Der Skandal hinter dem Skandal
Dominique Strauss-Kahn ist tief gefallen. Der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds muss nicht nur vor Gericht seine Sexpartys erläutern, sondern er ist auch als Hedgefonds-Manager gescheitert.
Dominique Strauss-Kahn ist tief gefallen. Der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds muss nicht nur vor Gericht seine Sexpartys erläutern, sondern er ist auch als Hedgefonds-Manager gescheitert.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat beim EU-Gipfel in Brüssel Kompromissbereitschaft im Schuldenstreit mit Athen signalisiert. Gleichzeitig gibt es eine erste Annäherung zwischen Athen und der Troika.
Die Einigung auf eine Waffenruhe für den Osten der Ukraine hat am Donnerstag die europäischen Aktienmärkte angeschoben. Der Dax legte 1,6 Prozent auf 10.919 Zähler zu.
Der Internationale Währungsfonds hat ein Milliarden-Hilfspaket für die Ukraine geschnürt. Das vom Bankrott bedrohte Land verpflichtet sich im Gegenzug zu Reformen.
Fast hatte sich Griechenland mit den Euro-Staaten geeinigt - doch in der letzten Minute änderte die Regierung in Athen ihre Meinung. Der deutsche Finanzminister war da schon weg.
Wusste Dominique Strauss-Kahn, dass er es auf Sex-Partys mit Prostituierten zu tun hatte? Die Anklage sieht seine brutalen Sexpraktiken als Beweis dafür. Strauss-Kahn kontert: Er stehe nicht wegen „irregeleiteter“ Sexualität vor Gericht.
Der einstige IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn steht wegen organisierter Zuhälterei vor Gericht. Im Prozess hat er nun erstmals selbst ausgesagt – und seine Unschuld beteuert. Aktivistinnen vor dem Gericht glauben ihm nicht.
Der griechische Verteidigungsminister Panos Kammenos bringt für sein Land einen „Plan B“ ins Spiel. Falls Deutschland unnachgiebig bleibe, müsse sein Land nach anderen Geldquellen suchen.
Griechenland hat eine Diskussion über die Zukunft der Troika angezettelt. Die EU-Kommission könnte eine stärkere Rolle bekommen und der Name sich ändern. Doch eine Abschaffung des Kontrollgremiums ist nicht realistisch.
Zwei Wochen ist der griechische Regierungschef Tsipras erst im Amt, doch hat er in dieser Zeit vor allem in Europa für viel Wirbel gesorgt. Jetzt stellt er sich seinem Parlament zum Vertrauensvotum.
Griechenlands Ministerpräsident Tspiras will eine Verlängerung des EU-Rettungsprogramms nicht akzeptieren. In seiner Regierungserklärung verspricht er, die „Wunden der Sparpolitik“ zu heilen. Dafür fordert Tsipras dringend frisches Geld.
Der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis tourt durch Europa. Nun kommt er auch nach Deutschland – um mit Finanzminister Schäuble über einen Schuldenerlass zu verhandeln. Den beiden stehen schwierige Gespräche bevor.
Spanien und Portugal haben Griechenland viel Geld geliehen und kommen mit Hilfe der europäischen Partner und des IWF selbst gut voran.
Der frühere französische Spitzenpolitiker Dominique Strauss-Kahn steht von diesem Montag an mit 13 weiteren Angeklagten wegen des Verdachts der „schweren Zuhälterei“ vor Gericht. Sein Anwälte stilisieren ihn zum Opfer eines Lauschangriffs.
EU-Kommissionschef Juncker und auch die Bundesregierung sind wohl bereit, die Troika-Kontrolleure in ihrer jetzigen Form nicht nochmal nach Athen zu schicken. Das liegt aber nicht nur an den Griechen. Die wiederum sind ohnehin nicht dagegen, überwacht zu werden, sagt ihr Finanzminister.
Die neue griechische Regierung fragt eine amerikanische Investmentbank, wie sie die Last der hohen Schulden verringern kann. Außerdem rüstet sie rhetorisch ab – wohl auch, weil viele Griechen ihr Geld von der Bank holen.
Der Besuch des Chefs der Eurogruppe in Athen war ein krachender Misserfolg. Die öffentliche Abfuhr hat Jeroen Dijsselbloem und die Eurostaaten kalt erwischt. Doch nach dem Affront sind die europäischen Reihen geschlossener als je zuvor.
Martin Schulz plädiert dafür, die Laufzeiten der griechischen Schulden noch einmal zu verlängern: „Hauptsache, Griechenland kommt in die Lage, überhaupt zurückzahlen zu können.“
Der neue griechische Finanzminister geht auf Konfrontationskurs zu den Euro-Partnern. Und Russland macht ein überraschendes Angebot.
Nach dem Wahlsieg des Linkspopulisten Alexis Tsipras in Griechenland stehen turbulente Zeiten bevor. Die Wahlversprechen von Tsipras decken sich nicht mit den Forderungen der Troika. Die Drohung Athens mit dem „Grexit“ wirkt.
Griechenlands Gläubiger sehen jetzt die neue Regierung in Athen am Zug. Sie müsse die bisherigen Absprachen einhalten. Dann könnte es aber neue Hilfen geben.
Unter Verzicht auf die religiöse Eidesformel ist der Syriza-Vorsitzende Alexis Tsipras vereidigt worden. Er schwor, den Interessen Griechenlands zu dienen.
Schon lange bevor Alexis Tsipras die Regierungsgeschäfte in Athen übernimmt, steht die wichtigste Station seines Fahrplans bereits fest. Denn im Februar läuft ein Teil des Hilfsprogramms aus. Ratschläge könnte sich Tsipras aus Zypern holen.
Was soll nach der Wahl in Athen passieren, wenn Alexis Tsipras mit Syriza an der Regierung ist - womöglich sogar alleine? Unser Kolumnist hätte da einen Vorschlag.
Vor der Schließung der Wahllokale in Griechenland blickt die Welt gespannt auf das Land am Mittelmeer. Sollte die Linkspartei Syriza gewinnen und womöglich die absolute Mehrheit erringen, warten spannende Zeiten auf die gesamte EU.
Alexis Tsipras will Ministerpräsident werden. Dafür verspricht er den Griechen viel. Wenn er das nicht einhält, könnten ihm die Gefolgsleute weglaufen, denn seine Wähler hoffen auf eine Stunde Null.
Der Wirtschaftsnobelpreisträger Robert Mundell erklärt in seinen wegweisenden Untersuchungen, was feste und flexible Wechselkurse taugen. Und welche Politik dazu passt. Aus unserer Serie „Die Weltverbesserer“.
Trotz der niedrigen Ölpreise und der Erholung in Amerika schraubt der IWF seine Wachstumsprognosen nach unten - auch für Deutschland. Neuesten Zahlen zufolge wächst Chinas Wirtschaft so langsam wie seit 24 Jahren nicht mehr.
Vor 40 Jahren hatten zwei Ökonomen eine bahnbrechende Idee, was Geldpolitik alles bewirken kann. Ihre Schüler sitzen inzwischen an den Schalthebeln der Macht. Einer davon ist EZB-Präsident Mario Draghi.
Mehr als 500.000 polnische Hausbesitzer haben Immobilienkredite in Schweizer Franken aufgenommen. Das könnte ihnen teuer zu stehen kommen. Osteuropas größte Volkswirtschaft schlüpft derweil unter den Schutzmantel des IWF.
Die eigene Finanzministerin, die Unternehmer, EZB, IWF und Anleger: Die Schweizer Notenbank hat alle überrascht, als sie gestern das Ende der Franken-Bindung an den Euro verkündete. Das liegt auch an ihrem Ex-Chef.
Auch IWF-Chefin Christine Lagarde wurde von der Schweizer Notenbank überrascht. Sie sei vorab nicht kontaktiert worden. „Ich finde das ein wenig verwunderlich.“
Griechenlands Oppositionsführer Tsipras verspricht viel – doch sein Programm ist vage. Und je näher der Wahlsieg rückt, desto vorsichtiger drückt er sich aus. Für Verhandlungen über einen Schuldenerlass fehlen ihm institutionelle Partner.
Der ukrainische Ministerpräsident war zu Gast in Berlin, traf Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Gauck. Im Interview mit der F.A.Z. spricht Arsenij Jazenjuk über Geldsorgen seines Landes, einen möglichen Nato-Beitritt und die Angst vor Russland.
Die junge, neue Ukraine braucht dringend unsere Hilfe. Der Investor George Soros findet: Sanktionen gegen Russland sind zwar ein notwendiges Übel, aber keine echte Lösung.
Die EZB-Geldpolitik und die Neuwahlen in Griechenland belasten den Dax. Der Index behält die 10.000er Marke langfristig aber trotzdem fest im Blick.