Sind acht Prozent Lohnplus zu viel?
Eine solch hohe Gehaltsforderung wie jetzt hatte die IG Metall lange nicht mehr. Arbeitgeber warnen vor einer Lohn-Preis-Spirale wie in den Siebzigern. Ökonomen sehen das differenzierter.
Eine solch hohe Gehaltsforderung wie jetzt hatte die IG Metall lange nicht mehr. Arbeitgeber warnen vor einer Lohn-Preis-Spirale wie in den Siebzigern. Ökonomen sehen das differenzierter.
In Bayern etwa verdienen Metallarbeiter im Schnitt schon mehr als 65.000 Euro im Jahr. Doch die Gewerkschaft sieht keinen Anlass zu Bescheidenheit und wagt einen Härtetest mit den Arbeitgebern.
Die Metall-Arbeitgeber setzen im Fall eines akuten Gasmangels auf die Hilfe der Beschäftigten. Diese sollten von zu Hause arbeiten und so den Unternehmen Strom und Kosten sparen. Die IG Metall reagiert mit Skepsis.
Opel hat schon Tausende Arbeitsplätze im Rahmen eines Freiwilligenprogramms abgebaut. Nun sollen 1000 weitere Stellen wegfallen. Der Betriebsrat sieht dafür aber keine Notwendigkeit. Auch in einem weiteren Punkt regt sich Widerspruch.
Die Gewerkschaft IG Metall fordert vor den Tarifverhandlungen acht Prozent mehr Lohn. Die Arbeitgeberseite hält das für realitätsfremd.
Die Einkommen der Vestas-Mitarbeiter liegen bisher deutlich unter Metall-Niveau. Es geht aber nicht nur um Geld.
Die Windrad-Hersteller machen gerade alle Verlust. Kein Grund, die Augen vor Zukunftsaufgaben zu verschließen
Der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes ist im Alter von 82 Jahren gestorben.
Dieter Schulte stand von 1994 bis 2002 an der Spitze des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Er galt als pragmatischer Reformer.
Ein Gericht hat die jüngste Wahl der Arbeitnehmervertreter in dem Autokonzern für unwirksam erklärt. In der der IG-Metall-Hochburg Wolfsburg ist von einer „Ohrfeige“ die Rede – und herrscht große Unsicherheit.
Schon im Wahlkampf war Kritik von Konkurrenten der IG Metall laut geworden. Nun hatten sie mit einer Anfechtung Erfolg.
Das Braunschweiger Arbeitsgericht reagiert damit auf Beschwerden unter anderem zum Umgang mit der Briefwahl. Der Betriebsrat will die Entscheidung nun von der nächsten Instanz prüfen lassen.
Die Industriegewerkschaft hat sich durch das Treffen im Kanzleramt nicht von ihrem Kurs abbringen lassen. Was sagt Ifo-Präsident Fuest dazu?
Der Industrie droht eine Krise, doch Deutschlands größte Gewerkschaft geht in die Vollen mit ihrer Lohnforderung. Sie geht ein hohes Risiko ein – das ihr die Politik nicht abnehmen darf.
Der Standort Salzgitter freut sich über eine herausragende Investition und viele Tausend Arbeitsplätze. Subventionen sollen keine geflossen sein.
Die rund 125 000 Tarifbeschäftigten der westdeutschen VW-Werke, der VW-Finanzsparte und zweier weiterer kleiner Töchter sollen nach dem Willen der IG Metall ebenfalls 8 Prozent mehr Geld bekommen.
Der Verlust von bis zu 1000 Arbeitsplätzen hat in Mannheim für Entsetzen gesorgt. Nachdem Daimler Truck am Vortag überraschend angekündigt hatte, Teile der Produktion in seinem Buswerk in die Tschechische Republik zu verlagern, schlagen die Wellen hoch.
Der Bundeskanzler will gemeinsam mit den Sozialpartnern Inflation und Lohnauftrieb dämpfen. Die IG Metall aber bereitet sich auf „heftige Auseinandersetzungen“ mit den Arbeitgebern vor.
Von Mannheim nach Tschechien: Daimler Truck will 100 Millionen Euro einsparen und verlagert deshalb die Busproduktion.
Finanzminister Lindner erhält Zuspruch von unerwarteter Seite. Die Gewerkschaft zeigt sich offen für einen Abbau der kalten Progression.
Am 4. Juli berät der Kanzler mit Gewerkschaften und Arbeitgebern über Wege gegen die Inflation. Er warnt vor „makroökonomischer Instabilität und sozialen Verwerfungen“.
Deutschland steht am Rand der Rezession, warnt der BDI. Auf der Jahrestagung des Verbands werden die Konflikte zwischen FDP und Grünen so deutlich wie selten.
Tesla-Chef Elon Musk hatte die Entlassungen schon Anfang Juni angekündigt. Er habe ein „super schlechtes Gefühl“ mit Blick auf die Konjunktur. Nun hat er seine Pläne konkretisiert. Dagegen gibt es Widerstand.
Der Vorstand der Gewerkschaft beschließt Eckpunkte zur Tarifrunde für fast vier Millionen Beschäftigte in Deutschland.
Die größte deutsche Gewerkschaft fordert deutlich mehr Geld und erwartet ein neues Entlastungspaket der Regierung.
Mindestens 7 Prozent mehr Lohn fordert die Gewerkschaft. Das ist zwar knapp unter der aktuellen Inflationsrate – aber weit über dem zentralen Maßstab dafür: dem Produktivitätsfortschritt.
Der Vorstand der Gewerkschaft IG Metall empfiehlt den regionalen Tarifkommissionen für die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie, Lohnforderungen von 7 bis 8 Prozent zu beschließen.
Die EU-Außenminister treffen sich in Luxemburg, um über weitere Schritte gegen Russland zu beraten. Macron kann nicht weiter ohne das Parlament regieren und Mané bringt Glanz in die Bundesliga. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die hohen Energie- und Materialkosten sowie die wirtschaftlichen Unsicherheiten aufgrund des Ukrainekriegs führen in der Metall- und Elektroindustrie zu großer Verunsicherung.
Vor der Tarifrunde für Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie rufen die Arbeitgeber die IG Metall zu einer Lohnpolitik mit Augenmaß und Differenzierungsspielraum für die einzelnen Betriebe auf.
Inflation, Rezession, Pandemie – die Lohnpolitik steckt in Zielkonflikten. Die Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen richtet daher Ihre Warnungen an die IG Metall. Ein Gastbeitrag
Nach dem Bekanntwerden neuer Bilder aus „Umerziehungslagern“ für Uiguren wächst der Druck auf den Konzern. Auch das Land Niedersachsen bezieht klar Position.
Ein kräftiges Lohnplus in der Stahlindustrie, bald die nächste üppige Forderung – vor der „konzertierten Aktion“ des Kanzlers wirbeln die Prozente. Was daraus folgt, ist eigentlich klar.
IG Metall und der Arbeitgeberverband Stahl haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Dieser gilt für Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen.
Der Kanzler lädt zur „konzertierten Aktion“ gegen Inflation. Die Reaktion der Gewerkschaften lässt erahnen: Schön wird das nicht – am Ende wird man sich wohl die Ohren zuhalten müssen.
Die Beschäftigten in der wichtigen Metall- und Elektroindustrie sollen eine kräftige Lohnerhöhung bekommen, fordert ihr Gewerkschaftschef. Er orientiert seine Forderung an der Zielmarke der EZB für die Teuerung.