Der schwierige Ausstieg aus der Braunkohle
Bund und Land verständigen sich mit dem Energieversorger RWE über ein früheres Ende der Braunkohleverstromung. Aber vorher wird noch eine größere Menge des Energieträgers verfeuert.
Bund und Land verständigen sich mit dem Energieversorger RWE über ein früheres Ende der Braunkohleverstromung. Aber vorher wird noch eine größere Menge des Energieträgers verfeuert.
Drei Kraftwerke in NRW laufen kürzer, zwei länger.
Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, sollen zwei Kraftwerksblöcke bis März 2023 weiterlaufen. Die Entscheidung beruht auf einer Verständigung mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.
RWE beschleunigt den Ausstieg aus der Kohle. Auf Basis einer neuen Vereinbarung soll die Kohleverstromung 2030 enden. Dafür bleiben zwei Kraftwerksblöcke, die Ende des Jahres stillgelegt werden sollten, bis 2024 am Netz.
Der Energiekonzern kauft dem Regionalversorger Con Edison den Solaranlagenentwickler und -betreiber Con Edison Clean Energy Businesses ab. Für RWE ist es die größte Übernahme seit der Abspaltung von Innogy 2018.
Der deutsche Versorger steigt damit zum zweitgrößten Solaranlagen-Betreiber in den Vereinigten Staaten auf. Und auch der Staatsfonds von Qatar spielt eine Rolle.
Bundeskanzler Olaf Scholz sucht nach Alternativen zu russischem Gas.
Im Zuge der Reise von Bundeskanzler Scholz haben RWE und das Unternehmen Hoyer in Abu Dhabi Lieferverträge über Flüssiggas und Diesel abgeschlossen. Erste Lieferungen sollen schon bald in Deutschland eintreffen.
„Wir haben in Deutschland eine sehr hohe Versorgungssicherheit im Stromsystem“, verspricht Wirtschaftsminister Robert Habeck. Gilt das auch im Extremfall? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns genieße auch bei den Gesprächspartnern in der Politik „hohes Ansehen“, lobt der Aufsichtsrat.
Für den Klimaschutz muss Deutschland riesige Mengen Wasserstoff importieren. Doch woher soll dieser überhaupt herkommen? Deutschland ist auf Partnersuche.
Die Wettbewerbshüter gehen Beschwerden über übermäßige Preiserhöhungen nach.
Der Wirtschaftsminister will die Gasumlage nachbessern. Von der würde aktuell auch EnBW profitieren – ein Unternehmen, das großteils der öffentlichen Hand gehört und dem es gut geht. Ein grüner Parteifreund sitzt dort sogar im Aufsichtsrat.
Wirtschaftsminister Habeck fordert Manager auf, freiwillig auf angebotene Hilfen zu verzichten. Besser wäre gewesen, er hätte sie besser vorbereitet.
Die deutschen Gasversorger haben Ansprüche in Milliardenhöhe aus der von Oktober an geplanten Gasumlage angemeldet. Diese Unternehmen wollen Geld aus der Umlage.
Uniper, RWE, EnBW und VNG sichern zu, die Flüssiggastanks maximal zu befüllen
2,419 Cent je Kilowattstunde müssen Gaskunden ab Oktober zusätzlich zahlen. Acht Dinge, die Privathaushalte und Betriebe jetzt wissen müssen.
RWE, SMA Solar und Hapag-Lloyd zeigen auf unterschiedliche Weise, wie man Erfolg an der Börse haben kann. Oder eben nicht. Dabei kommt es nicht nur auf kurzfristiges Agieren an.
Der Energiekonzern will die Gasumlage nicht in Anspruch nehmen. Was klingt wie eine Wohltat, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
Der Dax-Konzern sei „ein finanzstarkes und robustes Unternehmen“, sagt Vorstandschef Krebber. Im ersten Halbjahr verdiente RWE glänzend – und das aus gleich mehreren Gründen.
Damit Bürger Energie sparen, sei mehr Aufklärung nötig, sagt Energieökonom Graham Weale. Dabei könnte auch die Pandemie-Erfahrung helfen: Eine Warn-App soll Konsumenten vor ausufernden Heizkosten bewahren.
Die deutschen Versorger bereiten sich in ihren Netzleitstellen auf eine Notlage im Winter vor. Warum die hohen Preise dann nicht das größte Problem sind.
Während die Bevölkerung über die Last der hohen Strom- und Gaspreise stöhnt, vermelden Energiekonzerne Rekordgewinne – und beglücken ihre Anleger.
Der Energieriese profitiert von den hohen Strompreisen.
Der Ökostrompionier Naturstrom forciert den Bau eigener Anlangen. Dabei wird auch die Börse zu einer Option.
Chinas Covid-Zahlen und die gestoppte Gaszufuhr durch Nord Stream 1 belasten den deutschen Aktienmarkt. Uniper verliert 15 Prozent.
Der Dax arbeitet an einer Bodenbildung. Ob sie gelingt ist fraglich.
Der Investorenschutz im Energiecharta-Vertrag bremst den Ausstieg aus Öl, Kohle und Gas, klagen nicht nur Klimaschützer seit Jahren. Nun soll damit Schluss sein. Die EU kann nach einer Grundsatzeinigung der Vertragsmitglieder den Investorenschutz beenden – wenn auch erst in zehn Jahren.
Um Gas zu sparen, werden alte Kohlemeiler reaktiviert. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
Sollte Russland seine Gaslieferungen noch weiter senken, könnte der Energiekonzern Schwierigkeiten haben, seine Kunden zu versorgen. RWE stoppt derweil die Frühverrentung von Kohlemitarbeitern.
Wirtschaftsminister Habeck will die gedrosselten Gaslieferungen aus Russland mit Zukäufen und Einsparungen kompensieren. Die Industrie unterstützt seine Pläne. Dennoch könnten die Preise jahrelang hoch bleiben, warnt RWE.
Sopna Sury leitet die RWE-Wasserstoffstrategie. Das Unternehmen strebt einen enormen Ausbau des Geschäftsfelds an. Mit der ersten Elektrolyse-Testanlage ist ein wichtiger Zwischenschritt erreicht.
Vier Spezialschiffe chartert Deutschland, um leichter ans begehrte Flüssiggas LNG zu kommen. Die schwimmenden Terminals sollen schnell ans Netz gehen. Doch auch dazu braucht es erst einmal passende Pipelines. Im Eiltempo.
Die Juristin Roda Verheyen klagt gegen den RWE-Konzern. Der Prozess könnte wegweisend für die Haftung von Großkonzernen für den Klimawandel sein. Klar, dass sie sich da in kein Flugzeug mehr setzt.
Der Ukrainekrieg könnte die Transformation des Traditionsversorgers RWE hin zum „grünen“ Vorzeige-Energieerzeuger beschleunigen. Sehr zur Freude der Alt-Aktionäre.
Der russische Staatskonzern stellt die Lieferungen an weitere europäische Kunden ein. RWE und Uniper teilen mit, weiter in Euro zu zahlen – im Einklang mit den Sanktionen gegen Moskau.