Uniper zapft Gasspeicher an
Kein Gas aus Russland, hohe Preise am Spotmarkt – und kaum noch Geld in der Kasse: Um weiter liefern zu können, greift Uniper nun die eigenen Speicher an. Die Quittung dafür könnte im Winter kommen.
Kein Gas aus Russland, hohe Preise am Spotmarkt – und kaum noch Geld in der Kasse: Um weiter liefern zu können, greift Uniper nun die eigenen Speicher an. Die Quittung dafür könnte im Winter kommen.
Der Gasimporteur Uniper steht vor einer Rettung durch den deutschen Staat. Was volkswirtschaftlich sinnvoll sein kann, lohnt sich für die übrigen Aktionäre meistens nicht.
Zum Jahrestag der Flutkatastrophe besuchen Steinmeier und Scholz das Ahrtal, die SPD will Altkanzler Schröder loswerden und in Berlin wird über die Rettung des Energiekonzerns Uniper verhandelt. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die deutschen Gasspeicher sind nicht ausreichend gefüllt. Die Welthungerhilfe blickt auf die Ernährungskrise. Und das „James Webb“-Teleskop hat erste Bilder aus den Tiefen des Alls geliefert.
Von der Pandemie haben sich die Umsätze der Konzerne kräftig erholt. Doch wirbelt die Energieklemme die F.A.Z.-Liste der Großunternehmen durch.
Fortum ist Mehrheitsaktionär von Uniper und der finnische Staat hält wiederum gut 50 Prozent der Fortum-Aktien. Die zuständige finnische Ministerin hält nichts von weiteren Fortum-Zahlungen, um Uniper zu stützen.
Der Energiekonzern soll sich radikal umbauen. Kriselnde Unternehmensteile sollen an den Staat gehen. Der finnische Investor Fortum rechnet mit mindestens mittelfristig hohen Preisen und hält umfassende Schritte für nötig.
Vorstandschef Klaus-Dieter warnte am Freitag in Düsseldorf, dass eine sehr große Preiswelle auf die Bevölkerung in Deutschland zukommen werde.
Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) hat dem angeschlagenen Energiekonzern Uniper staatliche Unterstützung zugesichert.
Kredite reichen nicht mehr. Der größte deutsche Gasimporteur will eine Teilverstaatlichung. Alternativ müssten die Preise querbeet kräftig steigen, warnt der Konzern.
Deutschlands größter Gas-Importeur ist in Schieflage. Kredite reichen nicht mehr, der Staat soll helfen. Die Arbeitnehmer sehen die Pläne skeptisch.
Bundeskanzler Scholz will Verlässlichkeit demonstrieren. Industrie und Handwerk sind zufrieden, erheben aber auch eine Reihe weiterer Forderungen.
Der Bundestag hat wegen der Gaskrise beschlossen, dass mehr Kohlekraftwerke zur Stromerzeugung herangezogen werden. Zudem wird das Energieunternehmen Uniper staatlich gestützt. Kritik daran gibt es nicht nur von der Opposition.
Die Regierung plant die Uniper-Rettung und rüstet sich für eine mögliche Gassperre in der kommenden Woche. Wie das genau ablaufen könnte: Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten.
Die Gaspreise werden steigen. Die CSU will dagegen mit einem Bürgerbasispreis einen Deckel auf den Grundbedarf je Person festlegen.
Sinkende Gasflüsse aus Russland lassen den Kurs der Aktie stark schwanken, durch mögliche Staatshilfen schöpfen Aktienanleger aber immer wieder Hoffnung. Die möglichen Hilfsgelder sollen bis zu neun Milliarden Euro betragen.
Ersetzt die Ampel-Regierung die Verluste des Energiehändlers Uniper aus Steuergeld, schont das die Verbraucher. Marktwirtschaftlich ist das ein fragwürdiges Manöver.
Die Regierung will Uniper&Co. notfalls übernehmen. Die Details werden nun klarer.
Uniper in Bedrängnis geraten / Bundesregierung plant neues Umlagesystem
Wie verzweifelt die Lage ist, zeigt sich daran, dass sich mit Uniper sogar der größte deutsche Gashändler einen Einstieg des deutschen Staates vorstellen kann. Und nun?
Der Energiekonzern bekommt deutlich weniger russisches Gas geliefert und muss Ersatz teuer einkaufen. Jetzt ruft das Unternehmen nach dem Staat.
Die Bundesregierung arbeitet angesichts gesunkener Gaslieferungen aus Russland am nächsten Notfallinstrument. Energie könnte dann für Verbraucher noch teurer werden.
Sollte Russland seine Gaslieferungen noch weiter senken, könnte der Energiekonzern Schwierigkeiten haben, seine Kunden zu versorgen. RWE stoppt derweil die Frühverrentung von Kohlemitarbeitern.
Die reduzierten Gaslieferungen aus Russland treffen Eon und Uniper. BASF sinkt auf den tiefsten Kurs seit Mai 2020. Der Windanlagenbauer Nordex fliegt aus Tec-Dax und S-Dax. Und der Dow Jones fällt unter 30.000 Punkte.
Der größte deutsche Importeur geht davon aus, seinen Teil des Vertrages damit „fristgerecht“ zu erfüllen. Die Abhängig von Russland ist groß - auch für Uniper.
Kann der Energiekonzern Uniper eine Lösung finden, damit weiter russischen Gas nach Deutschland, ohne dass die EU-Sanktionen gebrochen werden. Die Kommission hat jetzt klar gestellt: einfach wird das nicht.
Die Wirren auf dem Erdgasmarkt belasten den Gazprom-Kunden Uniper. Bei der nächsten Gaszahlung will das Unternehmen die Zwei-Konto-Lösung mit direktem Umtausch in Rubel akzeptieren.
Von Mai an sollen Betreiber der Gasspeicher Mindestfüllmengen einhalten müssen. Das soll die Gasversorgung sichern und Preisausschläge eindämmen. Nun regt sich Widerstand aus der Energiebranche.
Der Energieversorger plant den Teilrückzug aus Russland. Für die Mehrheit aus der russischen Tochtergesellschaft wird ein Käufer gesucht.
Die Energieversorger sortieren ihr Russlandgeschäft.
Ostsee-Pipeline, Sanktionen und Marktturbulenzen werden zum Risiko: Der Versorger ist eng mit Russland verflochten. Das kann ihm jetzt auf die Füße fallen.
Wegen der Turbulenzen an den Rohstoffmärkten hat sich der Energiekonzern Uniper Unterstützung in Milliardenhöhe bei seinem Mutterkonzern Fortum und der Förderbank KfW besorgt.
Der Kraftwerksbetreiber Uniper plant mit Rechenzentren und Wasserstoffenergie nach dem voraussichtlichen Kohle-Aus 2025. Mindestens bis dahin wird konventionell Strom erzeugt.
Eine Beteiligungsgesellschaft erwirbt den Betreiber Thyssengas. Nun bahnen sich weitere milliardenschwere Transaktionen in dem Sektor an.
Mehr als ein Viertel des eingespeisten Stroms kam im ersten Halbjahr aus Kohlekraftwerken. Der Anteil von Windenergie ging dagegen zurück.