Erde steuert laut UN auf 2,8 Grad Erwärmung zu
Trotz kleiner Fortschritte reicht der weltweite Klimaschutz den Vereinten Nationen zufolge nicht aus, um die Erderwärmung entscheidend zu bremsen. Viele Länder haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht.
Trotz kleiner Fortschritte reicht der weltweite Klimaschutz den Vereinten Nationen zufolge nicht aus, um die Erderwärmung entscheidend zu bremsen. Viele Länder haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht.
Trotz Dürre und Waldbränden reduziert Brasilien die Abholzung des Regenwalds. Grund ist ein Kurswechsel der neuen Regierung. Neue Ölfelder in der Wildnis erlaubt sie aber.
Die beiden Präsidenten stellten sich hinter den Konsens, den ihre Verhandlungsteams in Malaysia erzielt haben. Nach dem Treffen gaben sie sich demonstrativ die Hand. Trump flüsterte etwas in Xis Ohr.
Vor der Klimakonferenz in Brasilien sollten die Staaten neue Emissionsziele bekanntgeben. Doch viele Länder ließen die Frist dafür verstreichen. Auch Deutschland.
Seit 25 Jahren wird über das Freihandelsabkommen mit Südamerika verhandelt. Eine Einigung gibt es aber immer noch nicht – anders als vom Bundeskanzler zunächst behauptet.
Der belgische Regierungschef ließ den EU-Gipfel mit Maximalforderungen platzen. Er fühlt sich übergangen – von der EU-Kommission, aber auch von Friedrich Merz. Die Ukraine steht nun unter Zeitdruck.
Als Preis für ein Reparationsdarlehen aus russischem Vermögen fordert Belgien von den EU-Staaten, dass sie alle Haftungsrisiken übernehmen. Das geht den Partnern zu weit.
Mit Flüssiggas verdient Russland noch immer viel Geld in der EU. Damit soll bis Anfang 2027 Schluss sein. Auch Spionen wird das Leben schwerer gemacht.
Im Rahmen des „Berliner Prozesses“ wollen die Länder des Westlichen Balkans näher an Europa heranrücken. Dabei helfen will ihnen ausgerechnet die britische Regierung.
Eigentlich sollte es eine Woche der europäischen Solidarität mit Kiew werden. Doch Trumps Forderungen an die Ukraine sorgen für Ernüchterung – und die Slowakei blockiert.
Eigentlich sollte es bei der Weltklimakonferenz in wenigen Wochen in Brasilien um die Umsetzung von Klimaplänen gehen. Doch viele Staaten haben einfach keine abgegeben.
Die Staatschefs der USA, Ägypten, Katar und der Türkei haben das Abkommen zur Waffenruhe in Gaza unterschrieben. Auch Deutschland möchte helfen. Viele Fragen bleiben allerdings noch offen.
Prinz William macht sich bereit für den Thron: Bei einem Klimagipfel vertritt er König Charles III. Zudem spricht er in einem persönlichen Interview über seine Familie und seine künftige Rolle – und deutet Veränderung an.
Beim Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs in Kopenhagen hagelt es Kritik am Konzept eines Drohnenwalls. Der Süden der EU begehrt dagegen auf, aber auch die großen Staaten.
Ein Reparationsdarlehen über 140 Milliarden Euro für die Ukraine unterstützen viele EU-Staaten. Belgien ist noch nicht überzeugt.
Die EU-Kommission plant einen Drohnenwall für die Verteidigung Europas. Erstmals beraten die Staats- und Regierungschefs darüber. Es drohen Verteilungskonflikte.
Der US-Präsident nennt den Klimawandel einen Witz. Da lässt sich der chinesische Staatschef zur UN-Generalversammlung schalten, nennt die Energiewende den „Trend unserer Zeit“ – und verspricht erstmals eine Reduzierung von Klimagasen.
Frankreich und Saudi-Arabien wollen bei einem Gipfeltreffen vor der anstehenden UN-Vollversammlung für eine Zweistaatenlösung im Nahost-Konflikt werben.
Die EU-Umweltminister können sich nicht auf konkrete Klimaziele einigen, raufen sich aber zu einer Absichtserklärung zusammen. Das finden manche Kritiker „peinlich“.
Vor der Klimakonferenz COP30 präsentiert sich Brasiliens Präsident Lula als Hüter des Regenwalds. Gleichzeitig vergibt er Genehmigungen für Erdölbohrungen an der Amazonasmündung.
Brasilien will mithilfe eines neuen internationalen Investitionsfonds Abholzungen verhindern. Das könnte eine Wende bringen.
Die beiden Wirtschaftsmächte suchen nach Alternativen zu Amerika: Nach einem Treffen der Regierungschefs versprechen japanische Konzerne Investitionen in Indien von umgerechnet 58 Milliarden Dollar.
Das Ergebnis von Rosneft sank im ersten Halbjahr um mehr als 68 Prozent. Konzernchef Setschin begründet den Einbruch mit Produktionssteigerungen der Opec-Staaten.
Erstmals reist ein koreanischer Staatschef noch vor seinem Antrittsbesuch in Washington nach Tokio. Nach ihrem Treffen beschwören Präsident Lee und Japans Ministerpräsident Ishiba ihre gemeinsame Stärke.
Wirtschaftliche Kraft ist in einer Welt rivalisierender Mächte unzureichend. Es braucht auch militärische Macht. Für seine Defizite zahlt Europa jetzt einen hohen Preis.
Gipfeltreffen der anderen Art: Kirill Serebrennikov adaptiert die Novelle „Der Schneesturm“ von Vladimir Sorokin.
Für Trump könnte ein Waffenstillstand im Ukraine-Krieg sein Ansehen als Friedensstifter stärken – für Putin ist allein das Treffen schon ein Erfolg. Doch welche Zugeständnisse sind beide Seiten bereit zu machen?
Analysten erwarten eine „asymmetrische Marktreaktion“ am Ölmarkt. Was heißt das? Zuletzt waren Rohöl, Heizöl, Benzin und Diesel jedenfalls billiger geworden.
Vor seinem Gipfeltreffen mit dem russischen Präsidenten Putin in Alaska hat Trump bereits ein zweites Treffen in Aussicht gestellt: Diesmal solle auch Selenskyj dabei sein.
Deutschland kaufte schon in den sechziger Jahren russische Energie. Damals war das gut überlegt. Gefährlich wurde es erst später.
Der russische und der amerikanische Präsident wollen sich persönlich treffen. Fünfmal taten sie das schon – und nicht immer liefen diese Begegnungen harmonisch.
Beim Gipfeltreffen in Peking verlangt Kommissionspräsidentin von der Leyen eine Drosselung der chinesischen Überproduktion. China kommt der EU entgegen.
Der Bundeskanzler erkennt in seiner Koalition keine Uneinigkeit, wenn es um Israel und sein Vorgehen in Gaza geht. Bei den Sozialdemokraten klingt das aber ganz anders.
Angesichts logistischer Engpässe bei der COP30 in Belém hat Brasiliens Regierung eine ungewöhnliche Lösung entwickelt – zwei Kreuzfahrtschiffe sollen einen Teil der Gäste beherbergen.
Peking sieht die EU als Anhängsel im Systemkonflikt mit den USA. Brüssel sucht den Schulterschluss mit Amerika. Die Zeichen stehen auf Konfrontation.
Carsten Schneider kümmert sich in der neuen Regierung um den Klimaschutz. Als „Minister für Versöhnung“ will er das Thema ganz anders anpacken als sein Vorgänger.