem Frankreich sprach sich für Georgiewa aus.
Es geht um Vorwürfe der Datenmanipulation zugunsten Chinas: Der IWF-Exekutivrat hat am Freitag über die Zukunft der Direktorin Georgiewa beraten. Doch eine Entscheidung steht noch aus. Man brauche weitere klärende Details.
Durch die Manipulation am Doing-Business-Report der Weltbank wurde dieser eingestampft. Die IWF-Chefin Kristalina Georgiewa sollte zurücktreten. Doch die Probleme gehen tiefer.
Kristalina Georgiewa ist die Hauptverdächtige in einem Datenskandal. Jetzt wird es ernst. Sie kämpft um ihren Posten an der Spitze des Internationalen Währungsfonds. Prominente Ökonomen unterstützen sie.
Nobelpreisträger Paul Romer spricht im F.A.Z.-Interview über die Manipulationen der Weltbank, die Integrität von Kristalina Georgiewa – und seine gescheiterten Bemühungen als Chefökonom der Institution.
Chinas Position im vielbeachteten „Doing Business“-Ranking wurde offenbar auf Anweisung der Weltbank-Führung nach oben gehievt. Ein Prüfbericht führt die Unregelmäßigkeiten auf die heutige Chefin des Internationalen Währungsfonds zurück.
Die Weltbank hat ein Ranking der Wirtschaftsfreundlichkeit von Volkswirtschaften geschönt, um China ruhig zu stellen. Das offenbart ein interner Bericht. Die neue IWF-Chefin Kristalina Georgiewa gerät daher ins Visier.
Nicht nur das Militär hat in dem Land versagt, sondern auch die Entwicklungshilfe. Milliarden Dollar haben kaum geholfen: Warlords konnten sich bereichern, zum Teil versickerte das Geld in Steueroasen.
Afghanistan ist als eines der ärmsten Länder stark auf Hilfsgelder angewiesen. Nun setzt der IWF den Zugang zu Geldern aus. Die Taliban haben keinen Zugriff auf Devisenreserven. Auch die Versorgung mit Dollar ist unterbrochen.
Stabilisieren, Liberalisieren, Privatisieren. Die ökonomische Intelligenz in Washington drückte einst Entwicklungsländern die Marktwirtschaft auf. War das falsch?
Der Ökonom Partha Dasgupta fordert, die Nutzung der Meere zu bepreisen, um die Regenwälder zu schützen. Im Interview spricht er über den richtigen Wert eines Ökosystems und die Schönheit eines Komposthaufens.
Die Kosten für Auslandsüberweisungen sind in Deutschland höher als im weltweiten Schnitt. Vom UN-Ziel von 3 Prozent des Betrags als Kosten ist man noch weit entfernt.
Trotz vieler Warnungen hat sich der kleine Adria-Staat für den Bau einer neuen Autobahn mit etwa einer Milliarden Euro in China verschuldet. Die Strecke ist zwar noch nicht fertig, doch die Rückzahlung steht an – und Geld fehlt.
Gerade in Entwicklungsländern fördert das Steuersystem oft noch soziale Ungleichheit, statt sie abzubauen. Der IWF will das jetzt ändern und Unternehmen und Reiche zur Kasse bitten. Dafür legt er sich sogar mit der Weltbank an.
Mit der neuen amerikanischen Regierung ändern sich auch die Prioritäten der Weltbank. Ein neues Papier zeigt, welche klimapolitischen Weichen sie stellen will. Doch noch hat sie sich nicht für den neuen Weg entschieden.
Nach offiziellen Angaben gibt es in der Volksrepublik kaum noch Arme, Xi Jinping leitet daraus eine globale Führungsrolle für China ab. Eine nüchterne Betrachtung wirft jedoch Fragen auf.
Erstmals eine Frau, erstmals eine Afrikanerin: Ngozi Okonjo-Iweala rückt an die Spitze der Welthandelsorganisation. Die resolute Ökonomin dürfte ordentlich Dampf machen.
Die WTO befindet sich in einer schweren Krise. Nach Abwahl des amerikanischen Ex-Präsidenten Trump herrscht nun zumindest in der Führungsfrage Klarheit: Mit Ngozi Okonjo-Iweala steht zum ersten Mal eine Frau an der Spitze der Welthandelsorganisation.
Die reichsten Menschen der Welt konnten ihre Vermögen zuletzt erheblich steigern. Am anderen Ende der Vermögensskala wächst wegen des Coronavirus hingegen die Armut.
Regierungen sorgen sich zuerst um die Gesundheit der eigenen Wähler. Aber besonders ärmere Länder brauchen Hilfe bei der Beschaffung eines Corona-Impfstoffs. Ein Gastbeitrag.
Der Zentrumspolitiker und ehemalige Weltbank-Mitarbeiter steht vor einer schweren Aufgabe: Er soll das südamerikanische Land aus der Krise führen. Bis zum Ablauf der Legislaturperiode im Juli 2021 ist er nun im Amt.
Die Wahl galt auch als Entscheidung über die künftige Ausrichtung des Landes zwischen Russland und der EU. Maia Sandu hat im Wahlkampf deutlich gemacht, dass sie im Falle eines Sieges eine Annäherung an die EU anstrebt.
Auf seiner Jahrestagung warnt der Internationale Währungsfonds vor einer weltweiten Überschuldung durch die Corona-Pandemie. Es gibt allerdings auch gute Nachrichten.
Die Nigerianerin Ngozi Okonjo-Iweala oder die Südkoreanerin Yoo Myung-hee sollen künftig die angeschlagene Welthandelsorganisation führen. Die Afrikanerin hat die Nase vorn. Die Organisation ist in einer Krise.
Die Corona-Pandemie hat in Südostasien fatale Folgen für Wohlstand und Demokratie. Das erste Mal seit Jahrzehnten nimmt die Armut in der Region deshalb zu – und das Ausgangsland der Seuche profitiert von der Krise.
Die Pandemie könnte rund 100 Millionen Menschen in extreme Armut treiben. Weltbankchef David Malpass fordert eine Schuldenstreichung für besonders schwer betroffene Regionen.
Die Geschichte der Menschheit ist geprägt vom Aufstieg und Niedergang mächtiger Reiche und Staaten. Ist Amerikas Absturz unvermeidlich? China zeigt schon jetzt, welche internationale Ordnung es sich vorstellt.
In der Corona-Krise droht einigen hochverschuldeten Ländern die Staatspleite. Gleichzeitig tauchen wieder neue Korruptionsfälle auf. Dominoeffekte könnten folgen – auch in Europa.
Durchhalten oder auswandern: Die Beiruter Kulturszene kehrt die Scherben der schweren Explosion zusammen, doch die Erschöpfung ist groß.
Thailand ist für viele Deutsche ein Sehnsuchtsort. Doch wegen Corona bleiben die Grenzen des beliebten Urlaubslandes dicht. Die Folgen für die thailändische Wirtschaft sind dramatisch.
Millionen Menschen in armen Ländern sind von Überweisungen ihrer Verwandten im Ausland abhängig. In der Corona-Krise stößt das System an seine Grenzen – mit verheerenden Folgen.
„Große Talsperre der äthiopischen Wiedergeburt“ heißt der Nil-Staudamm, den Äthiopien baut. Doch wie viel Wasser kommt dann noch in Sudan und Ägypten an? Ein internationaler Vermittlungsversuch ist jetzt offenbar gescheitert.
Der Tropenarzt Tore Godal hat einst den Microsoft-Gründer dazu überredet, sein Geld fürs Impfen zu spenden. Jetzt sammelt er wieder Milliarden – für den Kampf gegen das Coronavirus und andere Krankheitserreger.
Wie schlimm sind die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie? Die Fachleute des Währungsfonds schlagen Alarm – und rechnen vor, dass gerade zwei große Länder deutlich besser durchkommen als etwa Amerika.
Corona könnte in den ärmsten Ländern eine humanitäre Katastrophe verursachen. Der IWF sieht die „dunkelste „Stunde“ und mobilisiert Hilfen mit der Weltbank. Gibt es bald ein Schuldenmoratorium?
Deutsche Urlauber lieben das Königreich – normalerweise. Das Virus hat das Land in einen Ausnahmezustand gestürzt. Der König hat seine eigene Art, damit umzugehen.