Retten deutsche Gerichte das Klima?
Ein peruanischer Bergführer klagt gegen RWE, Aktivisten gegen Hessen. Klimaklagen, die Fachleuten vor Jahren abwegig erschienen, könnten die Politik entscheidend beeinflussen.
Ein peruanischer Bergführer klagt gegen RWE, Aktivisten gegen Hessen. Klimaklagen, die Fachleuten vor Jahren abwegig erschienen, könnten die Politik entscheidend beeinflussen.
Zwischen Abschied und Aufbruch: Viele heimische Unternehmen kamen erstaunlich gut durch das abgelaufene Krisenjahr und erwarten vom neuen wenig Schlechtes. Skeptiker warnen jedoch vor Bremsklötzen und Grundsatzdebatten.
Die Politik diskutiert wegen Omikron eine Verkürzung der Quarantänezeit, Atomkraft bleibt auch nach ihrer Abschaltung teuer und Donald Trump drängt zurück ins Rampenlicht. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Zum Jahreswechsel gehen weitere drei Atomkraftwerke planmäßig vom Netz, darunter mit Brokdorf ein besonders symbolträchtiges. Die Kosten der nuklearen Altlasten sind enorm – die Risiken liegen beim Steuerzahler.
Die Pfälzer +++ Vertragsverletzungsverfahren +++ RWE +++ Georg Elser
Die beiden Energiekonzerne haben für den Handel mit Wasserstoff eine Zusammenarbeit vereinbart. Geplant sei, dass Novatek „blauen“ Ammoniak und Wasserstoff an RWE liefert.
Der Energiekonzern RWE muss sich mit einem aufmüpfigen Aktionär herumschlagen. Enkrafts Forderung: RWE soll schneller die Braunkohle losschlagen.
„Idealerweise“ ist das Zauberwort der Energiewende. Doch selbst wenn der Kohleausstieg tatsächlich 2030 gelingt, kommt das für viele Anwohner am Tagebau Garzweiler II zu spät.
Versorger-Aktien hatten über Jahrzehnte einen Ruf als Witwen- und Waisenpapiere. Doch von langweiliger Solidität vergangener Tage ist bei Eon wenig zu sehen. Angesichts der Energiewende muss einmal mehr Überzeugungsarbeit bei Aktionären geleistet werden.
Der Energieriese RWE bereitet sich auf die Zeit nach der Kohle vor. Schwerpunkte sind Windkraft, Photovoltaik, Speicher und Wasserstoff. Dazu gehört aber auch die Energieerzeugung aus Gaskraftwerken – um die Versorgung abzusichern.
Naturschützer in Nordrhein-Westfalen versuchen Windkraftprojekte zu verhindern. Das stößt der Energiewende-Lobby so sauer auf, dass sie sogar gegen den NABU auf die Straße geht.
Die Finanzbranche hat das Thema Nachhaltigkeit für sich entdeckt. Reicht das, um klimaneutral zu werden? Ein Mitglied von Fridays for Future, die Nachhaltigkeitsmanagerin einer Fondsgesellschaft und ein Finanzprofessor streiten.
Saúl Luciano Lliuya hat den deutschen Energieriesen RWE auf Schadenersatz verklagt. Ein Gespräch über bedrohte Gletscher, Aktivismus und seine Ziele im Kampf gegen den Klimawandel.
Eine Beteiligungsgesellschaft erwirbt den Betreiber Thyssengas. Nun bahnen sich weitere milliardenschwere Transaktionen in dem Sektor an.
Die Insel Helgoland war pleite, bis die Windkraft Millionen in die Kasse brachte. Jetzt soll ein riesiges Wasserstoff-Projekt dazukommen. Was halten die Insulaner davon?
Der aktivistische Investor Enkraft geht den Energiekonzern RWE an: Der Vorstand setze sich „mit vorgeschobenen und nicht wirklich überzeugenden Argumenten für einen Verbleib der Kohleaktivitäten“ ein. RWE verteidigt seine Strategie.
Am frühen Morgen sind rund 20 Aktivisten auf Geräte im Braunkohletagebau Garzweiler II geklettert. Sie fordern den sofortigen Kohleausstieg und den Erhalt aller vom Tagebau bedrohten Dörfer.
Der Energiecharta-Vertrag macht es RWE und Co. leicht, die Energiewende auszubremsen, warnen Kritiker. Die EU will das mit einem neuen Reformvorschlag ändern.
Ein aktivistischer Aktionär macht Druck. Das Energieunternehmen soll schneller grün werden. Chef Markus Krebber lehnt eine vorzeitige Stilllegung von fossilen Kraftwerken ab.
Beim Abriss des Atomkraftwerks fällt Bauschutt an, der so gering strahlt, dass er rechtlich als normaler Abfall gilt. Doch Kreis, Gemeinde und Umweltverbände wollen ihn auf keinen Fall auf der Büttelborner Deponie lagern.
Die Milliardenklagen von Unternehmen auf Basis des Energiecharta-Vertrags bremsen den Klimaschutz, behaupten die Kritiker. Aber ganz so einfach ist es nicht.
Markus Krebber spricht sich gegen eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke in Deutschland aus. Eine künftige Regierung sollte vielmehr die Ausbauziele für Erneuerbaren Energien erhöhen, den Netzausbau beschleunigen und Genehmigungsverfahren verkürzen.
Die Energiebranche hofft darauf und die Politik verspricht Milliardenhilfe. Doch hinter Wasserstoff stehen noch viele Fragezeichen.
Investoren zögern nicht mit einer Klage vor dem Schiedsgericht der Weltbankgruppe. Konflikte gibt es vor allem im Energiesektor, es geht um Rohstoffe und Strom.
Im Katastrophengebiet an der Ahr sind Tausende Freiwillige unterwegs, um den Anwohnern zu helfen. Ihr Einsatz ist belastend – und gefährlich. Über eine Region im Ausnahmezustand.
Konkurrenten haben ihre fossilen Kraftwerke abgespalten – RWE versucht hingegen, den Spagat zwischen Kohle- und Ökostrom hinzubekommen: Der neue Chef Markus Krebber im F.A.S.-Gespräch.
1,5 Milliarden Watt aus der Nordsee: „Hollandse Kust Zuid“ soll BASF den Weg in eine klimaneutrale Zukunft bahnen. Schon in zwei Jahren soll es so weit sein.
Leonhard Birnbaum muss bei E.on Überzeugungsarbeit leisten. Denn die Anleger blicken neidisch auf die Aktie des Konkurrenten RWE.
Ein Schiedsgericht in Washington soll über Entschädigungen in Milliardenhöhe entscheiden, weil RWE und Uniper ihre Kohlekraftwerke in den Niederlanden ohne eine solche stilllegen sollen.
Der Energieversorger und der Chemiekonzern kooperieren beim Bau eines zwei Gigawatt Offshore-Windparks. Mit der gewonnenen Energie soll der Markthochlauf von grünem Wasserstoff gefördert werden.
Der wichtigste Index für den deutschen Aktienmarkt wird in seiner nachhaltigen Variante Unternehmen nach ihrem CO2-Ausstoß gewichten: je weniger, desto besser.
Die Bundesregierung entlastet Mieter – und hat zugleich das neue verschärfte Klimagesetz beschlossen. Stromtanken soll für Autofahrer zudem einfacher werden.
Klimaschützer haben Shell verklagt. Bekommen sie recht, steht das Geschäft einer ganzen Branche in Frage. Diesen Monat kommt das Urteil.
Die virtuelle Hauptversammlung des Stromzkonzerns wird von Protesten in Essen begleitet. RWE widerspricht den Spekulationen, wonach man sein Geschäft mit fossilen Brennstoffen ausgliedern wolle.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat einen schnelleren Kohleausstieg bis zum Jahr 2030 in Aussicht gestellt. Dabei ist der bisherige Zeitpunkt – frühestens 2035 – rechtlich abgesichert.