Den Haag will Schiedsverfahren für unzulässig erklären lassen
Ein Schiedsgericht in Washington soll über Entschädigungen in Milliardenhöhe entscheiden, weil RWE und Uniper ihre Kohlekraftwerke in den Niederlanden ohne eine solche stilllegen sollen.
Ein Schiedsgericht in Washington soll über Entschädigungen in Milliardenhöhe entscheiden, weil RWE und Uniper ihre Kohlekraftwerke in den Niederlanden ohne eine solche stilllegen sollen.
Der Energiekonzern will kommende Woche Klage vor dem Schiedsgericht der Weltbankgruppe (ICSID) in Washington einreichen.Grund ist erneut der Kohleausstieg der Niederlande.
Der abrupte Führungswechsel bei Uniper stößt auf gemischte Resonanz bei den Analysten. Markus Rauramo, Chef des finnischen Haupteigentümers Fortum, möchte nun klare Verhältnisse schaffen.
Bis Dezember wird das Kraftwerk die Energiegewinnung aus Steinkohle einstellen. Zukünftig will das Unternehmen an dem Standort eine Wasserstoffinfrastruktur aufbauen.
Anlagen im Umfang von knapp 4,8 Gigawatt werden in der ersten Runde des deutschen Kohleausstiegs vom Netz gehen – deutlich mehr als zunächst eingeplant. Einige könnten aber in Reserve bleiben.
Während Donald Trump die Wahl wohl endgültig verliert, gibt Uniper bekannt, Pläne für ein Flüssiggasterminal in Wilhemshaven zu überdenken. Gut so!
In Wilhelmshaven wird vorerst kein Terminal für verflüssigtes Erdgas (LNG) gebaut. Das verkündete Uniper am Freitag.
Das erste Unternehmen warnt davor, dass die Gasleitung Nord Stream 2 womöglich nicht zu Ende gebaut wird. „Kein Staat hat das Recht, der EU ihre Energiepolitik zu diktieren“, sagt der deutsche Außenminister Maas in Richtung Washington.
Umweltaktivisten haben sich offenbar gewaltsam Zugang zum Gelände des Steinkohlekraftwerks Datteln 4 verschafft. Dagegen geht der Betreiber Uniper jetzt juristisch vor. Den Aktivisten drohen Freiheits- oder Geldstrafen.
Sachsen-Anhalt fürchtet um seine Braunkohle, denn Uniper will das Kohlekraftwerk Schkopau früher als geplant abschalten. Gegenüber der F.A.Z. sagt der Regierungschef, was nun auf dem Spiel steht.
1,5 Milliarden Euro hat Uniper in das Kraftwerk investiert. Wegen des Kohleausstiegs stand die Nutzung in Frage. Im Sommer 2020 soll es jetzt in Betrieb genommen werden.
Anbieter von Flüssiggas wittern die Gunst der Stunde: Uniper sagt für Europa eine Versorgungslücke bei Gas voraus. Die europäische Förderung würde sinken, der Verbrauch dabei steigen.
Der Stromkonzern Uniper wird finnisch – wenn Moskau mitspielt. Der neue Vorstandschef Andreas Schierenbeck über russisches Gas, die Zukunft von Kohlekraftwerken und die Wahrscheinlichkeit von Blackouts.
Der Uniper-Großaktionär Fortum will weitere Anteile des Düsseldorfer Energieunternehmens kaufen. Ein Land könnte sich dabei für die Finnen aber als Stolperstein erweisen.
Per Gesetz haben die Niederländer den Ausstieg aus der Kohleverstromung beschlossen. Uniper fordert nun wohl eine Entschädigung in Milliardenhöhe.
Das Land hat beschlossen, die Kohleverstromung zu stoppen. Ein Gesetzesentwurf ist von der Zweiten Kammer schon verabschiedet. Uniper hat eine Anwaltskanzlei mandatiert, die den Weg vor Gericht ebnet.
Das deutsche Energieunternehmen streitet mit Den Haag wegen eines Kohlekraftwerks. Jetzt ist ein geplanter Kompromiss gescheitert, denn auch im Nachbarland erhitzt die Klimadebatte die Gemüter.
Der Chef des Anteilseigners Fortum präsentiert vor Aufsichtsräten. Der Dialog mit dem Vorstand wird vertieft. Die Finnen begehren wohl doch eine Mehrheit.
Im Streit um die Zukunft des Energiekonzerns will der Betriebsrat an einer Investorenvereinbarung mitverhandeln. Er fordert verbindliche Zusagen: keine Zerschlagung und kein Beherrschungsvertrag.
Jetzt wird es politisch: Im Streit um die Zukunft des Energiekonzerns Uniper schreibt der Betriebsrat an den Chef des finnischen Großaktionärs Fortum – und die Regierungen Deutschlands und Finnlands .
Vor dem Aufbau der Partnerschaft mit dem finnischen Energieunternehmen Fortum verlässt Klaus Schäfer Uniper – wegen schwerer Krankheit. Er hatte sich bis zuletzt gegen eine Übernahme gewehrt.
Die Eon-Ausgründung Uniper betreibt neben deutschen auch Kohlekraftwerke in Frankreich – und Präsident Macron will aus der Kohle aussteigen. Hohe Zeit für einen Verkauf.
Uniper, der Betreiber des Kohlekraftwerks Staudinger, überlegt, wie er den Standort sichern kann. Und dabei kommt er auf bemerkenswerte Ideen.
Flüssiggas gilt als wichtige Brückentechnologie zwischen Kohle und den erneuerbaren Energien – auch, weil es problemlos transportiert werden kann. Jetzt nennt ein Unternehmen Details zu seinen Plänen.
Uniper ist in Frankreich das einzige Unternehmen neben EdF, das Kohlekraftwerke betreibt. Doch Emmanuel Macron will raus aus der Kohle. Jetzt könnten die Deutschen aussteigen – eine Investmentbank hat der Konzern auch schon mandatiert.
Die Hanauer Stadtwerke wollen unabhängig von Staudinger werden, weil das Kraftwerk nicht mehr kontinuierlich laufen wird. Der Betreiber Uniper will es zum „Energiewende-Standort“ umbauen.
Johannes Teyssen und Rolf Martin Schmitz gelingt mit RWE und Eon ein überraschender Coup. Jetzt wird der eine Herr der Netze, der andere oberster Kraftwerksdirektor. Ob das gut geht?
Uniper baut ein neues Kohlekraftwerk in Datteln – und wird seit sieben Jahren einfach nicht fertig. Trotzdem kommt Energiekonzern RWE aus den Verträgen nicht heraus.
Das Landgericht Essen entscheidet im Stromstreit zwischen Uniper und RWE. In Berlin soll der Koalitionsvertrag unterzeichnet werden. Die EU-Kommission stellt den Jahresbericht zu gefährlichen Verbraucherprodukten vor.
Die Gremien beider Konzerne müssen der Vereinbarung noch zustimmen. Ein Abschluss des Deals würde die Gewichte am deutschen Energiemarkt erheblich verschieben.
Viele Gaskraftwerke in Deutschland sind nicht rentabel. Trotzdem überlegt der Chef des Stromkonzerns Uniper, ob Deutschland neue braucht.
Energiekonzern Uniper fürchtet eine Übernahme durch den finnischen Versorger Fortum – auch, weil dann Stellen gestrichen werden könnten. Doch schon jetzt fallen tausende Jobs bei Uniper weg.
Der finnische Kraftwerksbetreiber Fortum hat für die Uniper rund acht Milliarden Euro geboten. Doch die Eon-Tochtergesellschaft ist gar nicht begeistert.
Seit Abschluss des Kaufvertrages mit Fortum ist die Uniper-Aktie gestiegen. Hat Eon zu früh eingeschlagen? Doch sollte der Deal platzen, wird es teuer.
Ein finnischer Kraftwerksbetreiber will das deutsche Energieunternehmen Uniper kaufen. Dessen Finanzchef sagt klar, was er davon hält.
Früher als Resterampe des Energieversorgers Eon verschrien, hat der Energieversorger Uniper eine erstaunliche Entwicklung hingelegt. Nun wollen die Finnen zugeschlagen – und für das Unternehmen Milliarden bezahlen.