Der „Deal“, der Amerika reich und mächtig machte
Wie der Dollar zur Weltwährung wurde. Warum dies ein großer Vorteil für die USA ist. Und wieso Donald Trump den Erfolg gefährdet.
Wie der Dollar zur Weltwährung wurde. Warum dies ein großer Vorteil für die USA ist. Und wieso Donald Trump den Erfolg gefährdet.
Mark Carney ist Kanadas Regierungschef. Er muss die schwache Wirtschaft ankurbeln und dem großen Nachbarn Paroli bieten. Dabei hängt Kanada weiterhin am Tropf der USA, schreibt unser Korrespondent.
Die US-Regierung unter Donald Trump verlangt eine IWF-Reform, um den Fokus zu schärfen. Das ist eine berechtigte Forderung. Doch die zunehmende Opferrhetorik sollte man Trump nicht durchgehen lassen.
Der Goldpreis erreicht fast 3500 Dollar je Feinunze. Die Aktienkurse schwanken stark, der Dollar steht unter Druck. Und die ersten 100 Tage von Donald Trump sind noch nicht einmal vorüber.
Für kritische Lieferungen aus den Amerika gewährt die chinesische Führung offenbar Zollausnahmen. Gleichzeitig wappnet sich die Volksrepublik aber auch für ein schlimmeres Szenario.
Auch für dieses Jahr erwartet die scheidende Bundesregierung kein Wirtschaftswachstum. Robert Habeck ist trotzdem mit seiner Arbeit als Minister im Reinen. Zu seinem Amtsende stichelt er in Richtung der Union.
Donald Trump will die Globalisierung mit kruden ökonomischen Ideen zurückdrehen. Jörg Kukies erklärt, wieso das Unsinn ist – auch am Beispiel des Autos seiner Frau.
Gleich mehrere Institute erwarten, dass die Weltwirtschaft wegen der US-Zölle deutlich geringer wachsen werde als noch vor wenigen Wochen angenommen. Amerika droht demnach sogar eine Rezession.
Der Freihandel brachte vielen Menschen Wohlstand, einige wurden aber auch zu Verlierern. Protektionismus würde ihnen aber auch nicht helfen, argumentiert der Chefvolkswirt einer Schweizer Privatbank.
China verfolgt in seiner Entwicklungspolitik eine egoistische Agenda. Peking pumpt enorme Summen in überteuerte Projekte. Laos ist dafür ein Beispiel.
Wann, wenn nicht an Tagen, an denen die Weltwirtschaft unter Druck steht, braucht es ein Weltwirtschaftsforum. Das aber zerlegt sich gerade selbst. Klaus Schwab, sein Gründer, wehrt sich gegen schwere Vorwürfe.
Die internationale Staatsverschuldung wächst unerwartet stark. Zollentscheidungen treiben die Schulden auf ein Rekordniveau. Der IWF mahnt Sparanstrengungen und Reformen an.
Zu viel Klimawandel, Geschlechtergleichstellung und soziale Fragen: Der amerikanische Finanzminister Scott Bessent wirft dem Internationalen Währungsfonds und der Weltbank vor, ihre Kernaufgaben nicht zu erfüllen.
Nach einer Studie des Internationalen Währungsfonds wird Künstliche Intelligenz die Kluft zwischen entwickelten und ärmeren Ländern vergrößern. Die Wirtschaftsleistung könnte international um bis zu vier Prozent wachsen, doch Industrienationen werden doppelt so stark profitieren wie Entwicklungsländer.
Papst Franziskus wird im Petersdom im offenen Sarg aufgebahrt. In London finden Ukraine-Friedensgespräche statt. Die Frist zur Anfechtung des Ergebnisses der Bundestagswahl läuft ab. Und in Shanghai findet die größte Automesse der Welt statt. Der F.A.Z. Frühdenker.
Deutschland leidet unter einer eklatanten Wachstumsschwäche. Das liegt längst nicht nur an Trumps Zollpolitik.
Der Internationale Währungsfonds kappt seine Wachstumsprognose deutlich: So schwach war die Konjunktur zuletzt nur während der Corona-Pandemie und der Lehman-Finanzkrise. Deutschland stagniert.
Giorgia Meloni besucht Donald Trump in Washington. Die USA und Teheran verhandeln weiter über Irans Atomprogramm. Und Millionen Christen weltweit feiern Ostern. Der F.A.Z.-Newsletter.
Argentinien lockert die Währungsbeschränkungen. Das gefährdet möglicherweise genau den Rückhalt, den Präsident Milei hat.
Argentinien erhält 32 Milliarden Dollar von IWF und Weltbank. Die Regierung plant, die Devisenkontrollen zu lockern.
Was sonst noch wichtig ist
Argentinien wächst wieder – Armut und Inflation gehen zurück. Doch viele haben bisher nur den Preis der radikalen Reformpolitik von Präsident Milei bezahlt.
Sri Lankas neue Premierministerin Harini Amarasuriya erläutert im Exklusivinterview, wie sie das Land aus der Wirtschaftskrise führen will, wie sie Investitionen aus Deutschland erleichtert und wie sie sich zu Indien und China positioniert.
Über Zollsätze wie die von US-Präsident Trump angedrohten 25 Prozent würden sich viele Unternehmen im Binnenmarkt der EU freuen. Sie müssen mit Hürden kämpfen, die den Handel viel stärker einschränken.
Die Lücke zwischen den gleichgewichtigen Zinssätzen für Geld- und Finanzpolitik ist sehr hoch. Es drohen Gefahren, sagen drei Ökonomen vom Internationalen Währungsfonds.
Während Argentiniens Politiker über IWF-Kredite verhandeln, gehen die Rentner auf die Barrikaden. Sie sind die Verlierer von Präsident Javier Mileis radikaler Sparpolitik.
Was sonst noch wichtig ist
Was sonst noch wichtig ist
Die zweit- und die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt wollen fast gleichzeitig die Schulden erhöhen. Doch Peking plant genau das Gegenteil von dem, was Berlin will.
Die Bilanzsaison der Notenbanken beginnt. Der Bundesfinanzminister dürfte auch in diesem Jahr leer ausgehen.
Nach Jahren des Bürgerkriegs versucht Äthiopiens Ministerpräsident Abiy Ahmed, die Wirtschaft seines Landes wiederzubeleben, und hat kürzlich eine Börse eröffnet. Das Land hinkt jedoch noch in vielen Bereichen hinterher.
Es greift zu kurz, die Zollpolitik des US-Präsidenten nur als Getöse zu begreifen. Dahinter steckt ein klares ökonomisches Weltbild. Das habe Konsequenzen für einen Handelsdeal mit Trump, analysieren zwei Ökonomen.
Ihre Währung verleiht den Vereinigten Staaten viel Macht. Schwellenländer aber fühlen sich mit dem Dollar unwohl. Werden sie es schaffen, von ihm loszukommen?
Chicago-Ökonom Raghuram Rajan spricht im Interview über die Methoden des neuen US-Präsidenten und die hohen Schulden Amerikas. Er hinterfragt auch, ob die deutsche Schuldenbremse noch wirkt wie gewollt.