Wie wird 2015?
Die Prognosen der Ökonomen sind ähnlich verlässlich wie das Bleigießen zu Silvester.
Die Prognosen der Ökonomen sind ähnlich verlässlich wie das Bleigießen zu Silvester.
Im griechischen Wahlkampf ist die Zinslast des enormen Schuldenbergs ein Politikum. Dabei zahlt Athen im Schnitt weniger Zinsen als Berlin. Das steht im jüngsten Bericht der Troika-Geldgeber.
Griechenland ohne den Euro – dieses Szenario hat laut dem Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft seinen Schrecken verloren. Der IWF setzt derweil seine Hilfszahlungen an das Land zunächst aus.
Griechenland wählt neu. Wenn das Linksbündnis Syriza gewinnt und seine teuren Versprechen wahr macht, verliert die Rettungspolitik die letzte Glaubwürdigkeit.
„Zerschlagt die Citigroup“ ist ein Slogan, mit dem Politiker in Amerika punkten können, findet ein früherer Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds. Zustimmung gibt es auf der politischen Linken und Rechten.
Öl ist so billig wie lange nicht mehr. Und es steckt in vielen unseren Produkten. Trotzdem werden nur Benzin und Heizöl billiger. Was ist da los?
Keine Spaltung: Die Europäer halten im Konflikt mit Russland zusammen. EU-Ratspräsident Tusk fordert mehr Selbstvertrauen. Gegen die Wirtschaftsschwäche in Europa beschließen die Staats- und Regierungschefs ein Wachstumspaket.
Die Rubel-Krise sorgt innerhalb und außerhalb Russlands für viel Nervosität. Die Russen halten ihre Währung aktuell für deutlich unterbewertet. Aber wie schlimm ist die Lage wirklich?
Das billige Öl ist kein Grund für eine weitere Lockerung der Geldpolitik.
Großbritanniens Wirtschaft floriert, aber in der Staatskasse kommt vom Aufschwung wenig an. Das Haushaltsloch ist größer als das der europäischen Sorgenkinder. Nun führt das Land eine neue Steuer für multinationale Konzerne ein.
Europa, Japan und die Vereinigten Staaten profitieren vom niedrigen Ölpreis. Wenn der Preis um rund ein Drittel sinke, entstehe zusätzliches Wachstum von rund 0,8 Prozent, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde.
Vor dem Opec-Treffen in Wien rückt das Königreich in den Blickpunkt. Lange kann sich Saudi-Arabien seine wohlwollende Ausgabenpolitik bei dem derzeitigen Ölpreis nicht mehr leisten.
Der Anleiheinvestor Michael Hasenstab verärgert mit seinen Investitionen in die Ukraine das amerikanische Außenministerium. Die politischen Folgen seiner Kredite sind für den Amerikaner zweitrangig. Für seine Anleger zahlt sich das aus.
Wer in diesen Tagen eine Tankstelle ansteuert, kann sich freuen: Benzin ist so billig wie lange nicht mehr. Doch es gibt Länder, die den Trend mit Sorge betrachten - auch in Europa.
Bargeld? Das braucht doch kein Mensch! Das meint zumindest der amerikanische Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff. Zentralbanken könnten leichter negative Zinsen durchsetzen, Steuerflüchtige und andere Kriminelle hätten es schwerer.
Während sich die Eurozone vor einem deflationären Preisverfall fürchtet, kämpft das wirtschaftlich angeschlagene Argentinien gegen eine extrem hohe Teuerungsrate.
Die Notenpressen surren fleißig weiter in Europa. Paris und Rom verbummeln Reformen, weil EZB-Chef Draghi Geld zum Nulltarif bietet. Dabei werden die Warnungen immer lauter. Ein Kommentar.
Lange zauderten die Euro-Partner. Nun ist es klar: Griechenland wird auch im neuen Jahr nicht ohne Hilfe von außen über die Runden kommen. Um Details wird es noch ein langes Gezerre geben.
Das Verhältnis zwischen EZB-Präsident Draghi und Bundesbank-Präsident Weidmann ist zerrüttet. Und auch das Verhältnis zu Berlin hat sich spürbar abgekühlt. Noch schweigt Merkel.
Großbritannien ist dieses Jahr Europameister im Wirtschaftswachstum. Warum prosperiert das Land, während anderswo Stillstand herrscht?
Europa agiert in der Krise um die Ukraine zögerlich und unentschlossen. Doch das Zurückweichen vor Putins Aggression könnten die Staaten der EU und ihre Bürger noch bitter bereuen. Ein Gastbeitrag.
Der wirtschaftliche Einbruch verändert die Geschäftsgrundlage der großen Koalition. Die Zeit des munteren Geldverteilens ist vorbei. Trotzdem werden Forderungen nach größerer Investitionsbereitschaft laut.
Anleger machen sich wieder mehr Sorgen um Griechenland. Angeblich stellt die Europäische Zentralbank den Banken des Landes einfacher Geld zur Verfügung. Der IWF sorgt sich um Europas Banken insgesamt.
Die Bundesregierung hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Statt kluger Wirtschaftspolitik betrieb sie teure Sozialpolitik. Deutschland muss nun um seine Wettbewerbsfähigkeit fürchten.
Die Wirtschaft in Europa fällt zurück. Das liegt aber nicht nur an Frankreich und Italien, findet der Chef der Euro-Finanzminister Jeroen Dijsselbloem. Auch Deutschland dürfe sich nicht auf seinen Reformen ausruhen.
Finanzminister und Notenbankchefs sorgen sich um die Weltwirtschaft und fordern neue Konjunkturprogramme. Finanzminister Schäuble sieht das anders: Er findet, es läuft gar nicht so schlecht.
Angesichts des globalen Abschwungs könnte seine Notenbank die Zinsen erst später anheben, sagt Fed-Vize Fischer. Sparkassen-Chef Fahrenschon befürchtet aufgrund des billigen Geldes eine neue Krise.
Der Ko-Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank räumt Fehler der Kreditbranche ein. Die scharfe Reaktion der amerikanischen Aufsichtsbehörden kann Fitschen dennoch nicht nachvollziehen.
Mehr als 4000 Menschen sind bislang an dem tödlichen Ebola-Virus gestorben. Nun warnen IWF und Weltbank vor Schäden für die Wirtschaft. Ihre Erkenntnis: Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat weder die Finanzmittel noch die Fähigkeit, konkret gegen Pandemien vorzugehen.
Sechs Jahre nach Beginn der Finanzkrise hilft das Motto keynesianischer Pumpmeister nicht mehr, sondern schadet eher. Echte Nachfragepolitik wäre eine Steuerreform.
Bundesfinanzminister Wolfang Schäuble will mehr investieren, aber ohne neue Schulden zu machen. Denn Deutschland müsse der Stabilitätsanker des Euroraums bleiben.
Die Ebola-Epidemie weitete sich aus: Reinigungskräfte in New York weigern sich daher inzwischen, Flugzeugkabinen zu putzen. In Spanien sind inzwischen 14 Menschen unter Quarantäne gestellt worden, an britischen Airports werden die Kontrollen verschärft.
Die Chefin des Internationale Währungsfonds ruft nach nach staatlichen Hilfen für die lahmende Konjunktur. Der Präsident der Europäischen Zentralbank macht etwas Hoffnung für das kommende Jahr.
Den meisten Banken in der Europäischen Währungsunion geht zu schnell die Puste aus, findet der IWF. Sie seien nicht in der Lage, genügend Kredite zu vergeben.
Der Dax hat den Kampf um die Marke von 9000 Punkten verloren. Zum Handelsschluss fiel der Index auf 8995 Zähler.
Die Aufwertung des Dollars kommt den Europäern und den Japanern gerade recht. Die entscheidende Frage ist aber, wann den Amerikanern der Dollar zu hart wird.