Grie Soß’ und Würstchen in Davos
Wichtiger als alle Vorträge und Diskussionen auf dem Weltwirtschaftsforum sind die Partys danach. „Frankfurt meets Davos“ - da sind nicht nur die Größen der regionalen Wirtschaft.
Wichtiger als alle Vorträge und Diskussionen auf dem Weltwirtschaftsforum sind die Partys danach. „Frankfurt meets Davos“ - da sind nicht nur die Größen der regionalen Wirtschaft.
Mit seinen neuen Geschäftsbedingungen rückt uns Google in nie gekanntem Ausmaß auf die Pelle. Wer einen Dienst eingeloggt nutzt, ist für alle anderen Anwendungen auch transparent.
Die Aufregung ist groß: Google ändert zum 1. März seine Datenschutzbestimmungen. Will Google etwa mehr Daten sammeln? Oder tut das Unternehmen wirklich etwas Gutes für seine Nutzer?
Google und Facebook haben ihre Nutzer im Griff: den digitalen Umstrukturierungen zwecks noch mehr Einblick in die Datensphäre des Einzelnen hat scheinbar auch die Politik nichts entgegenzusetzen.
Angesichts des Rekordergebnisses von Apple und des Beginns des Weltwirtschaftsforums in Davos lohnt es sich, ein wenig über den Zusammenhang von Technologie und Globalisierung nachzudenken. Denn inzwischen ist die Wirtschaftswelt - ja nicht zuletzt mit der Hilfe der Produkte von Steve Jobs - im wahrsten Sinne des Wortes vernetzt. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die vielen hochleistungsfähigen mobilen Telefone und Tabletcomputer den entsprechenden Geräten unserer Freunde (und hoffentlich nicht der Feinde) automatisch mitteilen, wo man sich gerade aufhält. Darauf aufbauende Geschäfte müssen und werden nicht alle bei Google oder Facebook und auch nicht ausschließlich bei amerikanischen Unternehmen landen. Sicher ist bisher nur, dass die digitale Welt nun tatsächlich zum viel strapazierten „globalen Dorf" führt, das in einem begrifflichen Zusammenhang mit der Globalisierung als solcher steht.
Google ändert die Datenschutzbestimmungen. Ist man erst einmal angemeldet, werden Informationen künftig quer über alle Dienste des Internet-Konzerns verknüpft.
Die Euro-Staaten sollen nach Ansicht des luxemburgischen Regierungschef Jean-Claude Juncker auf einen Teil ihrer Forderungen gegenüber Griechenland verzichten. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble verliert unterdessen allmählich die Geduld mit den Griechen. Auf Unternehmensebene kann Samsung mit einem dicken Gewinnplus aufwarten. Und auch Starbucks befindet sich weiter auf Expansionskurs. Der Handyhersteller Motorola schreibt dagegen Verluste.
Der Elektronikkonzern macht 13 Milliarden Dollar Gewinn und hat jetzt Barvorräte von fast 100 Milliarden Dollar. Sprunghaftes Wachstum bei iPhone und iPad haben das Geschäft beflügelt.
Der Gründer und Chef des Schnäppchenportals Groupon, Andrew Mason, hat in den vergangenen drei Jahren den lokalen Handel in 47 Ländern rund um die Welt aufgemischt. In Zukunft will er auf mobile Lösungen setzen und plant, die Preisgestaltung seiner Kunden zu revolutionieren.
Mit ein paar Tricks navigiert man auf dem iPad minutenschnell durch die tägliche Nachrichtenflut. Die richtigen Apps sind entscheidend.
Google bekommt die Folgen der Schuldenkrise zu spüren. Der Suchmaschinenbetreiber enttäuschte Experten sowohl mit seiner Umsatz- wie Gewinnentwicklung im abgelaufenen Quartal.
Wikipedias schwarzer Tag ist Geschichte, doch die Auseinandersetzung um das Urheberrecht im Netz geht weiter. Was fürchten die Aktivisten jetzt?
Der Mitbegründer und frühere Chef von Yahoo, Jerry Yang, zieht sich komplett aus dem angeschlagenen Internetkonzern zurück. Anleger reagierten positiv: Der Aktienkurs stieg nachbörslich.
Die Online-Enzyklopädie Wikipedia verschwindet für 24 Stunden aus dem Internet - zumindest die englische Ausgabe. Grund für die Abschaltung sind zwei geplante Gesetze, mit deren Hilfe gegen Anbieter von Raubkopien vorgegangen werden soll.
Der deutsche Aktienmarkt ist nach seiner zuletzt starken Entwicklung mit moderaten Verlusten in den Freitagshandel gestartet. Ungeachtet freundlicher Vorgaben aus Übersee verliert der Dax zum Auftakt 0,1 Prozent auf 6410 Punkte.
Die industrielle Aktivität in China hat im Januar zum dritten Mal in Folge abgenommen. Der Wert war aber besser als von Volkswirten erwartet. In Amerika wurden nachbörslich eine Reihe von Unternehmensdaten veröffentlicht. IBM und Intel hauchen mit ihren Zahlen dabei der IT-Branche neuen Optimismus ein. Dagegen macht Google und Microsoft die Euro-Krise zu schaffen. Ikea glänzt unterdessen mit einem Rekordgewinn.
Nachdem der deutsche Aktienmarkt in den vergangenen Tagen gut abgeschnitten hat, schloss der Dax am Freitag leicht im Minus.
Auf der Elektronikmesse CES werden Automobilhersteller immer präsenter. Im F.A.Z.-Interview spricht der Vorstandschef von Daimler, Dieter Zetsche, über Google, Apple und Internet im Mercedes.
Die Hersteller von Fernsehern setzen mehr denn je auf „Smart TV“. Jenseits davon zeigt die Branche auch diesmal wieder 3D-Fernseher.
In Amerika wird derzeit ein Gesetz beraten, das aus Sicht seiner Fürsprecher Urheberrechte stärken soll. Gegner befürchten, dass es das Internet zum Schlechten verändern könnte. Sie liebäugeln mit einer spektakulären Protestaktion.
Urheberschutz gegen Meinungsfreiheit: Washington berät, das Netz bekämpft ein Gesetz, das Folgen für die Sicherheit im Internet und die Nutzer hat.
Auch in diesem Jahr geht es in der Unterhaltungselektronik vor allem um Computer, Smartphones und Fernseher. Die Technikbranche in Las Vegas präsentiert nicht viel Neues, aber umso mehr Neuerungen bei altbewährten Produkten.
Die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas beginnt, und die Branche blickt verhalten auf das neue Jahr. Jenseits von Smartphones und Tabletcomputern fehlen der Branche die Wachstumsmotoren.
Im vergangenen Jahr haben die Patentstreitigkeiten in der IT-Branche an Fahrt aufgenommen. Kommt 2012 der große Frieden?
Vor einer kleinen digitalen Ewigkeit, Ende 2002, begann das Eigenleben eines Algorithmus, der heute kaum mehr wegzudenken ist: die automatische Textergänzung T9.
Mit fortdauernder Stärke hat der amerikanische Elektronikkonzern Apple ein Jahr der Zäsur überstanden. Doch es ist freilich kein Naturgesetz, dass der Wettbewerb an Apple abprallt. Die Angreifer werden gefährlicher.
Die Gesichtserkennung im Netz wird nun nicht mehr heimlich aufgedrängt, sondern höflich angeboten. Harmlos macht sie das nicht. Zweite Folge unserer Kolumne „Silikon Demokratie“.
Google hat uns zum Jahreswechsel einen Brief geschrieben, der Augen öffnet. Darin kann man lesen, was Deutschland 2011 bewegt hat. Damit ist im Sinne des Internetkonzerns vor allem gemeint, wonach die Deutschen in den vergangenen zwölf Monaten über Google sehr viel häufiger gesucht haben als im Durchschnitt. Nach Monaten sortiert lautet die von der Google-Presseabteilung vermutlich subjektiv ausgewählte Reihenfolge: Stuttgart 21 (Januar), Guttenberg (Februar), Geigerzähler (März), William und Kate (April), Pippa (Mai), Google Plus (Juni), Sommerloch (Juli), Die Nudel (August), Piratenpartei (September), Steve Jobs (Oktober), Berlusconi (November) und Gans (Dezember). Da fallen mehrere Dinge auf. Erstens: Die Zukunft des Euro spielt keine oder eine in der breiten Masse bisher nur untergeordnete Rolle. Ähnliches gilt für Themen wie Schuldenkrise oder Rettungsschirme. Auch im Vergleich der vergangenen acht Jahre, den man über die Website „google.de/insights/search" aufrufen kann, ergibt sich für 2011 kein bemerkenswerter Ausschlag beim Thema Euro.
Der neue VDZ-Geschäftsführer Stephan Scherzer hat in Amerika den digitalen Wandel erlebt. Jetzt soll er den deutschen Zeitschriften helfen.
Das riesige Samsung-Smartphone Galaxy Nexus ist das erste mit dem Android 4. Das Design gefällt. Aber wo ist der Fortschritt?
Gut verarbeitet, wenig Schwächen und ein verhältnismäßig niedriger Preis: Huawei bietet einen der ersten Sieben-Zoll-Tablets mit dem neuen Betriebssystem Android 3.2.
Die Übernahme von T-Mobile USA hätte für AT&T und die Deutsche Telekom viele Probleme gelöst. Sie haben viel Zeit verloren, während sich Marktführer Verizon weiter verstärkte.
Die Vereinigten Staaten verlieren ihr AAA-Rating, in Berlin brennen bei schweren Krawallen jede Nacht Autos. Google kauft Motorola, und mit Loriot verlässt Deutschlands berühmtester Humorist endgültig die Bühne. Die F.A.Z. blickt in zwölf Teilen zurück auf das Jahr 2011: der August.
Zynga gelingt das größte Börsendebüt eines amerikanischen Internetunternehmens, seit Google 2006 an die Wall Street gegangen ist. Neue Internetaktien haben im dritten Quartal überwiegend Verluste gemacht.
In der Europäischen Zentralbank sorgen sich Ratsmitglieder wie Yves Mersch vor dramatischen Folgen einer Kreditklemme in Europa. Ermutigend klingt dagegen die Meldung, wonach sich Demokraten und Republikaner im erbitterten Haushaltsstreit in Amerika auf einen Kompromiss geeinigt haben sollen. Auf Unternehmensebene sammelt der Onlinespiele-Spezialist Zynga beim eigenen Börsengang eine Milliarde Dollar ein.
Kauf´ zehn, und es gibt eins umsonst: Bislang liefen solche Bonusaktionen des Einzelhandels über Stempelkarten. In Zeiten des mobilen Internets sollen Apps die Aufgabe übernehmen.