Sorgen um die HKM-Stahlwerke in Duisburg
Thyssenkrupp und Salzgitter sollen die Umrüstung auf grünen Stahl bezahlen, fordert die IG Metall. Ansonsten stehe die Zukunft von HKM auf dem Spiel.
Thyssenkrupp und Salzgitter sollen die Umrüstung auf grünen Stahl bezahlen, fordert die IG Metall. Ansonsten stehe die Zukunft von HKM auf dem Spiel.
Deutschlands größter Autohersteller und die Gewerkschaft IG Metall haben sich auf einen neuen Haustarif geeinigt. 125.000 Mitarbeiter sollen deutlich mehr Geld bekommen.
Die rund 380.000 Beschäftigten der Metallindustrie bekommen einen Inflationsausgleich.
Die IG Metall hatte mit verschärftem Streik gedroht. Ein Tarifabschluss wendet diesen nun ab – aber echte Erleichterung zeigen die Arbeitgeber nicht.
Mit heftigen Streikdrohungen haben IG-Metaller ihre Chemie-Kollegen übertrumpft. Vor allem dem Mittelstand, ob Autozulieferer oder Maschinenbau, muten sie aber viel zu. Vielleicht zu viel.
Die Löhne steigen in zwei Stufen um 8,5 Prozent. Ökonomen sehen keine Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale. Viele begrüßen die Lösung, doch im Südwesten gehen die Arbeitgeber wegen einer möglichen Urabstimmung abermals auf die Barrikaden.
In der fünften Verhandlungsrunde des Tarifstreits konnten IG Metall und Arbeitgeber in der Nacht zu Freitag eine Einigung erzielen. Inklusive einer steuerfreien Einmalzahlung erhalten Facharbeiter über die Laufzeit etwa 7000 Euro mehr.
IG Metall und Arbeitgeber haben sich auf einen Pilotabschluss für fast vier Millionen Beschäftigte geeinigt. Inklusive einer steuerfreien Einmalzahlung erhalten Facharbeiter über die Laufzeit von zwei Jahren 8,5 Prozent mehr Lohn – das sind rund 7000 Euro.
Vor dem Haus der Arbeitgeber fordert die Gewerkschaft IG Metall in Frankfurt lautstark acht Prozent mehr Lohn. Die entscheidenden Tarifgespräche werden aber anderswo geführt.
Die NATO und die Ukraine ziehen Lehren aus dem Raketeneinschlag in Polen. Die Bundesregierung braucht länger als geplant für die Strom- und Gaspreisbremse. Und in Großbritannien türmen sich die Staatsschulden.
Nach acht Monaten und steigender Inflation steht immer noch kein Angebot auf dem Tisch. Die Beschäftigten der Branche in Baden-Württemberg sind sauer und fordern Bewegung. Viele Unternehmen verdienen gut, doch für einige könnte der Kostendruck steigen.
Die nächste Verhandlung in Baden-Württemberg soll den Durchbruch bringen. Ob es klappt, ist offen – aber die Gewerkschaft spricht jetzt offen von „Einigungsversuch“.
Eine Entscheidung im Tarifkonflikt rückt näher. Die Gewerkschaft meldet 500 000 Streikteilnehmer seit Ende Oktober. Schafft der Bezirk Baden-Württemberg diese Woche den Durchbruch?
„Es steht eine Woche der Entscheidung an. Entweder kommen die Verbandsvertreter zur Vernunft oder wir werden mit den 24-Stunden Warnstreiks beginnen“, sagte Bezirksleiter Jörg Köhlinger.
Um acht Prozent mehr Lohn durchzusetzen, hat die Gewerkschaft IG Metall Arbeitskämpfe in mehr als einem Dutzend hessischen Betrieben angekündigt. Auch anderswo sind Protestaktionen geplant.
Lena Ströbele, Verhandlungsführerin des Arbeitgeberverbands Nordmetall, mahnt zur Eile. Sie könnte sich den Durchbruch zu einem Pilotabschluss auch im Norden vorstellen.
Die Gewerkschaft fordert 8 Prozent mehr Lohn und erhöht den Druck auf die Metall- und Elektrobetriebe. Mehrere Tausend Beschäftigte haben sich seit Samstag an Protesten beteiligt.
Um eine Lohnerhöhung von acht Prozent durchzusetzen, plant die IG Metall in Hessen und Rheinland-Pfalz weitere Proteste. Das neue Angebot der Arbeitgeber nennt die Gewerkschaft ein „Almosen“.
Beschäftigte in mehreren Industriebetrieben haben um Mitternacht ihre Arbeit niedergelegt. Die IG Metall verlangt acht Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber bieten Einmalzahlungen an.
Sechs Wochen nach Verhandlungsbeginn präsentieren die Arbeitgeber einen ersten Vorschlag. Die Auseinandersetzung wird härter. Aber der Gesprächsfaden ist noch nicht gerissen.
Der größten Industrie Hessens stehen Warnstreiks bevor. Zwar haben die Arbeitgeber im Tarifkonflikt ein erstes Angebot vorgelegt, das geht der Gewerkschaft aber nicht weit genug.
Bei den Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie in Bayern hat der Arbeitgeberverband nun ein erstes Angebot vorgelegt. Die Reaktion der IG Metall war zunächst nicht bekannt. Ab Samstag sind Warnstreiks möglich.
In der großen Metall- und Elektrobranche stocken die Tarifgespräche. Oliver Barta, Verhandlungsführer der Arbeitgeber in Hessen, erklärt, was er vom Treffen am Donnerstag erwartet – und warum er den Lohnabschluss der Chemieindustrie nicht übernehmen will.
Nachdem die Tarifgespräche in der Metall- und Elektroindustrie begonnen haben, starten jetzt auch die Gespräche im größten Autokonzern. Sie könnten zäh werden.
Die Gehälter von rund 125.000 Beschäftigten sollen im Zuge der Tarifverhandlungen steigen. Laut der Gewerkschaft IG-Metall soll VW „eine Stabilisierung der Einkommen in der aktuellen Lage“ gewährleisten.
Im Rechtsstreit um die Beteiligungsrechte im Aufsichtsrat von SAP musste der Konzern eine Schlappe hinnehmen. Der EuGH gab Verdi und der IG Metall recht.
Zwei Umfragen zur Lage der Industrie – zwei Ergebnisse: IG-Metall-Betriebsräte hatten sich positiv geäußert, nun kontern die Arbeitgeberverbände. In der Tarifrunde wird es ernst.
Jörg Hofmann verteidigt die 8-Prozent-Forderung seiner Gewerkschaft gegen die noch höhere von Verdi im öffentlichen Dienst. Und erklärt, unter welchen Umständen der Industrie ein Arbeitskampf droht.
Verdi und Beamtenbund haben ihre gemeinsame Tarifforderung beschlossen. Sie verlangen 10,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro mehr Monat - und kündigen „hammerharte Verhandlungen“ an.
Seit Januar geht nichts mehr auf der Werft in Wismar. Aber jetzt tun sich plötzlich neue Chancen für das fast fertige Kreuzfahrtschiff auf.
Die 202.000 hessischen Beschäftigten der Metall- und Elektrobranche sollten acht Prozent mehr Lohn bekommen, fordert die Gewerkschaft IG Metall im Bezirk Mitte. Verhandlungsführer Jörg Köhlinger erhöht nun den Druck.
Segula will mit IG Metall verhandeln
Der Zulieferer Segula Automotive in Rüsselsheim geht auf die IG Metall zu. Ziel ist ein Zukunftstarifvertrag. Offenbar fehlt dem Betrieb noch Geld. Das habe auch mit Stellantis zu tun, heißt es.
Andreas Maurer ist einer von 50 Preisermittlern, die für das hessische Statistikamt jeden Monat Geschäfte besuchen und dort Preise erfassen. Bei manchen Produktnamen muss er aber erst einmal nachforschen, was sich hinter ihnen verbirgt.
Betriebe sollen ihren Mitarbeitern Einmalzahlungen von bis zu 3000 Euro steuer- und abgabenfrei überweisen können. Wie und wo sich dieses Angebot der Ampelkoalition auswirkt, wird noch spannend werden.