Drei sind einer zu viel
Es ist eine knifflige Situation für die CSU: Für zwei offene Kabinettsposten in Berlin halten sich – mindestens – drei Kandidaten für durchaus geeignet. Ein Verdrängungswettbewerb von Seehofers Gnaden.
Es ist eine knifflige Situation für die CSU: Für zwei offene Kabinettsposten in Berlin halten sich – mindestens – drei Kandidaten für durchaus geeignet. Ein Verdrängungswettbewerb von Seehofers Gnaden.
An diesem Sonntag geht es los: Union und SPD loten die Chancen für eine große Koalition aus. Vor allem bei einem Themengebiet sind harte Kompromisse notwendig. Sonst wird es keine Regierung geben.
Angeblich rückt Bayern heute dem Rest von Deutschland noch ein Stückchen näher. Kann es aber sein, dass sich Bayern zugleich von sich selbst entfernt?
Jahrelang hat der Zweikampf zwischen Seehofer und Söder die CSU geprägt. Nun soll jeder eines der beiden wichtigsten Ämter bekommen. Wird das funktionieren?
Der CSU-Chef beharrt darauf, dass es noch keine Festlegung auf eine Spitzenkandidatur für die Landtagswahl gebe. Wer den Medien gesagt habe, Joachim Herrmann wolle es machen, meine es nicht gut „mit uns“, so Seehofer.
Die CSU-Landtagsfraktion droht, den Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2018 selbst zu bestimmen. Söder hat sich schon in Stellung gebracht. Aber auch andere werden am Montag Seehofers Erbe antreten wollen.
Einigen in der CSU reißt langsam der Geduldsfaden. Doch Vorsitzender und Ministerpräsident Horst Seehofer bestimmt immer noch selbst, wann was entschieden wird. Ein Beraterkreis soll helfen.
Donnerstagabend will Horst Seehofer verkünden, ob die CSU mit ihm noch einmal in die Landtagswahl 2018 ziehen soll. Die deutsche und bayerische Politik hat er nicht nur als Ministerpräsident geprägt.
Lindners Leid und Aigners Angriff: Während der FDP-Chef in Berlin Wort hält, dürfte das Scheitern von Jamaika auch in München bei manchem für neuen Mut sorgen. Dabei könnte man es doch auch so machen wie ein gewisser Daniel Bahr.
Im Streit um die Nachfolge Horst Seehofers schien Ilse Aigner lange wehrlos. Nun greift die Oberbayerin an. Den Söder-Anhängern in der CSU schmeckt das gar nicht.
Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat offenbar Ambitionen auf das Amt des Ministerpräsidenten. Nun reagiert Horst Seehofer.
Bayerns stellvertretende Ministerpräsidentin warnt ihre Partei nach der Schlappe bei der Bundestagswahl vor einem Rechtsruck – und davor sich nur noch mit sich selbst zu beschäftigen.
Eine Woche vor Aufnahme der Jamaika-Sondierungen treffen sich drei Unterhändler, ihre künftige Gegenspielerin und ein Joker aus der Wirtschaftsforschung. Wo sind Gemeinsamkeiten sichtbar? Wo gibt es Streit?
Die Gasekonzerne Linde und Praxair wollen sich zusammenschließen. Aber die Betriebsräte fürchten einen Kahlschlag. Jetzt kommt auch die Politik zu Hilfe.
Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner meint, Politik und Medien müssten sich jetzt auf Präsident Trump einstellen: „Mit öffentlicher Empörung, Hass und Spott wird das kaum gelingen.“
Man muss in Bayern nicht unbedingt vor seinem 50. Geburtstag Ministerpräsident sein, um den Freistaat lange regieren zu können.
Selbst Horst Seehofer hat keine Ewigkeitsgarantie auf das Amt des bayerischen Ministerpräsidenten. Dass er sich schon 2018 vom CSU-Vorsitz verabschieden könnte, löst Hektik aus. Vor allem bei seinen potentiellen Nachfolgern.
Bayerns Ministerpräsident verbittet sich „Gespensterdiskussionen“ über seine Zukunft und seine Nachfolge. Insbesondere bei seinem Finanzminister scheint er kollegiales Verhalten zu vermissen.
Eine Atmosphäre des Hasses zu vermeiden, ist wichtig. Doch dieses Bemühen sollte man nicht mit einer politischen Kultur des Relativierens verwechseln. Das ist Plasbergs Gästen bei der Sendung über den Terror in Paris leider passiert.
Horst Seehofer verkündet einen „Riesenerfolg“ in seinem Kampf gegen „Monstertrassen“. Nach dem Kompromiss der Koalitionsparteien rechnet sich die CSU die Energiewende schön.
Ein Star-Regisseur mit überraschendem Namen, ein guter Grund gegen namhafte Budgeterhöhungen und eine Kampfansage auf Bayerisch: Das Münchner Filmfest wartet mit ersten Überraschungen auf.
Der Windkraftanlagenbauer Nordex bekommt einen neuen Chef, die Post bekommt Versicherungsbeiträge für Ex-Beamte nicht erstattet und der Streit zwischen der deutschen Taxi-Branche und Daimler geht weiter.
Horst Seehofer will nicht von der Macht lassen. Seiner Partei und dem Land nutzt der bayerische Ministerpräsident damit nicht. Die CSU könnte dafür 2018 die Endrechnung erhalten.
„Derbleckn“ statt Demoskopie: Dem Starkbieranstich auf dem Münchner Nockherberg zufolge müsste Markus Söder auf dem Weg in die bayerische Staatskanzlei nicht mehr aufzuhalten sein. Keiner wurde mehr verspottet - schlimmer konnte es für Ilse Aigner nicht kommen.
Die Antwort lautet: Horst Seehofer. Was immer der ehrgeizige Finanzminister tut und sagt, sein Chef fühlt sich angegriffen. Das wird für ihn zunehmend zum Problem.
Bayerns Ministerpräsident hält seine potentiellen Nachfolger auf Distanz. Mal lobt er den einen, mal maßregelt er die andere. Schön blöd – für die Kandidaten in der engeren Auswahl.
Die Ukraine-Krise und schwankende Vorräte beunruhigen Bayerns Regierung. Sie will mehr Reserven für die Versorgungssicherheit.
Der russische Energiekonzern Gasprom verlangt von den westlichen Nachbarn unterschiedlich hohe Preise. Darunter leidet vor allem die Ukraine. Energiekommissar Oettinger fordert nun einen Einheitspreis.
Das Verhältnis der CSU-Truppen in München und in Berlin ist seit jeher spannungsreich. Doch jetzt brennt die Hütte – oder wenigstens das Heu.
Deutet sich der Rücktritt des Miesbacher CSU-Landrats Jakob Kreidl an? Ilse Aigner kündigt eine persönliche Erklärung zu dem Fall an.
Die teils aus öffentlichem Geld finanzierte Geburtstagsfeier des Miesbacher CSU-Landrats Jakob Kreidl war teurer als bislang vermutet. Das Landratsamt korrigierte die Kosten nach oben.
Die CSU bleibt bei ihrer harten Haltung zur sogenannten Armutseinwanderung. Als besonderer Gast der Klausurtagung in Kreuth sprach derweil der amerikanische Botschafter über die NSA-Affäre.
Ilse Aigner bäumt sich gegen Horst Seehofer auf. Wozu? Fürchtet sie ihre Nebenbuhler? Mit ihrem Vorschlag zur Energiewende tut sie das zurecht.
Auf Ilse Aigners Aufbegehren hat CSU-Chef Horst Seehofer mit Härte geantwortet. In der Partei wird von einer „Beerdigung dritter Klasse“ gesprochen.
Ilse Aigner wollte die Energiewende auf Pump finanzieren - auch gegen den Willen von Horst Seehofer. Dafür hat sie einen Grund.
Energiewende auf Kredit? Das hat Ilse Aigner vorgeschlagen - nach einem Widerspruch von Horst Seehofer zieht sie jetzt zurück.