Unbekannte werfen Molotowcocktails und Steine
Wieder ist es im Hambacher Forst zu Ausschreitungen gekommen: Vermummte griffen das RWE-Sicherheitscamp an – und nach Polizeiangaben auch die Feuerwehrleute, die zum Löschen im Einsatz waren.
Wieder ist es im Hambacher Forst zu Ausschreitungen gekommen: Vermummte griffen das RWE-Sicherheitscamp an – und nach Polizeiangaben auch die Feuerwehrleute, die zum Löschen im Einsatz waren.
Kurz vor Weihnachten flammt der Protest im Hambacher Forst wieder auf. Ein RWE-Mitarbeiter wird verletzt – Aktivisten werfen bis in die Morgenstunden Steine.
Auf dem Klimagipfel in Polen ringen die Nationen derzeit um Kompromisse. Klimaschützer haben indes ein mächtigeres Mittel gefunden als nur zu demonstrieren: die Menschenrechte.
Metro-Vorstandsmitglied Heiko Hutmacher erklärt, warum das Handelsunternehmen in seinen Büros auf eine nachhaltige Suchmaschine setzt – und warum das kein Greenwashing ist.
Die Polizei sichert die Entfernung von Gegenständen, die Aktivisten für Straftaten, Ordnungswidrigkeiten oder den Bau von Barrikaden dienen könnten. Ausdrücklich weisen die Ordnungshüter darauf hin, dass nicht gerodet wird.
Jenseits von Tesla gründet sich der Club der 450-Kilometer-Elektroautos. Und mit ihm große Versprechen. Wie lebt es sich damit? Ein Selbstversuch unter realen Alltagsbedingungen.
Der Energieversorger RWE transportiert auf der Bahnstrecke die im Tagebau Hambach geförderte Braunkohle. Das Aktionsbündnis "Ende Gelände" hatte am Samstag zu Protesten gegen den Braunkohle-Tagebau im Rheinischen Kohlerevier aufgerufen.
Die Polizei in NRW hat Strafanzeigen gegen Hunderte Aktivisten wegen Landfriedensbruch gestellt. Bei Aktionen gegen den Kohleabbau hatten Demonstranten einen Bagger und Schienen besetzt – und kündigten weitere Demonstrationen an.
Rund 5000 Aktivisten sind am Samstag Richtung Tagebau Hambach aufgebrochen, einige besetzten einen Braunkohlebagger. Nach einem Bericht sind in Hambach auch extremistische Gruppen wie die „Interventionistische Linke“ involviert.
Der Kampf von Umweltaktivisten gegen den Kohleabbau im Hambacher Forst geht weiter. Nun hat die Polizei ein weiteres Protestcamp geräumt.
Mit Plaketen wie „Hambi muss weg“ haben 20.000 Arbeiter bei Köln für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze in der Kohle-Industrie demonstriert. Die Gewerkschaft äußert sich weniger entschieden.
RWE-Mitarbeiter ernten im Hambacher Forst und anderswo Hass für ihre Arbeit. Ihre Gewerkschaft fordert mehr Schutz – zeigt sich aber auch flexibler in der Diskussion um den Braunkohleausstieg.
Auf der A4 zwischen Köln und Aachen starben innerhalb weniger Monate neun Menschen, dann kam ein Tempolimit. Seither gab es keinen Unfall mit Todesfolge mehr. Warum gibt es also kein Limit auf deutschen Autobahnen?
RWE-Chef Rolf Martin Schmitz vermisst einen konkreten Plan für den Braunkohleausstieg. Im F.A.Z.-Gespräch erklärt er, was der Rodungsstopp für den Strompreis bedeuten kann.
Der Hambacher Forst sei bis zur Klärung der Klage des BUND ein öffentlicher Wald. RWE hofft nun, die Umweltschützer würden ihre Energie gegen die „widerrechtliche Besetzung“ richten.
Nach dem Rodungsstopp will das Öko-Digitalunternehmen Ecosia RWE den Hambacher Forst abkaufen. RWE will darauf noch nicht mal antworten.
Bis vor kurzem schien die RWE-Anlegerwelt in Ordnung. Die Versorger-Aktie war endlich wieder ein solides Investment geworden. Dann folgten am Freitag der Absturz und skeptische Analysteneinschätzungen. Was ist da los?
Der Atomausstieg ist vergessen – obwohl dessen Folgen längst nicht bewältigt sind. Jetzt wird mit gleicher Verbissenheit um Kohleverstromung und das Symbol Hambacher Forst gekämpft. Es geht um die Zukunft unserer Industriegesellschaft. Den Grünen ist das schnuppe.
Der Hambacher Forst ist zum Pilgerort für Waldfreunde und Kohlegegner geworden. Die Grünen wissen das für sich zu nutzen. Und Baumhäuser werden auch schon wieder gebaut.
Von der größten Demonstration, die das Rheinische Braunkohlerevier je gesehen hat, sprechen die Veranstalter. Die Polizei hielt sich zurück und ließ die Protestler auch in den Wald.
Der Energiekonzern steht allein gegen Kohle- und Kapitalismuskritiker – die Politik hat kalte Füße bekommen. Doch ohne die Wirtschaft gibt es keinen Klimaschutz.
Für den Energiekonzern RWE ist der Rodungsstopp ein herber Schlag. Der verzögerte Braunkohleabbau lässt den Aktienkurs abstürzen. Politik und Gewerkschaft sorgen sich um die Arbeitsplätze.
Die für Samstag geplante Großdemonstration gegen die Rodung des Hambacher Forsts darf doch stattfinden. Das hat das Verwaltungsgericht Aachen entschieden. Unterdessen legte die Grünen-Bundestagsfraktion ein brisantes Gutachten vor – das den Braunkohlebedarf von RWE infrage stellt.
Nachdem die Rodungspläne von RWE im Hambacher Forst vorläufig gestoppt wurden, ist die Aktie des Versorgers im Dax um bis zu 8 Prozent gefallen. Die Unsicherheit ist Gift für den Kurs.
RWE ist die Rodung des Hambacher Forsts durch das Oberverwaltungsgericht von Nordrhein-Westfalen untersagt worden. Der Stromkonzern dürfe keine Tatsachen schaffen, bevor nicht ein anderes Gerichtsverfahren abgeschlossen sei, so die Richter.
Weil die Polizei „erhebliche Gefahren für die öffentliche Sicherheit“ sieht, haben die Behörden eine für Samstag geplante Demonstration am Hambacher Forst verboten. Der BUND regiert.
Der Energiekonzern RWE will 100 Hektar Wald roden, um den Weg für seine Braunkohlebagger frei zu machen.
Die Rodung des Hambacher Forsts ist heftig umstritten. Doch der Energiekonzern RWE beginnt jetzt mit den Vorbereitungen dazu und zieht einen Graben um das Gelände – um Aktivisten fernzuhalten.
Während die Polizei an einer Ecke Baumhäuser räumt, entstehen an anderen Ecken wieder neue Hütten. Umweltverbände rufen zum nächsten Protest auf.
Der Energiekonzern RWE ist einem Hackerangriff zum Opfer gefallen. Das System läuft wieder, doch die Frage nach den Tätern bleibt. Gibt es einen Zusammenhang mit dem Hambacher Forst?
Von Beginn an beherbergte die Siedlung auch gewalttätige Linksextremisten. Es ist erschreckend, dass das angeblich bürgerliche örtliche Milieu sich davon nie unmissverständlich abgegrenzt hat.
Die Polizei und RWE bauen die über das Wochenende errichteten Barrikaden im Hambacher Forst wieder ab. Währenddessen zweifelt Greenpeace die Rechtmäßigkeit der Rodung an.
Trotz starken Regens haben mehrere Tausend Gegner der Kohleverstromung im Hambacher Forst protestiert. Die Polizei räumte errichtete Barrikaden.
Obwohl Frauen in Dax-Vorständen noch immer deutlich unterrepräsentiert sind, steigen ihre Gehälter stärker als die der Männer. Die männliche Dominanz wird trotzdem noch eine Weile anhalten.
Nach dem tödlichen Absturz eines Bloggers wurde für den Hambacher Forst ein Räumungsmoratorium erlassen. Ein Teil der Aktivsten soll die Pause nutzen, um schon wieder neue Barrikaden zu errichten.
Der Innenminister Nordrhein-Westfalens begründet seine Aufforderung mit der Gefährlichkeit der Baumhäuser, aus denen am Mittwoch ein Journalist zu Tode gestürzt war. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.