Metas teure Wette
Meta gehört zu den aggressivsten Investoren des globalen KI-Booms. Doch das neue Flaggschiff-Modell verzögert sich, die internen Konflikte wachsen, und Tausende Stellen stehen womöglich zur Disposition.
Der Internetkonzern verliert einen Prozess im US-Bundesstaat New Mexico. Ihm wurde vorgeworfen, junge Nutzer seiner Plattformen nicht vor sexueller Ausbeutung geschützt zu haben.
Mark Zuckerberg ist Gründer des Social-Media-Portals Facebook und führt inzwischen den Konzern Meta, zu dem neben Facebook auch Plattformen wie Instagram und Whatsapp gehören. Das Wirtschaftsmagazin Forbes wählte ihn zu einem der zehn mächtigsten Menschen der Welt.
Vom Studenten zum Milliardär
Mark Zuckerberg wurde 1984 in White Plains nördlich von New York City geboren und zeichnete sich schon während der Schulzeit durch Bestnoten aus. Während seines Informatikstudiums an der Harvard University programmierte er zum Zeitvertreib eine Website namens Face Books, in der alle Studenten mit Fotos vertreten waren. Die Seite wurde ein so großer Erfolg, dass Zuckerberg Harvard im zweiten Jahr verließ, um sich ganz dem Aufbau des nun Facebook genannten Portals zu widmen. 2004 zog er mit einigen Mitstreitern nach Palo Alto im Silicon Valley. Seither entwickelte sich Facebook zur größten Social Media-Plattform der Welt. Zuckerberg bezieht lediglich ein symbolisches Gehalt von nur einem Dollar für seine Arbeit als CEO. Sein Vermögen wird aufgrund des hohen Aktienanteils an Meta jedoch auf über 108 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Facebook und der Datenschutz
Immer wieder sieht sich Mark Zuckerberg Vorwürfen ausgesetzt, er würde bei Facebook den Datenschutz untergraben. Im April 2018 musste er vor dem US-Kongress im Rahmen des Datenskandals um Cambridge Analytica aussagen. Die Daten von über 87 Millionen Facebook-Nutzern seien benutzt worden, um sie politisch zu beeinflussen. Zuckerberg reagierte auf die Anschuldigungen, indem er Fehler einräumte und schärfere Maßnahmen zum Datenschutz versprach. 2023 verhängte die irische Datenschutzbehörde DPC ein Bußgeld in der Rekordhöhe von 1,2 Milliarden Euro gegen den Facebook-Konzern Meta.
Meta gehört zu den aggressivsten Investoren des globalen KI-Booms. Doch das neue Flaggschiff-Modell verzögert sich, die internen Konflikte wachsen, und Tausende Stellen stehen womöglich zur Disposition.
Yann LeCun war zwölf Jahre lang KI-Chef des Techkonzerns Meta. Vom Silicon Valley will er jetzt nichts mehr wissen – und die Technologie von Europa aus revolutionieren.
Wie haben es ausgerechnet Witzfiguren wie Elon Musk und Mark Zuckerberg zu derart großem Einfluss gebracht? Und wie üben sie ihn aus? Der Literaturwissenschaftler Adrian Daub analysiert die Formen der Herrschaft im Silicon Valley.
Yann LeCun gilt als einer der „Paten“ der modernen Künstlichen Intelligenz. Für sein Pariser Start-up AMI erhält er aus dem Stand eine Milliarde Dollar – und setzt dabei auf einen ganz anderen Ansatz als das Silicon Valley.
Zwei Frauen rücken an die Spitze großer Marken, Mark Zuckerberg sitzt in der ersten Reihe: Unsere Autorinnen berichten über die besten Schauen, den größten Small Talk und die neuesten Mode-Trends.
Erst die Google-Gründer, jetzt der Meta-Chef: Amerikas Techmilliardäre haben einen neuen Lieblingsbundesstaat.
Der Meta-Chef sagt in einem viel beachteten Prozess in Los Angeles aus. Es geht um die Suchtgefahren von Plattformen wie Instagram für junge Menschen.
Mark Zuckerberg muss in einem wegweisenden Prozess wegen des Suchtpotentials sozialer Medien aussagen. Bayer steht kurz vor dem Durchbruch im Glyphosat-Streit. Und: Wie der Verzicht in der Fastenzeit gelingt.
Meta-Chef Mark Zuckerberg sagt im Prozess um das Suchtpotential von Social Media aus. Was steht für die Techkonzerne auf dem Spiel? Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Am Wochenende wechselte der Wiener Entwickler Peter Steinberger zu OpenAI. Seitdem eskalieren die Sicherheitswarnungen, Konzerne verbieten die Software, und Europa stellt fest, dass es nicht einmal versucht hat, Steinberger zu halten.
Alphabet und Meta sind angeklagt, weil Youtube, Facebook und Instagram Kinder süchtig machen sollen. Genau das wirft die EU der chinesischen Plattform Tiktok vor. Die Konzerne sagen, das sei Unfug. Ist es das?
Donald Trump will in Washington ein Monument errichten, wie es die Welt noch nicht sah. Woher kommt die Sehnsucht nach antiken Symbolen?
Facebook und Instagram bringen dem Meta-Konzern Milliarden ein. Mit dem Finanzpolster beschleunigt Mark Zuckerberg die bereits hohen Ausgaben für KI-Infrastruktur noch weiter. Microsoft enttäuscht hingegen.
Amerikas Tech-Titanen haben bislang eine gute Zeit unter Präsident Donald Trump. Der lässt ihnen freie Hand und hilft, wo er kann – auch zum eigenen Vorteil. Willkommen in der Broligarchie.
Die Hacker-Vereinigung plädiert für mehr Unabhängigkeit von den amerikanischen Tech-Plattformen. Unterstützung bekommt sie etwa vom Autor der „Känguru-Chroniken“.
Das „Time“-Magazine aus den USA würdigt immer wieder die Person des Jahres. Der diesjährige Preis geht nun an die Vorreiter der Künstlichen Intelligenz — darunter Elon Musk und Mark Zuckerberg.
Meta feiert in einem Kartellstreit mit der US-Regierung einen Erfolg auf der ganzen Linie – und kommt noch glimpflicher davon als unlängst Google. Das dürfte auch anderen „Big Tech“-Konzernen Hoffnung in ihren Kartellverfahren machen.
Techkonzerne investieren Hunderte Milliarden Dollar in Rechenzentren für Künstliche Intelligenz – und nutzen dafür neuerdings spezielle Finanzvehikel, um die Bilanz zu schönen. Einblicke in die schwindelerregende Finanzakrobatik hinter dem KI-Boom.
Die Sängerin will von den Einnahmen ihrer letzten Tour 11,5 Millionen Dollar spenden. Bei einer Veranstaltung mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg richtet sie einen Appell an die Superreichen.
Aus dem Silicon Valley kommen kaum noch kritische Töne über Donald Trump. Der Präsident wird von Altman, Cook, Zuckerberg und Co. hofiert. Warum gab es diesen plötzlichen Sinneswandel?
Brillen, die Informationen einblenden, sollen KI-Anwendungen erleichtern. Mark Zuckerbergs Meta bringt als erster Tech-Riese so ein Gerät auf den Markt. Doch bei der Präsentation ging einiges schief.
Mark S. Zuckerberg hat ein Problem: Sein Facebook-Account wird immer wieder gesperrt. Beim Online-Netzwerk scheint man zu denken, dass der Jurist sich für seinen berühmten Namensvetter ausgibt.
Donald Trump und die Tech-Tycoons aus dem Silicon Valley sind ganz eng. Bei einem Dinner im Weißen Haus huldigen sie dem Präsidenten und versprechen, in den USA dreistellige Milliardenbeträge zu investieren.
Durch Künstliche Intelligenz entstehen viele neue Karrierechancen – und den Toptalenten winken nie da gewesene Gehälter. Allerdings sollte man genau hinschauen, welche Jobs wirklich Zukunft haben.
Der Inkassodienstleister Coeo holt sich kurzerhand 16 KI-Entwickler ins Haus, um seine Kundenkommunikation umzukrempeln. Der KI-Chef Kevin Yam erklärt: „Für KI braucht es im Unternehmen eine andere Kultur.“
Ach, wie war die Stechuhr lieb: Was KI mit den Tätigkeiten macht, die sie nicht abschafft, und welche Vorgeschichte die Sorgen haben, die wir uns jetzt machen müssen.
Mit beispiellosen Investitionen will Mark Zuckerberg den Meta-Konzern vom Social-Media-Pionier zum globalen KI-Vorreiter umbauen. Doch die Technik schwächelt, und der Personalaufwand ist gewaltig. Gleichzeitig bröckelt der Rückhalt in der Forschung.
Der Internetkonzern beschleunigt sein Wachstum, und Mark Zuckerberg investiert massiv in ein „Elite-Team“ für KI. Auch Microsoft wächst rasant – und lüftet ein Geheimnis.
In Facebook, Instagram und Whatsapp wird es ab Herbst keine politischen Anzeigen mehr geben. Der Meta-Konzern reagiert damit auf neue Vorgaben der EU – die wiederum eine Folge des Cambridge-Analytica-Skandals sind.
Unternehmenschef Mark Zuckerberg muss vor Gericht nicht mehr aussagen. Mit den klagenden Investoren konnte er einen Vergleich erzielen. Fragen zu den Geschäftspraktiken von Meta bleiben aber offen.
Der Aktienkurs von Meta notiert auf Allzeithoch. Trotz geopolitischer Spannungen und Zollrisiken überzeugt der Tech-Riese mit stabilen Werbeeinnahmen und einem starken KI-Fokus.
Europa geht in die Sommerpause. Kurz davor hat es die EU-Kommission immerhin geschafft, den „AI Code of Practice“ zu veröffentlichen, eine Art Regulierungsrahmen für generative KI-Modelle. Aber der Bau einer KI-Gigafactory? Das dauert, wenn überhaupt. Und dann lange.
Der Chef des Facebook-Konzerns will bei Künstlicher Intelligenz vorn liegen. Dafür nimmt er in den nächsten Jahren hunderte Milliarden Dollar in die Hand.
Lange war es im Silicon Valley verpönt, mit Rüstungsherstellern gemeinsame Sache zu machen. Jetzt wittern Meta, Google & Co. das große Geschäft. Und der Protest ist verstummt.
Meta heuert elf Spitzentalente von Konkurrenten wie Open AI, Google und Anthropic an. Sam Altman, der Chef von Open AI, ist sauer.
Zuletzt hatte Open-AI-Chef Sam Altman von 100 Millionen Dollar Jahresgehalt berichtet, die der Facebook-Konzern den KI-Toptalenten zahlen wolle. Jetzt wechseln offenbar die ersten Forscher die Seiten.