Panik im Paradies der Oligarchen
Ein Land fürchtet um den Finanzplatz und seinen Ruf: Das Geld russischer Milliardäre war in der Schweiz immer hochwillkommen. Doch jetzt dringt sein abstoßender Geruch sogar in eidgenössische Nasen.
Ein Land fürchtet um den Finanzplatz und seinen Ruf: Das Geld russischer Milliardäre war in der Schweiz immer hochwillkommen. Doch jetzt dringt sein abstoßender Geruch sogar in eidgenössische Nasen.
Rückzug auch von Pipeline mit Gazprom
Großbritannien verhängt Sanktionen gegen Chelsea-Inhaber Abramowitsch. Die Fußballklubs Donezk und Kiew leisten humanitäre Hilfe. Para-Biathletin Laletina zieht sich aus den Winterspielen in Peking zurück.
Einem russischsprachigen Verlag in Frankfurt brechen die Anzeigen weg. Die Kunden wollen während des Kriegs neutral bleiben. Der Eigentümer versteht das als Diskriminierung der russischen Sprache.
Die Bundesregierung macht Druck auf die Verbände, der russische Rennfahrer Masepin erwägt rechtliche Schritte gegen seinen Rauswurf beim Formel-1-Team Haas, der frühere Bayern-Star Tymoschtschuk muss um seine Trainerlizenz fürchten.
Die Botschaft aus Peking ist knapp. Jeder werde durch die Sanktion der Amerikaner verlieren. Auch aus den Reihen der CDU gibt es Kritik – mit Hinweis auf die schwierigen Verhandlungen für kommende Lieferverträge.
Die EU führt 40 Prozent ihres Gases aus Russland ein. Das macht sie nicht nur erpressbar, sondern sie finanziert damit Putins Krieg gegen die Ukraine. So will Brüssel das jetzt ändern.
In russische Schulden investieren derzeit nur noch mutige Anleger. Solche, die russische Anleihen in Fremdwährungen wie Dollar oder Euro halten, sollten sich auf böse Überraschungen gefasst machen.
Mike Büskens soll eine kuriose Schalker Saison voller Widrigkeiten im Endspurt retten – erstmal muss der neue Cheftrainer aber wegen Corona kürzertreten.
Der Shell-Konzern will auf Öllieferungen aus Russland verzichten. Wer Heizöl bestellt hat, könnte bald enttäuscht werden
Nach der Entlassung des bisherigen Cheftrainers Dimitrios Grammozis findet der strauchelnde Zweitligaklub Schalke 04 schnell eine Lösung: Der bisherige Assistent Mike Büskens übernimmt. Jedoch nur für kurze Zeit.
Erst KPMG und PWC, dann EY und schließlich auch Deloitte. Alle vier global tätigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften trennen sich von ihrem Russlandgeschäft.
Dajana Jastremska grüßt ihre Landsleute, der Internationale Turnverband untersucht die Provokation durch den Russen Iwan Kuliak und die UEFA sendet Friedensbotschaften an Stelle der Gazprom-Werbung. Ein Überblick.
Die Fernsehkameras übertragen aus der ganzen Sportwelt Friedensbotschaften. Die Bundesliga prüft gar eine mögliche Kündigung für den russischen Rechteinhaber. Das ist ein Paradigmenwechsel.
Die deutsche Abhängigkeit von Öl und Gas aus Russland könnte Putins schärfste Waffe sein. Doch er ist selbst von den Einnahmen abhängig – und alternative Quellen werden schon erschlossen.
Die enge Anbindung des teilstaatlichen Industrieflaggschiffs an Moskau stößt auf Kritik.
Um sich die letzte Chance auf den Bundesliga-Aufstieg zu erhalten, trennt sich der FC Schalke 04 von Trainer Dimitrios Grammozis. Der Nachfolger muss nichts Geringeres als eine Siegesserie starten.
Mit dem Geschäft in Russland hatte das britische Unternehmen etwa 20 Millionen Dollar gespart. Nach heftiger Kritik will der Konzern nun den Gewinn an die Opfer des Ukrainekrieges spenden.
Erst die Aufregung rund um den langjährigen Hauptsponsor Gazprom, nun auch noch ein Trainerwechsel: Kurz nach der Verkündung des neuen Trikotsponsors patzt Schalke 04 in der zweiten Liga schwer. Das hat nun Folgen.
Russlands Präsident hat den Weltsport über 15 Jahre umgarnt, umschmeichelt und gekauft. Nun behaupten einige, er sei nicht mehr „der gleiche Mann“. Dabei war, ist und bleibt Putin Putin.
Matthias Warnig war erst Stasi-Agent, dann der wichtigste Deutsche in Russland. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine ist es einsam um ihn geworden.
Selbst drei Tore von Simon Terodde reichen den Königsblauen nicht zum Sieg gegen Hansa Rostock. Der FC St. Pauli indes schließt wieder zur Tabellenspitze auf. Im Keller holt der SV Sandhausen drei ganz wichtige Punkte.
Die SPD unterstütze eine Kampagne gegen ihren Mann, schreibt Soyeon Schröder-Kim, Ehefrau des früheren Kanzlers Gerhard Schröder. Ihr Mann tue, was er tun könne, um zum Ende des Krieges in der Ukraine beizutragen.
Spanien und Nordafrika könnten dazu beitragen, die Abhängigkeit von Russland zu verringern. Doch Frankreich bremst bisher und in Afrika bereitet die aktuelle Sicherheitslage Sorgen.
Das Schalker Fußballtrikot bekommt einen neuen Aufdruck: Der Fußballverein aus Gelsenkirchen findet einen Nachfolger für das russische Unternehmen Gazprom. Wie viel Geld dabei fließt, wird nicht mitgeteilt.
Wer in Russland Nachrichten über den Ukrainekrieg verbreitet, die von der offiziellen Darstellung abweichen, wird immer härter bestraft. Das betrifft offenbar auch ausländische Bürger.
Die EU-Kommission reagiert auf die hohe Abhängigkeit vom russischen Gas. Im Herbst sollen die EU-Speicher zu mindestens 80 Prozent gefüllt sein. Wie die Mitglieder das erreichen, ist weitestgehend ihnen überlassen.
Bernd Neuendorf, Kandidat für das DFB-Präsidentenamt, spricht im Interview über die Lehren der Ukraine-Krise für den Fußball, WM-Gastgeber Qatar als Finanzier der Hamas – und seine Pläne mit Célia Šašić.
Der deutsche Radklassiker kehrt zu seinem angestammten Termin zurück. Die Veranstalter erwarten ein hochklassiges Teilnehmerfeld. Lokalmatador John Degenkolb geht mit Siegambitionen ins Rennen.
Die großen Luxusmarken kommen aus Frankreich, Italien, Amerika. Mit ihrem Marketing stehen sie für die Werte des Westens. Es sei denn, es geht um Russland – und somit ums Geld. Die Kolumne Modeerscheinung.
Mit Lukoil äußert das erste große russische Unternehmen Kritik am Ukraine-Krieg. Man unterstütze eine diplomatische Lösung des Konflikts.
BP und Shell hielten den Kreml-Konzernen Rosneft und Gazprom lange die Treue. Jetzt stoßen sie ihre Beteiligungen mit großem Verlust ab.
Bei „Maybrit Illner“ rät Bundeskanzler Olaf Scholz dem Altkanzler, seine Ämter bei russischen Staatsunternehmen niederzulegen. Außerdem erklärt er, warum die NATO sich nicht am Krieg in der Ukraine beteiligen wird.
Anleger, die sich von ihrem russischen Engagement trennen wollen, stoßen aktuell auf einige Hürden. Viele Fonds und ETF mit Russland-Fokus sind derzeit vom Handel ausgesetzt.
Russische Aktien fliegen aus den großen Indices. Wer nachhaltig investieren will, muss sich aber auch eigene Gedanken machen.