Profiteure des Chaos
Inflation, Rezession, Zinswende: Manche Unternehmen machen in dieser Zeit die Geschäfte ihres Lebens.
Inflation, Rezession, Zinswende: Manche Unternehmen machen in dieser Zeit die Geschäfte ihres Lebens.
Alles ist knapp. Wer liefern kann, verdient. Das dürfte so lange weitergehen, bis die Unternehmen ihre Kosten nicht mehr weitergeben können. Oder die Nachfrage sinkt. Oder Putin das Gas abstellt.
Nach der Aufstockung auf 15 Prozent könnte Klaus-Michael Kühne weitere Lufthansa-Aktien kaufen. Greift der Milliardär nun nach den Anteilen des Bundes?
Hafenbeschäftigte haben die Arbeit gestoppt und sorgen damit für erhebliche Störungen. Reeder sind alarmiert, Warnungen vor einem Stellenabbau werden laut.
Im Aufsichtsrat der Reederei platziert der 84 Jahre alte Kühne einen langjährigen Vertrauten.
Höher, immer höher steigen die Frachtraten. Vielleicht nicht mehr lange.
Am 4. Mai wird Christian Olearius 80 Jahre alt.
Wegen eines strengen Lockdowns bekommen viele Unternehmen in China ihre Waren nicht mehr aus dem Land. Vor dem Hafen stauen sich die Schiffe. Und das ist nicht einmal das größte Problem.
Klaus-Michael Kühne ist jetzt der größte private Aktionäre der Lufthansa und strebt einen strategischen Schulterschluss mit der Airline an. Sein Anteil könnte weiter steigen - und ein Sitz im Aufsichtsrat ist wahrscheinlich.
Die Geschäfte der Hamburger Reederei liefen 2021 sehr gut, weil die Containerfrachtraten anzogen. Auch die Summe der Ausschüttung an die Anteilseigner kann sich sehen lassen. Doch der Ausblick ist schwierig.
In Fabriken von VW und Tesla geht nichts mehr. Vor den Häfen ist Stau. Nun sorgt sich selbst der Präsident.
Des einen Freud, des anderen Leid: Während die Kunden über hohe Transportpreise ächzen, bekommen die Anteilseigner der Reederei eine Superdividende. Doch es tauchen erste Anzeichen für eine Normalisierung auf.
Klaus-Michael Kühne kauft 5 Prozent der Lufthansa und avanciert so zum zweitgrößten Aktionär. Für den Milliardär ist das ein Schnäppchen.
Wegen stark gestiegener Gewinne will die Containerschiffreederei 6,2 Milliarden Euro an Aktionäre ausschüttet. Auf den Anteilseigner Hamburg würden rund 860 Millionen Euro entfallen.
Die Containerfracht ist innerhalb von zwei Jahren um ein Vielfaches teurer geworden. Das Wort „Abzocke“ ist schon häufig zu hören. Da die Kapazitäten knapp sind, können die Reedereien hohe Summen von Importeuren verlangen.
Logisch, wer die Hand aufhält, wenn ein Unternehmen Rekordgewinne erzielt. Es gibt aber noch wichtigeres als Dividende.
Nur ein Viertel aller Transporte ist pünktlich. Aber die Engpässe erlauben es, hohe Frachtraten zu verlangen.
Die Schiffe stauen sich weiter in den wichtigen Häfen der Welt. Die Lage bereitet den Reedereien Stress – aber sie spült ihnen auch ungeahnte Gewinne in die Kassen.
Die Bodenschatzkonzerne wollen ihre Klimabilanz polieren. Nun verschifft BHP erstmals Eisenerz mit Gas-Frachtern
Vor Los Angeles und Long Beach warten rund einhundert Frachter auf ihre Abfertigung - ein neuer Rekord. Die globalen Lieferketten kommen an immer mehr Stellen an ihre Kapazitätsgrenze.
Ein neues Expeditionsschiff fährt für Hapag-Lloyd Cruises in die Arktis. So beeindruckend das Naturschauspiel ist, so beängstigend sind die längst unübersehbaren Folgen des Klimawandels.
In den Lieferketten klemmt es: Container fehlen, Häfen arbeiten zu langsam, Frachter liegen auf den Reeden. Logistiker planen nun, die Fertigung aus Asien heimzuholen. Auch damit die diesjährige Weihnachtsware bezahlbar bleibt.
Die chinesische Reederei Cosco soll beim Terminal Tollerort einsteigen – ein Novum für die Hansestadt. Das soll Ladung sichern, sorgt aber für Kritik.
Ein einziger Arbeiter wurde positiv getestet – da schlossen die Behörden in Ningbo ein ganzes Terminal im drittgrößten Hafen der Welt. Die Null-Covid-Strategie erhält immer mehr Kritik. Und die Weihnachtsbäume für Europa stapeln sich.
Unternehmen warten jetzt schon wochenlang auf Waren. Nun droht ein noch größerer Engpass als nach dem Stillstand im Suezkanal: Der Verkehr im Containerhafen Yantian in Shenzhen ist zur Hälfte lahmgelegt.
Beim Güterumschlag stehen die Zeichen auf Wachstum. Am Hamburger Hafen ist der Optimismus groß. Doch der Boom bringt neue Probleme mit sich.
Der Segler Boris Herrmann hat die Weltmeere gemeistert. Jetzt ist er als Chef eines kleinen Unternehmens gefragt. Geschäftsziel: eine neue Weltumseglung finanzieren.
Weltumsegler Boris Herrmann wird bei der Vendée Globe immer mehr zum Sympathieträger – auch für die Wirtschaft. Der Deutsche gilt längst als Botschafter für die Internationalisierung der Regatta.
Von Autoteilen bis zum Smartphone: China produziert wie nie und bringt die Logistikketten auf der Welt an ihre Grenzen. Kommt es ausgerechnet vor Weihnachten zu Lieferengpässen?
Bislang gelingt der Neustart der Kreuzfahrt in Europa ohne Zwischenfälle – steigende Infektionszahlen könnten ihn jedoch wieder gefährden.
Geld zu verdienen, ist auf See schwieriger geworden. Aida hat den Neustart verschoben, bei TUI blieben auf den ersten Touren Plätze frei. Einige Schiffe werden jetzt verschrottet.
Der steile Kursanstieg der Reederei aus Hamburg gibt Rätsel auf. In knapp fünf Wochen legten die Aktien um 170 Prozent an Wert zu. Nun untersucht die Finanzaufsichtsbehörde Bafin die Vorgänge.
Die Reederei Hapag-Lloyd reagiert mit einem Sparprogramm auf Turbulenzen im Seeverkehr. Belastend ist die Lage vor allem für Seeleute, die wegen Beschränkungen kaum noch an Land dürfen.
Der Stillstand in China schlägt mit Zeitverzug auf den größten Hafenbetrieb der Stadt durch. Die Arbeit auf den Terminals ist aber nicht beeinträchtigt, sagt die HHLA-Chefin. Stimmt das?
Die Reederei Hapag-Lloyd testet einen Bio-Kraftstoff, der aus alten Speiseölen und -fetten besteht. Damit will das Unternehmen den CO2-Ausstoß seiner Schiffe senken. Auch andere Branchen verfolgen diese Idee.
Der Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne hat in seiner Karriere viel erlebt. Im Interview spricht er über einen grünen Bundeskanzler, seinen Kummer mit dem HSV und die dunklen Schatten der Vergangenheit.