Im Netz wartet schon der übermächtige Doppelgänger
Wenn Suchmaschinen besser als wir selbst wissen, was wir uns wünschen sollen: Eli Pariser warnt vor dem Selbstverlust im Netz und verabschiedet den Traum vom demokratischen Vorzeigemedium.
Wenn Suchmaschinen besser als wir selbst wissen, was wir uns wünschen sollen: Eli Pariser warnt vor dem Selbstverlust im Netz und verabschiedet den Traum vom demokratischen Vorzeigemedium.
Während Google Plus Vorwürfe kontert, kämpft Facebook mit Erreichbarkeitsproblemen und Twitter gibt es jetzt auf Arabisch - ein kurzer Blick auf Nachrichten aus den sozialen Netzwerken.
In Hannover hat Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt zusammen mit der Kanzlerin die Cebit eröffnet. Im Interview spricht er über Nutzerdaten, den Kauf von Motorola und seine Sorge, dass Regierungen die Freiheit im Netz gefährden.
Die Regierung will ein Leistungsschutzrecht, mit dem Suchmaschinenanbieter für Inhalte der Verlage zahlen. Widerstand dagegen kommt aus der FDP.
Deutschlands Verlage erhalten Rückenwind von der Politik, um sich im digitalen Wettbewerb mit den großen Internetkonzernen zu behaupten.
Urheberrechtsgefährdung oder längst fällige, angemessene Beteiligung für Journalisten? Die Koalition beschließt das Leistungsschutzrecht für Verlage - das Echo ist zwiegespalten.
Die ungewollte Preisgabe von Informationen im Netz kann den Ruf ebenso zerstören wie ein realer Tsunami das eigene Haus. Was wir brauchen, ist eine Pflichtversicherung für Online-Katastrophen.
Christopher Bailey, der nette Junge von nebenan, krempelt seit einem Jahrzehnt Burberry als Chefdesigner um. Gespräch mit einem, der auszog „schöne Sachen zu machen“.
Googles Datenhunger ist groß, doch was der Nutzer nicht anbietet, lässt sich nicht speichern. Eine Anleitung für ein bisschen mehr persönliche Anonymität im Netz.
Twitter versilbert alle der mehr als 200 Milliarden Kurznachrichten seiner Nutzer. Jede einzelne davon mit emotionaler Tendenz, Ort und Zeit des Versands. Dieses Archiv erlaubt Trendvorhersagen und Manipulation - von unheimlichem Ausmaß.
Bürgermeister Michael Bloomberg will seine Stadt wieder zu einem Magneten für Start-Ups der Technologieszene machen. Er braucht neue Wachstumsfelder, weil die Finanzbranche Arbeitsplätze streicht. Tatsächlich hat New York bemerkenswerte Fortschritte gemacht - auch wenn der Rückstand zum kalifornischen Silicon Valley noch immer enorm ist.
Datenschützer Thilo Weichert hat die einheitliche Datenschutzbestimmung von Google, die heute in Kraft tritt, kritisiert. Dazu nimmt der Konzern nun ausführlich Stellung: Von der neuen Richtlinie für alle Google-Dienste profitiere der Nutzer, nicht das Unternehmen.
Größere Smartphone-Bildschirme machen Handys interessant für mobile Büroarbeit. Erst recht beim Tablet-PC stellt sich die Frage: Wie funktioniert unterwegs Textverarbeitung?
Auf dem Mobile World Congress treiben Unternehmen einen gemeinsamen Standard voran: Mobile Internetseiten sollen gleich aussehen, das Bezahlen soll einfacher und der Verkehrskollaps verhindert werden.
Für alle seine Dienste führt Google eine neue Datenschutzrichtlinie ein. Sind die Nutzerdaten nun also sicherer? Ganz im Gegenteil, sagt Thilo Weichert.
Ob für Mobiltelefone oder Autos – ohne gemeinsame Standards für die Kommunikation im Internet werden die volkswirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten, die im Siegeszug der internetfähigen Smartphones stecken, nicht ordentlich genutzt werden können. Diese Meinung vertreten auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona sowohl klassische Industrieunternehmen wie zum Beispiel der Autohersteller Ford als auch das vor dem Börsengang stehende, noch sehr junge soziale Netzwerk Facebook.
Die Fokussierung der Messe auf Dutzende von Android-4-Smartphones mit ähnlicher Ausstattung und Leistung führt zu einer Monokultur. Es fehlen die Geräte zum Träumen und die Objekte der Begierde.
Immer mehr Webangebote personalisieren ihre Angebote nach unseren vermeintlichen Vorlieben und Interessen. Wie sehr verengen diese Mechanismen unseeren Blick auf die Welt?
Die deutschen Zeitungsverleger haben ihre Beschwerde gegen Google beim Bundeskartellamt zurückgezogen und zur Europäischen Kommission verlagert.
Smartphones sind praktisch. Und leider auch neugierig. So sehr, dass es sogar den Amerikanern zu viel wird.
Vom Geheimtipp zum nervenden Standard: Die Suchergebnisse auf Google werden zunehmend schlechter. Die brutale Kraftmeierei des Unternehmens ist nur ein Grund.
Internet wird als Verbreitungsweg fürs Fernsehen wichtiger. IPTV bietet nicht nur Live-Fernsehen. Das eröffnet neue Risiken für die Inhalte- und Geräteanbieter.
Google und Facebook haben nun offenbar die letzte Scheu verloren: Die Giganten des Internets ändern ihre Datenschutzbestimmungen und bereiten den nächsten großen Schritt vor, um allwissend und unentbehrlich zu werden.
Bei einer Hamburger Debatte um die Angst der Deutschen vor dem Internet gab der Philosoph Peter Sloterdijk den Ton an. Für die Zuhörer war das zwar amüsant, der Substanz indes schadete es eher.
Google kann aufatmen: Die EU und die Vereinigten Staaten haben die Motorola-Übernahme gebilligt. Allerdings kündigten die Wettbewerbshüter auch an, dass sie Google im Auge behalten werden. Denn mit Motorola verleibt sich der Internetkonzern jede Menge wichtiger Handypatente ein.
Die Apple-Erfolgsgeschichte geht weiter: Die Aktie kostete erstmals mehr als 500 Dollar. Die Börsianer hoffen auf ein neues iPad und iPhone im März.
Die Europäische Zentralbank versucht offenbar, mit einem Anleihetausch Verluste durch eine Umschuldung griechischer Staatsanleihen zu vermeiden. Auf Unternehmensebene hat Lanxess Spekulationen über eine Fusion mit Evonik zurückgewiesen und der amerikanische Chipausrüster Applied Materials gibt sich optimistisch. Die Deutsche Telekom will offenbar das Geschäft mit Cloud-Diensten ausweiten und Air Liquide strebt auch für 2012 ein Gewinnplus an. Der Spezialpumpen-Hersteller Pfeiffer Vacuum konnte unterdessen die Erwartungen nicht ganz erfüllen.
Mit dem Datenplündern und dem Nutzerausforschen zu Werbemilliarden und Börsengewinnen: So simpel ist die Gleichung, mit der momentan die Datenkrake Facebook verkauft werden soll. Dabei ist das Geschäft mit den Daten und dem Targeting der Nutzer beileibe nicht so einfach, wie man sich das in abgeschriebenen PR-Texten erträumen mag. Und die bessere Konkurrenz ist auch schon da.
Internet-Telefonie auf dem Smartphone: Die Anbieter versprechen viel, aber es hapert an allen Ecken. Wir haben „Voice over IP“ mit dem iPhone und Android probiert.
Die Börse wird Facebook nicht verändern. Aber vielleicht die Welt. Denn was sind 80 Millionen Deutsche gegen die bald eine Milliarde Facebook-Nutzer, die dem Unternehmen allesamt namentlich bekannt sind?
Auf dem Smartphone- und TabletMarkt geht es gerade zu wie im Kalten Krieg. Der Kampf wird vor Patentgerichten ausgetragen. Das kostet viel Geld.
Warum geben wir zu viel Geld aus? Warum sparen wir kaum fürs Alter? Solche Denkfehler behandelt eine neue Serie. Erster Teil: Oft ist es besser, auf die eigene Intuition zu vertrauen
Das soziale Netzwerk weist einen Milliardengewinn aus, aber das Umsatzwachstum lässt nach. Gründer und Vorstandschef Mark Zuckerberg wird durch den angestrebten Börsengang zum Multimilliardär, und sagt trotzdem: Geld verdienen ist bei Facebook nicht die Hauptsache.
Facebook dürfte in Kürze den Börsenprospekt vorlegen. Der tatsächliche Börsengang könnte dann innerhalb weniger Monate folgen. Einige Details sind bereits durchgesickert.
Lügner, Leugner und Verschwörer in ihrer Netzmasche: Das Beispiel der Impfgegner zeigt die Gefahr, die von Meinungsbildung im Internet ausgehen kann. Es ist nun vor allem an Google, diese zu bannen.
Monopolisten diktieren uns ihre Bedingungen. Europa muss dagegenhalten, um den Wettbewerb der Anbieter zu stärken.