RWE baut schwimmende Windräder
Der Energiekonzern sichert sich ein Meeresgebiet vor Kalifornien für schwimmende Windräder. Das Meer ist dort mehr als 700 Meter tief.
Der Energiekonzern sichert sich ein Meeresgebiet vor Kalifornien für schwimmende Windräder. Das Meer ist dort mehr als 700 Meter tief.
Der Essener Versorger folgt dem Beispiel von Uniper.
Dass das Atomkraftwerk Biblis niedergelegt und jede Menge Schutt anfallen würde, war klar. Für eine verträgliche Entsorgung wurde aber offenbar zu wenig getan.
Schon 2030 statt 2038 gehen die Braunkohlekraftwerke im Rheinischen Revier vom Netz. Gleichzeitig gibt es für zwei Blöcke, die bald abgeschaltet werden sollten, eine Gnadenfrist – wegen der Energiepreiskrise.
Im Frühjahr erntete die Bundesregierung viel Häme für ihr plötzliches Interesse an Qatar. Jetzt schließt das Emirat einen ersten Flüssiggasvertrag für Brunsbüttel. Und dabei bleibt es nicht.
Der Protest gegen die geplante Bauschutt-Deponierung in Büttelborn in Südhessen nimmt zu. Nach dem Groß-Gerauer Kreistag sprechen sich noch weitere Politiker gegen die Deponierung aus.
500 Büttelborner empören sich auf einer Versammlung über die geplante Deponierung von 3200 Tonnen leicht strahlendem Bauschutt. Für Umweltministerin Priska Hinz (Die Grünen) gab es Buhrufe statt Zustimmung.
Deutschland stoppt gemeinsam mit anderen Staaten die Reform des umstrittenen Energiecharta-Vertrags, weil sie Berlin nicht ehrgeizig genug ist. Dabei könnte das den fossilen Konzernen sogar nutzen.
Die strengeren Regeln des Wirecard-Gesetzes sorgen für Prüfer-Rochaden bei den Dax-Unternehmen.
Im Kreis Groß-Gerau wehrt man sich dagegen, Schutt auf dem Atomkraftwerk Biblis zu deponieren. Radioaktiv ist nur ein Bruchteil davon.
Vor gut einem Jahr brach in Haltern im Ruhrgebiet ein nagelneues Riesen-Windrad in sich zusammen – wegen Betonschäden. Der Hersteller stoppte daraufhin 18 weitere Anlagen. Eine von ihnen wurde jetzt im Rheinland gesprengt.
Das Emirat beteiligt sich mit seinen Gaseinnahmen an Autoherstellern, Banken und Fußballklubs. Welche Strategie steckt hinter dem Engagement in Deutschland, Frankreich und Großbritannien?
Vor einem Jahr hat Markus Krebber sein großes Umbauprogramm gestartet. Auch deshalb sprudeln in der Energiekrise die Gewinne des Stromkonzerns.
RWE ist dagegen, ENBW dafür: Die Pläne zu einer Gewinnabschöpfung spalten die Energiebranche. Der ENBW-Finanzvorstand mahnt aber: Es kommt auf die Ausgestaltung an.
RWE ist dagegen, ENBW dafür: Die Pläne zu einer Gewinnabschöpfung spalten die Energiebranche. Der ENBW-Finanzvorstand mahnt aber: Es kommt auf die Ausgestaltung an.
Der Energieriese verdient prächtig an den hohen Strompreisen.
Die hohen Beschaffungskosten belasten den Energieversorger.
Mansoor al-Mahmoud häuft als Chef des Staatsfonds QIA Beteiligungen und Milliarden an. Das kleine Emirat baut seinen Einfluss auch in deutschen Unternehmen aus.
Nach einem Zeitungsbericht wechselt der ehemalige Büroleiter von Außenministerin Annalena Baerbock zum Energiekonzern RWE. Titus Rebhann soll von März 2023 an die Konzernrepräsentanz in Berlin führen.
Der WDR-Redakteur Jürgen Döschner verklagt den Sender wegen „Nichtbeschäftigung“. Gemutmaßt wird, er sei wegen Kritik am Kohlekonzern RWE ausgebootet worden. Der WDR hält dagegen: Döschner habe sich selbst ins Abseits gestellt.
RWE darf Lützerath für Braunkohle abbaggern. Fünf andere Dörfer wurden gerettet. Dennoch regt sich Widerstand aus der Klimabewegung. Aktivisten haben das Dorf besetzt – und rechnen mit einer Eskalation.
Anders als RWE will die ostdeutsche Leag nicht schon 2030 auf Braunkohle verzichten. Ihr Eigentümer aus Prag plant neue Gaskraftwerke und wehrt sich gegen die Gewinnabschöpfung für die Strompreisbremse.
Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies ist für die Aufsicht über das AKW Emsland zuständig. Und er ist Atomkraftgegner. Wie geht er mit dem Streckbetrieb um?
Nach dem Machtwort des Bundeskanzlers muss jetzt das Atomgesetz geändert werden. Was konkret geplant ist – und ob die Debatte 2023 wieder neu beginnt. die wichtigsten Fragen und Antworten.
Niedersachsens SPD-Umweltminister Olaf Lies nennt den Weiterbetrieb des AKW Emsland „nicht notwendig“ und spricht von einer „unsäglichen Debatte“. Auch die Grünen reagieren irritiert auf die Entscheidung des Bundeskanzlers.
Schlechte Nachrichten von Seiten der Konjunktur scheinen derzeit gute für die Börse zu sein. Für positive Stimmung sorgt auch, dass die Bank of England den Markt für Staatsanleihen zur Ruhe kommen lassen möchte.
Nur knapp scheiterte die Grüne Jugend mit ihrem Lützerath-Vorstoß. Hätte sie sich durchgesetzt, wären gleich zwei Hoffnungsträger der Partei beschädigt worden.
Wirtschaftsminister Robert Habeck wirbt dafür, der Entscheidung des Kanzlers im Atomstreit zu folgen. Die betroffene Landesregierung in Niedersachsen hingegen reagiert missmutig.
Der Braunkohleabbau spaltet die Grünen auf ihrem Parteitag. Schon bei der Debatte um die Laufzeit der Atomkraftwerke ging es zur Sache.
Die Grünen wollen auch in der Energiekrise den Kampf gegen den Klimawandel vorantreiben. Viele Delegierte hadern mit den Kompromissen der Bundesregierung – stimmen der Kohlepolitik der Ampel aber letztlich zu.
Die Grünen sind unter Druck. In Lützerath brauchen sich Politiker der Partei nicht mehr blicken zu lassen. Und dann fordert Greta Thunberg auch noch den Weiterbetrieb von Atomkraftwerken.
Die Versorger-Aktie galt über Jahrzehnte als sichere Bank für Aktionäre. Der Wandel in der Energieerzeugung hat aber für Unruhe gesorgt. Nun wagt der Essener Konzern den großen Schritt, der an der Börse gut ankommt.
Ob Atomstreckbetrieb, Kohle-Booster oder LNG-Terminals: Wäre Robert Habeck nicht für all das verantwortlich, die Grünen hätten den Fortbestand der Ampelkoalition wohl schon längst infrage gestellt.
Annie Ernaux +++ EU-Emissionen +++ Braunkohleverzicht +++ Schuldenbremse +++ Bauplanungsrecht
Die Gaskommission soll einen Weg weisen, der Kunden entlastet und zum Energiesparen anreizt. Kommissionsmitglied und Ökonom Christian Bayer sagt, wie das gelingen soll, und warum Spar-Appelle nicht reichen.
Derzeit sollte man für alle Energiekapazitäten dankbar sein. Deshalb gibt es überhaupt keine Not, sich nun vom mühsam zustande gebrachten Kohleausstiegsgesetz zu verabschieden.