Die Misere der VW-Werke
Die schwache Autokonjunktur legt Schwierigkeiten der ganzen Branche offen. Die bisher beschlossenen Einschnitte reichen nicht, um Deutschlands einstige Vorzeigebranche wetterfest zu machen.
Die schwache Autokonjunktur legt Schwierigkeiten der ganzen Branche offen. Die bisher beschlossenen Einschnitte reichen nicht, um Deutschlands einstige Vorzeigebranche wetterfest zu machen.
Der Brasilianer Joao Laranjo folgt auf Doug Ostermann. Als dritter Finanzchef in rund zwei Jahren muss Laranjo nun für Ruhe im Konzern mit Marken wie Peugeot, Opel oder Fiat sorgen.
Bei Segula in Rüsselsheim fallen wohl mehr als 200 Stellen weg. Denn die größte Teilgesellschaft ist sechs Jahre nach der Übernahme des Opel-Entwicklungszentrums insolvent. Doch noch besteht Hoffnung auf einen Investor.
Die positiven Botschaften zur Automesse IAA sind schon wieder in sich zusammengefallen. Der Umbau von Deutschlands einstiger Vorzeigebranche wird noch viele Opfer fordern.
Den „grEEn Campus“, den Opel und Stellantis als neuen Firmensitz in Rüsselsheim bauen wollen, sieht CEO Florian Huettl als Bekenntnis zum Standort. Am Rande des symbolischen Spatenstichs sind aber auch kritische Stimmen zu hören gewesen.
Mindestens ein Werk wird zeitweise stillgelegt. Nach dem italienisch-französischen Konkurrenten Stellantis befürchtet auch VW volle Lager und leere Auftragsbücher.
Wegen der schwachen Nachfrage legt der Stellantis-Konzern in mehreren europäischen Fabriken vorübergehend die Fertigung still. Auch das Opel-Werk in Eisenach bleibt im Oktober für zwei Tage geschlossen.
Die Aktie des Luxuswagenherstellers bricht ein, nachdem Porsche die Prognosen für 2025 kassiert hat und aus dem Dax fliegt. Auch die Konkurrenz ist gebeutelt – nur nicht die aus China.
Die Feststoffbatterie gilt als der heilige Gral der Autoindustrie, sie soll zweifelnde Kunden vom Elektroauto zu überzeugen. Doch der Weg auf die Straße ist noch weit.
Chinas Autohersteller drängen auf den europäischen Markt. Auf der IAA gibt es viele Modelle zu Bestaunen, aber vorläufig wenig Aussichten auf Verkaufserfolge.
Der Stellantis-Chef John Elkann wird gemeinnützige Arbeit beim Orden der Salesianer leisten. Steuern hat er in einem Streit mit dem italienischen Fiskus schon nachgezahlt.
Der größte Batteriekonzern der Welt fertigt auch für die Neue Klasse von BMW. In Europa hat er keine echte Konkurrenz bislang – und macht nun ein Angebot.
Dass Volkswagen seine Ambitionen für die Batteriezellfertigung zuletzt heruntergefahren hat, ist richtig. Europa braucht eigene Kompetenz in dem Geschäft, aber es wäre unrealistisch, vollständige Autarkie anzustreben.
Branchenverbände kritisieren die Elektromobilitätsstrategie der Regierung scharf. VDIK-Präsidentin Labbé fordert niedrigere Strompreise und bessere Ladeinfrastruktur.
Europas größter Autokonzern hofft auf den Befreiungsschlag. Und auf die Namen klassischer Modelle. Direkt nebenan zeigt sich die Konkurrenz aus China und von Google.
Das Bild ist paradox: Die Autohersteller haben viele E-Autos entwickelt – müssen aber dennoch Versprechen zurücknehmen und auf lockerere Vorschriften hoffen.
Jahrzehntelang schaffte es Ungarn nicht, neue Autofabriken anzusiedeln. Doch nun gelingt dem Land der Sprung ins Elektrozeitalter. Dabei spielt der Luxusauto-Hersteller aus München eine Rolle – aber auch die Konkurrenz aus China.
Europas größter Autokonzern will die schwächelnde E-Mobilität mit erschwinglichen Modellen anschieben. Dabei besinnen sich die Wolfsburger auf die Zugkraft ihrer klassischen Autonamen. Doch die Konkurrenz ist schon da.
Caravaning hat sich im Tal verfahren. Mit frischen Modellen, niedrigeren Preisen und neuem Mut soll es wieder bergauf gehen. Der Caravan Salon in Düsseldorf weist den Weg.
Die Deutsche Bank kehrt zurück in den Index der 50 größten Konzerne der Euro-Zone. Auch Siemens Energy steigt auf.
Innovationstempo und sinkende Kosten begünstigen Elektroautos. Bis zum Jahr 2035 könnten Elektroautos mehr als die Hälfte des Weltmarktes ausmachen, rechnen Fachleute vor.
Was Sie vor der IAA über VW, BMW, Mercedes & Co wissen müssen. Und wieso sich die Bedingungen für Elektroautos in mehrfacher Hinsicht verbessert haben.
Der einst zweitgrößte deutsche Autohersteller ist nur noch eine von vielen Marken bei Stellantis. Sein Überleben ist langfristig nicht garantiert.
Das Bergbauunternehmen Vulcan will den Batterierohstoff Lithium aus Tiefenwasser im Oberrheingraben filtrieren. Der Rohstofffonds der Regierung prüft eine Beteiligung. Dabei steht das Milliardenprojekt noch am Anfang.
Alfa lockt eine designorientierte Kundschaft. Aber dieser Motor. Allein entschleunigt geradeaus kommt die Antriebswelt zur Ruhe, dafür kauft doch niemand einen Alfa.
In Europa tun sich Chinas Autohersteller oft noch schwer. Doch das ist bloß eine Ausnahme. Andernorts sind sie sehr gefragt.
719 PS im Tarnanzug, Bass statt Feinsinn und ein Durst, der Tankwarte lächeln lässt. Der Dodge Durango SRT Hellcat stellt die Frage nach Maß und Moral. Und danach, ob er seine Sache gut macht.
Europäische Banken treiben den Euro Stoxx 50 an. Ihre Kursgewinne stärken den Index und locken Anleger. Auch als Einzelwerte sind sie für das eigene Portfolio geeignet.
Zur Beurteilung von Elektroautos blicken bisher viele auf die Reichweite. Doch mit viel Ladeleistung werden sie auch für die Langstrecke attraktiv.
Die „Motor City“ war lange ein Symbol für den Niedergang der Autoindustrie in Amerika. Jetzt geht es mit der Stadt wieder bergauf. Mit Donald Trump hat das wenig zu tun.
2019 hat Segula Deutschland Teile des Entwicklungs- und Testzentrums von Opel übernommen. Nun ist die größte Sparte mit 350 Mitarbeitern insolvent. Segula-Deutschlandchef Jené sucht nach Investoren und neuen Kunden.
Wie weit sind die deutschen Autohersteller wirklich, wenn es um Roboterautos oder Fahrassistenz geht? Mercedes ist schon erfolgreich. Aber es gibt einen klaren Unterschied zu Elon Musk – und ein Problem auf dem europäischen Markt.
Chinas neuer Autogigant BYD drängt auch auf den deutschen Markt. Doch die Verkäufe stocken, der Aktienkurs ist unter Druck, und die Zweifel wachsen, ob sich der Konzern mit seiner Expansion verhoben hat.
Hunderte Millionen Steuergeld wurden an Northvolt vergeben und gelten als verloren. Jetzt gibt es einen Kaufvertrag mit dem amerikanischen Start-up Lyten – und damit neue Hoffnung.
Der Markt für Wohnmobile schwächelt, die Hersteller leiden. Bürstner stellt sein komplettes Angebot neu auf. So etwas gab es in der Branche noch nie.
Bei Renault übernimmt ein staatsnahes Konzerngewächs das Ruder. Die Wahl spricht für den Wunsch der Anteilseigner nach Kontinuität und Stabilität.