Gasmarkt in Unruhe
Die Energieversorger sortieren ihr Russlandgeschäft.
Die Energieversorger sortieren ihr Russlandgeschäft.
Der Handel mit 27 Titeln ist suspendiert worden. Zuvor waren die Kurse von Sberbank und Gazprom um bis zu 98 Prozent abgestürzt.
Geschäftspartner und Mitarbeiter wenden sich vom ehemaligen Kanzler ab, weil der weiterhin für Staatskonzern Rosneft arbeitet. In der SPD ist man ratlos. Außerdem berichtet F.A.Z.-Korrespondent Konrad Schuller aus der Ukraine über seine Eindrücke.
Nach Putins Angriff auf die Ukraine hat die Hackergruppe Anonymous der russischen Regierung den Cyberkrieg erklärt. Das ist mehr als nur Störfeuer. Anonymous hackt und informiert, ist aber anfällig für Aktionen unter falscher Flagge.
Für institutionelle und private Anleger bedeuten die Sanktionen gegen Russland eine Zäsur. Kurse werden auf Null gestellt, der Handel ist ausgesetzt. Marktstratege Andreas Lipkow erklärt, was gerade passiert.
Die Bundesregierung stellt 1,5 Milliarden Euro zum Kauf von Flüssigerdgas zur Verfügung. Das Gas ist laut Wirtschaftsministerium zur Einspeicherung vorgesehen.
Die SWIFT-Sanktionen der EU gegen russische Banken bleiben hinter den Erwartungen zurück. Insgesamt sind sieben Institute von dem Ausschluss aus dem Kommunikationsnetzwerk betroffen. Die größte und die drittgrößte russische Bank gehören nicht dazu.
Die Regierung sorgt sich um den Erdgas-Nachschub aus Russland. Jetzt sollen die Gasspeicher eine Mindestfüllung einhalten. Hohe Preise werden aber bleiben.
Frieden schaffen ohne Waffen +++ Krieg gegen alles +++ Dirigent Valery Gergiev +++ gescheiterte Generation +++ Deutsche Marine +++ Lukaschenko
An der Börse profitieren nicht nur Rüstungskonzerne von dem Krieg in Europa. Im Energiesektor ist nun alles gefragt, was nicht nach russischem Gas riecht.
Von Boxen über Ringen bis Schießen: Zahlreiche internationale Verbände werden von Putins Vertrauten beherrscht. Einige von ihnen verbindet eine obskure Vergangenheit.
Nachdem die Amerikaner die Eigentümergesellschaft der Ostsee-Piepline Nord Stream 2 auf ihre Sanktionsliste genommen haben, meldet diese nun Insolvenz an.
Der Alt-Kanzler weigert sich, auf Posten bei Nord Stream und Gazprom zu verzichten. SPD in Hannover wendet sich ab.
Westliche Konzerne haben angekündigt, sich aus Russland zurückzuziehen. Moskau will das nun verbieten.
Als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine gibt es für VTB, Sberbank und Co. keine aktuellen Kurse an westeuropäischen Börsen mehr. In Gazprom und Rosneft lässt sich aber noch Geld anlegen.
Alle Leichtathletik-Events finden ohne Teilnehmer aus Russland und Belarus statt. Die Volleyball-WM wird Moskau entzogen. Im Tennis gelten Ausnahmeregeln. Ein Überblick.
Der Druck auf den ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder wächst. Nun haben sich seine vier Mitarbeiter von ihm getrennt. Ebenso Unternehmen, für die er bislang tätig ist. SPD-Chef Klingbeil sagt: „Die Uhr tickt.“
Die gegen Russland verhängten Sanktionen setzen die Nord Stream 2 AG unter Druck. Die Schweizer Betreibergesellschaft der Ostsee-Pipeline ist offenbar insolvent. Mitarbeiter wurden bereits entlassen.
Der Präsident des Fecht-Weltverbandes ist das Paradebeispiel für Oligarchen, die den Sport regieren. Nun musste Alischer Usmanow aufgrund der Sanktionen sein Amt niederlegen.
Russland wird von der Fußball-WM in Qatar und vielen weiteren Wettbewerben ausgeschlossen, der Taekwondo-Weltverband entzieht Wladimir Putin den schwarzen Ehrengürtel: Das stößt auf heftige Kritik und viel Unverständnis.
Der Verzicht auf Kohle und Gas aus Russland soll schneller erfolgen. Für das Klima wird das aber kaum reichen.
Russland setzt seine Angriffe in der Ukraine fort. Macron fordert drei Dinge von Putin. Das Lobbyregister von Bundestag und Bundesregierung tritt in Kraft. Der F.A.Z. Newsletter.
FIFA und UEFA schließen russische Fußballteams von allen Wettbewerben aus. Das IOC ruft dazu auf, Athleten und Funktionäre aus Russland und Belarus vom internationalen Sport auszusperren.
Der Frankfurter Fußballklub verlangt von „Premium-Sponsor“ Kaspersky, sich vom Kriegsgeschehen in der Ukraine zu distanzieren. Erfolgt das nicht, will die Eintracht den Vertrag „unverzüglich beenden“.
Dem Eishockeyklub Löwen Frankfurt fehlt nach der Trennung von einem Exklusivpartner mit Verbindungen nach Russland eine große sechsstellige Summe. Wirtschaftlich versucht der Klub den Schaden abzufangen – mit ungewisser Zukunft.
Die Bundesregierung reagiert auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine mit der Beschleunigung des Ökostrom-Ausbaus. Schon 2035 soll der Strom "nahezu vollständig" aus Erneuerbaren stammen.
Russlands Zentralbank kämpft mit Kapitalkontrollen und Leitzinserhöhung gegen die Abwertung.
Westliche Unternehmen verlassen in nie gesehener Geschwindigkeit Russland: die Ölkonzerne BP und Shell, der Lastwagen-Riese Daimler Truck oder der Autozulieferer ZF Friedrichshafen. Liegt es an den Sanktionen oder an ihren Werten?
Das neue Trikot der Herzen ohne Werbelogo des russischen Konzerns erfreut sich extrem hoher Nachfrage. Die Vereinsführung ist zuversichtlich, zeitnah einen neuen Partner zu präsentieren.
FIFA und UEFA teilen mit, dass die Entscheidung „bis auf Weiteres“ gelte. RB Leipzig zieht indes kampflos ins Viertelfinale der Europa League ein.
Das Hacker-Kollektiv Anonymous hat Wladimir Putin den Kampf angesagt: Niemand habe es verdient, wegen der Launen eines Gewaltherrschers zu sterben. Die Webseite des Kreml wurde schon mal lahmgelegt.
Um die Versorgung über die Wintermonate zu sichern, müssen Erdgasspeicher Anfang Dezember künftig zu 90 Prozent gefüllt sein. Die Mehrkosten werden auch die Kunden tragen.
Der Zweitligist zieht weitere Konsequenzen aus dem russischen Einmarsch in die Ukraine und beendet die Zusammenarbeit mit seinem Hauptsponsor. Zuletzt nahmen die Königsblauen den Schriftzug des russischen Erdgasunternehmens von ihren Trikots.
Während die Welt in Aufruhr ist, prüft der Sport Paragraphen. Die zweite Verbandsreihe setzt die Fifa unter Druck, während der Chef der deutschen Behindertensportler zum Boykott der Russen bei den Paralympics drängt.
Viele russische Magnaten haben ein Faible für die österreichischen Alpen. Auch wegen seiner geografischen Lage ist das Land ein idealer Ort für Geschäfte zwischen Ost und West.
In Barcelona beginnt der World Mobile Congress, die größte Mobilfunkmesse der Welt. Der alte Streit zwischen Netzbetreibern und Internetkonzernen steht wieder auf der Tagesordnung. Und die neue Frage, welche Spuren der Ukraine-Konflikt in der Branche hinterlässt.