Schlechte Reise
Junge Grüne, Gewerkschafter und Falken wollten mit einem Bus zur G-20-Demo. Dann gerieten sie an die Polizei – und wurden ohne ersichtlichen Grund in Gewahrsam genommen. Ein Fall von Beamtenwillkür?
Junge Grüne, Gewerkschafter und Falken wollten mit einem Bus zur G-20-Demo. Dann gerieten sie an die Polizei – und wurden ohne ersichtlichen Grund in Gewahrsam genommen. Ein Fall von Beamtenwillkür?
„Wir werden uns nicht abspeisen lassen mit irgendeinem Schummelbeschluss“, sagte Umwelthilfe-Chef Jürgen Resch zum bevorstehenden Spitzentreffen in Berlin. Der Steuerzahlerbund wiederum warnt die Politiker.
Vor einer G-20-Demonstration hat die Polizei einen Bus mit friedlichen Protestlern stundenlang festgehalten. Sie wurden bedroht und mussten sich teilweise nackt ausziehen. Gegen die Polizisten wird jetzt ermittelt.
Das kommunistische Regime in Pjöngjang hat abermals eine Rakete abgeschossen, die vor der Küste Japans ins Meer gestürzt ist. Die Regierungen in Amerika, Südkorea und Japan sind angespannt.
Einbrüche verhindern, bevor sie geschehen: Eine moderne Analysesoftware soll den Tätern das Handwerk legen. Ab Herbst setzt die hessische Polizei im ganzen Land auf „Predictive Policing“.
In Venezuela spitzt sich der Konflikt zwischen der sozialistischen Regierung und der Opposition zu. Präsident Maduro hält trotz Straßenschlachten an seiner geplanten Verfassungsreform fest. Doch nun drohen auch die Vereinigten Staaten.
Ein Spitzentreffen bei Paris nährt die Hoffnung auf eine Stabilisierung Libyens. Das nordafrikanische Land ist auch zur Bewältigung der europäischen Flüchtlingskrise von zentraler Bedeutung.
Barack Obama ließ den syrischen Rebellen finanzielle Unterstützung zukommen, sein Nachfolger Trump hält die Zahlungen für Verschwendung. Kommt er mit dem Stopp der Hilfen Russland entgegen?
Es mehren sich die Hinweise auf Fehler der Polizei beim G-20-Gipfel. Aber Olaf Scholz will davon nichts wissen. Damit schadet Hamburgs Bürgermeister dem Ansehen der Einsatzkräfte. Ein Kommentar.
Mit hochbrisanten „Justizreformen“ will die polnische Regierung sich die Richter unterwerfen. EU-Kommissar Frans Timmermans schlägt Alarm und droht. Aber er sitzt am kürzeren Hebel.
Warum griff die Polizei beim G-20-Gipfel erst so spät ein? Solche Fragen beunruhigen CDU-Mitglieder. Der hessische Innenminister Peter Beuth gibt Antwort.
Für die Entschädigung von Opfern der Krawalle beim G-20-Gipfel wollen der Bund und die Stadt Hamburg bis zu 40 Millionen Euro bereitstellen. Einigen ist das allerdings zu wenig.
Mit einer Sondersitzung des Innenausschusses hat in Hamburg die Aufarbeitung der Randale während des G-20-Gipfels begonnen. Gleich zu Beginn kam es zum Streit.
Ein kleiner, aber höchst gefährlicher Teil der Gesellschaft ist mit Frieden überfordert. Er greift zu Gewalt, die oftmals von politischen Ideologien gedeckt wird. Es gibt auffällige Ähnlichkeiten zwischen den drei geballt auftretenden Formen des Extremismus.
Nach Neurussland nun Kleinrussland: Mit einem neuen Manöver erhöht der Kreml den Druck auf Kiew. Doch Berlin und Washington stehen in der Ukraine-Politik zusammen. Und Merkel hat noch eine weitere Idee.
Das Weiße Haus räumt ein zweites Treffen Trumps mit dem russischen Staatschef in Hamburg ein – angeblich nur ein „kurzes Gespräch“ beim Abendessen. Unklar ist, warum es bislang unbekannt blieb.
In der Ostukraine haben prorussische Rebellen einen neuen Staat ausgerufen. Während Präsident Putin mit der Anerkennung droht, kündigt Washington Waffenlieferungen an die Ukraine an.
Nach den Krawallen in Hamburg müssen die deutschen Versicherer nach eigener Schätzung Schäden in Höhe von bis zu zwölf Millionen Euro begleichen. Rund ein Drittel der Summe entfällt auf angezündete oder demolierte Autos.
Die Bundeskanzlerin steht zur umstrittenen Wahl von Hamburg als G-20-Gastgeber – und stützt SPD-Bürgermeister Scholz. Im ARD-Interview pocht Merkel zudem auf das deutsche Besuchsrecht im Nato-Stützpunkt Konya und erteilt einer zentralen CSU-Forderung eine Absage.
Bei den Einsätzen rund um den G-20-Gipfel wurden nach Angaben der Polizei über 470 Beamte verletzt – zwei davon schwer. Doch die Zahl ist offenbar deutlich niedriger als bisher angenommen.
Die Frage, wieso Reportern beim G-20-Gipfel die Akkreditierung entzogen wurde, hat die Debatte über die Gewalt in Hamburg verdrängt. Die Aufregung ist groß. Aber warum fragt eigentlich keiner, ob alle „Journalisten“ auch Journalisten sind?
Jüngster Vorschlag des Bundesinnenministers nach der G-20-Gipfelgewalt: Strengere Auflagen gegen bekannte Verdächtige schon im Vorfeld. Thomas de Maizière zieht Vergleiche zu Fußball-Hooligans.
Pharma war raus. Jetzt verlangt die Branche vom Staat „Anreize“, neue Antibiotika zu entwickeln. Der Fall zeigt: Geschäfte mit der Gesundheit lohnen sich nicht immer. Das Marktversagen kostet weltweit Hunderttausende das Leben. Und es werden immer mehr.
Am vergangenen Wochenende ist es in Hamburg passiert, am kommenden kann es in der Türkei passieren: Immer wieder kommt es bei Demonstrationen zu Gewalt. Das finden die meisten schrecklich, manche aber gut.
„Polizeigewalt hat es nicht gegeben“: Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz verteidigt das Vorgehen der Behörden bei den G-20-Ausschreitungen. Dennoch ermittelt die Staatsanwaltschaft nun auch gegen Polizisten.
Was noch ihre militärischen Erfolge auf den Hamburger Schanzen in den Schatten stellt.
Der amerikanische Präsident will nicht, dass die Grenzpolizisten in ständiger Lebensgefahr schweben – und einen Faustkampf mit Putin will er auch vermeiden, sagt er.
Der Fotograf Henning Bode hat in Hamburg Objekte für die F.A.Z. Woche zusammengetragen, die den gewaltsamen Angriff vermummter Randalierer gegen Polizeibeamte dokumentieren. Zeugnisse linksextremer Zerstörungswut.
Vor der Sommerpause diskutieren Maybrit Illners Gäste über Fragen, für die auch nach dem G-20-Gipfel keine politischen Lösungen in Sicht sind. Manche betrachten das als Einladung für Gardinenreden. Rhetorik aber kann Politik nicht ersetzen.
Knapp eine Woche nach den Ausschreitungen beim G-20-Gipfel, besucht der SPD-Spitzenkandidat die Hansestadt. Doch Martin Schulz wird nicht überall freundlich empfangen.
In Paris klammern die Präsidenten Trump und Macron ihre Streitthemen weitgehend aus. Stattdessen reden sie über die gemeinsame Vergangenheit. Für das Klima heißt das nichts Gutes.
SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann übt in einem Gastbeitrag für die F.A.Z. scharfe Kritik am Sicherheitskonzept der Union. Einen Grund für die Hamburger Krawalle sieht er aber auch in der Gesellschaft.
Ein Oppositionsführer spricht vor zwei Millionen Zuhörern, und die Medien schauen einfach weg. Doch Kilicdaroglu hat die Anti-Erdogan-Front ermutigt – und gezeigt, dass die nächste Wahl keine klare Sache ist.
Seit den G-20-Protesten ist die extreme politische Linke wieder im Fokus. Dabei werden die Begriffe linksautonom, linksextrem und linksradikal häufig synonym verwendet. Im Interview erklärt der Politikwissenschaftler Thomas Noetzel, wo die Unterschiede liegen.
Eklat bei Sandra Maischberger: Es geht um die Gewalt beim G-20-Gipfel, als der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach aus Empörung die Sendung verlässt. Das war falsch. Denn so verpasste er den politischen Bankrott der radikalen Linken.
Amerikas Präsident hat in einem Interview das Treffen seines Sohnes mit einer russischen Anwältin verteidigt. Viele Leute hätten das gemacht. Und dann kam die Sprache auf Putin.