Welt in Scherben
Krieg, Pandemie, Inflation, die Gefahr von Hungersnöten, Schuldenkrisen und sozialen Unruhen bestimmen die Zeit. Lösungen für all das sind nicht offensichtlich.
Krieg, Pandemie, Inflation, die Gefahr von Hungersnöten, Schuldenkrisen und sozialen Unruhen bestimmen die Zeit. Lösungen für all das sind nicht offensichtlich.
Der Krieg in der Ukraine belastet eine Weltwirtschaft, die sich von der letzten Krise noch längst nicht erholt hat. Von den Industrieländern ist Deutschland laut einer neuen Prognose des IWF besonders betroffen.
Neben den Folgen des Kriegs und der Pandemie müsse die Weltwirtschaft noch eine deutlich höhere Inflationsrate verkraften, so IWF-Chefin Georgiewa. Der Präsident der Weltbank fordert derweil einen Schuldenerlass für die ärmsten Länder.
Russlands Angriffskrieg hat katastrophale wirtschaftliche Auswirkungen. Laut Weltbank wird die ukrainische Wirtschaft in diesem Jahr dramatisch schrumpfen und die Armut explodieren.
Russland rutscht in eine tiefe Wirtschaftskrise, von der sich das Land nicht so rasch erholen wird .
Als sich Region von Corona erholt, setzt ihr der Krieg zu: Sie muss mehr Kohle verbrennen, der Halbleiterfertigung fehlen Rohstoffe, die Inflation steigt.
Asiatische Länder leiden unter dem Ukraine-Krieg. Weltbank und ADB streichen ihre Wachstumserwartungen zusammen.
Vorwürfe der sexuellen Belästigung konnten ihm nichts anhaben. Rodrigo Chaves wird neuer Präsident Costa Ricas. Er muss die Wirtschaft wieder in Schwung bringen.
Plastik reduzieren, Abfall vermeiden: Die Zero-Waste-Bewegung ist beim Wohnen und Bauen angekommen. Dafür werden teils auch bereits benutzte Baumaterialien neu verwendet.
Für bedrohte Tierarten sammelt die Weltbank Geld am Kapitalmarkt unter anderem für den Schutz von Nashörnern in Südafrika.
Bedrohte Tierarten sind eines der ureigenen Anliegen des Naturschutzes. Jetzt sammelt die Weltbank Geld am Kapitalmarkt unter anderem für den Schutz von Nashörnern in Südafrika ein.
Mit dem Ukrainekrieg ist ein neues Konfliktgebiet dazugekommen, welches das Engagement und die finanziellen Mittel der Weltbank benötigt. Geberländer sind in Sorge, dass Entwicklungshilfe-Budgets zu stark beansprucht werden könnten.
Soldaten in die Ukraine schicken will der Westen nicht. Statt dessen weitet er seine Geldzusagen für die Regierung in Kiew aus.
Im Krieg in der Ukraine ist Bargeld gefragt. Noch halten Banken den Kreislauf in Gang, befüllen Automaten, organisieren Überweisungen – zuweilen aus dem Bunker.
Weltbank und IWF wollen die Ukraine mit Milliarden helfen.
Schon in dieser Wochen sollen 350 Millionen Euro ausgezahlt werden. Auch Nachbarländer der Ukraine sollen finanzielle Unterstützung erhalten, um Flüchtlinge aufzunehmen und zu versorgen.
Rechtsrisiken, Veröffentlichungspflichten und kurzatmige Investoren schrecken von der Börse ab. Die Zahl der öffentlich handelbaren Unternehmen ist in diesem Jahrtausend in Amerika und Deutschland stark zurückgegangen.
Russlands Okkupation der Ostukraine macht die Märkte nervös. Die ukrainische Währung stürzt ab und das Land verliert viel. Der Westen will stabilisieren.
Libanons Zentralbankchef Riad Salamé wurde einst als Finanzmagier gefeiert. Noch immer gilt er als Garant, dass das Land nicht vollends im Chaos versinkt. Doch seine Geschäfte im Dienste einer korrupten Clique treiben die Libanesen in den Ruin. Längst ermitteln international Staatsanwälte gegen ihn.
Die armen Länder der Welt werden von der Pandemie dramatisch getroffen. Weltbank-Chef David Malpass attackiert im Interview mit der F.A.Z. die Wirtschaftspolitik der Industrienationen – und erklärt, welche Probleme Chinas Rolle als größter Geldgeber der Erde mit sich bringt.
Die russische Militärübung im Schwarzen Meer stößt auf Kritik. Das Bundesverfassungsgericht könnte die Pflege-Impfpflicht ausbremsen. Und die Bundesversammlung samt zahlreicher Promis wählt am Sonntag den Bundespräsidenten.
Der ehemalige Bundesbankchef hat eine neue Aufgabe. Dabei geht es um ein effektives Beschwerde-Management auch für Kritik am Top-Management.
Die Putschisten zerstören Myanmar. Washington warnt Investoren. Viele Firmen gehen. DHL Deutsche Post aber bleibt und verdient Geld.
Nachdem Svenja Schulze mit großem Tross ins Entwicklungsministerium einzog, ist die Personalie ein Signal an die Mitarbeiter: Ihr werdet ernst genommen.
Multimilliardäre wie Elon Musk und die Aldi-Erben haben ihren Reichtum enorm gesteigert. Die Nichtregierungsorganisation findet das skandalös.
Längere Dürren und Hitzewellen, eine geringere Agrarproduktion und ein steigender Meeresspiegel: Die Folgen des Klimawandels werden für den Nahen Osten gravierend sein – und auch Europa vor massive Herausforderungen stellen.
Es wäre ein ungewöhnlicher Schritt: Die neue Bundesregierung will den bisherigen Chefvolkswirt des Finanzministeriums zur Weltbank schicken. Sein Vorgänger hatte dort seinen Posten erst im vergangenen Jahr angetreten.
Ministerpräsident Hamdok war der Hoffnungsträger der Zivilisten Sudans. Mit seinem Rücktritt zieht er die Konsequenz daraus, dass das Militär seine Herrschaft nicht mehr abgeben will.
Die Weltbank will die Massentierhaltung von Insekten fördern. Grillen und Mehlwürmer sollen eine nachhaltige Möglichkeit sein, eine ausreichende Versorgung mit Proteinen sicherzustellen.
Als direkte Folge der Corona-Pandemie werde der Anteil zehnjähriger Kinder, die einen einfachen Text nicht lesen und verstehen können, möglicherweise auf fast 70 Prozent steigen, warnt die multinationale Entwicklungsbank.
Das kommunistische Laos ist zurückgeblieben. Nun hilft Peking, indem es das Land in seine Neue-Seidenstraßen-Strategie einbindet. Laos gerät damit in Abhängigkeit, Südostasien wird weiter an China angebunden.
In fünfzehn Jahren hat China 38.000 Kilometer Schienen für Hochgeschwindigkeitszüge gebaut, zwei Drittel des globalen Netzes. Die Züge sind schnell, pünktlich und billig. Die Regierung setzt ihre Pläne rigoros um.
Mit gewöhnlichen Methoden werden wir den Anforderungen der Zeit nicht gerecht. Einkommensstarke Länder sollten deshalb Sonderziehungsrechte von mindestens 100 Milliarden Dollar an einkommensschwächere Länder weitergeben. Ein Gastbeitrag.
In Washington feiert Scholz die globale Mindeststeuer. Weil viele Wähler vor allem ihn wollten, steht er auch in Deutschland stark da. Doch Personalentscheidungen und die jungen SPD-Linken könnten noch herausfordernd werden.
Dass die IWF-Chefin Kristlina Georgiewa davon kommt, ist unverständlich. Sie weiß offenbar mit den entscheidenden Personen umzugehen. Denn es geht nie allein darum, ob ein Kandidat fähig und anständig ist.