Deutsche Konzerne wollen von Japans Aufrüstung profitieren
Auf seiner Reise nach Fernost hat Verteidigungsminister Pistorius die Chefs mehrerer deutscher Waffenschmieden dabei. In Japan sehen sie viel Potential für neue Kooperationen.
Humanoide Roboter gelten als Markt mit großem Potential. China hat das am schnellsten erkannt und beherrscht den Markt. Skaleneffekte könnten den Vorsprung schnell vergrößern.
Auf seiner Reise nach Fernost hat Verteidigungsminister Pistorius die Chefs mehrerer deutscher Waffenschmieden dabei. In Japan sehen sie viel Potential für neue Kooperationen.
Vom Gaspreis hängt scheinbar fast alles ab für Salzgitter. Der Vorstand aber plant mit einem Gewinn für dieses Jahr.
Die Bundeswehr soll bis 2029 neue U-Boot-Jäger auf dem Nordatlantik bereitstellen. Dafür gibt es eigentlich das Projekt F126, das schon den Beinamen „Milliardengrab“ hat. Jetzt wird für viel Geld eine zweite Bestellung geschrieben.
Erst ging die Kohle, nun schrumpft der Stahl. Manager des deutschen Stahlkonzerns Thyssenkrupp trafen am Montagabend Ruhrgebietspolitiker, um den Ernst der Lage zu besprechen.
Gabler ist nun das siebte Rüstungsunternehmen an der Börse. Das Unternehmen aus Lübeck stellt U-Boot-Ausfahrgerätesysteme her. Die Aktie legte nach dem Börsengang leicht zu.
Ein Investmentfonds aus den USA bekundet Interesse an Thyssenkrupps Stahlsparte, sollten deren Gespräche mit indischen Interessenten scheitern. Dahinter könnte ein Kalkül stecken, das vor allem mit einem Stahlwerk in Italien zu tun hat.
Nach dem starken Debüt von TKMS im Herbst steht nun Gabler kurz vor einem Börsengang. Und mit Vincorion bereitet sich ein weiterer deutscher Traditionswert vor.
Im Mittelwerte-Index M-Dax herrschen andere Gesetze: Statt Zöllen und Geopolitik bestimmen hier Sondervermögen die Kurse. Noch können Anleger preiswert zugreifen.
6000 von 14000 Stellen fallen weg, eine Milliarde Euro wird eingespart: Der kriselnden Gütersparte DB Cargo stehen weiter unsichere Zeiten bevor.
Thyssenkrupp-Hauptversammlung +++ Standpunkt +++ NS-Verbrechen +++ Social-Media-Verbot
Ralph Wollburg ist ein gefragter Anwalt und gilt als Vertrauter vieler Wirtschaftsbosse. Seit Ende der Achtzigerjahre ist er an den bedeutendsten Industriedeals beteiligt. Ein Gespräch zu seinem 70. Geburtstag.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz schieben sich Manager und Politiker gegenseitig den schwarzen Peter zu. Alle wollen verteidigungsfähig werden, aber warum geht's nicht schneller? Im Weltwirtschafts-Podcast sprechen wir mit Strategen und Entscheidern auf der MSC.
Das Leiden des Thyssenkrupp-Konzerns scheint kein Ende zu nehmen. Denn die Sanierung ist teuer und der Verkauf an die Interessenten aus Indien zieht sich hin.
In Duisburg steht mit den Hüttenwerken Krupp Mannesmann das zweitgrößte Stahlwerk Deutschlands auf der Kippe. Jetzt zeichnet sich eine Lösung ab. Salzgitter will es allein übernehmen – aber in deutlich kleinerer Form.
Präsident Modi kann sich die Hände reiben: Als Reaktion auf das Freihandelsabkommen mit der EU senkt Donald Trump die Zölle. Und Neu Delhi schließt eine Sicherheitspartnerschaft mit den Europäern.
In der EU gibt es starke Bestrebungen, heimische Produkte zu bevorzugen. Doch die Bundesregierung ist skeptisch und Ökonomen warnen vor einem Bumerang.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche reist nach Saudi-Arabien, um Wirtschaftsbeziehungen zu vertiefen und eine Energiepartnerschaft zu unterzeichnen. Diese umfasse auch das gezielte Investment in erneuerbare Energien.
Auf der Thyssenkrupp-Hauptversammlung gibt es viele Fragen zum möglichen Stahl-Deal mit den indischen Kaufinteressenten. Und Vorstandschef López sagt Überraschendes zur favorisierten Zukunft der Hüttenwerke Krupp Mannesmann.
Deka-Fondsmanager Ingo Speich hält die Dax-Konzerne für robuster als gedacht. Aber es gibt auch ein paar Problemfälle. Welche Unternehmen aus seiner Sicht für Anleger interessant sind.
In Rom beginnen am Freitag Regierungskonsultationen unter Führung von Deutschland und Italien. In beiden Ländern hat man einige Gemeinsamkeiten entdeckt, um die Wirtschaft zu stärken.
Das Abkommen der EU mit dem südamerikanischen Staatenbund ist nach 25 Jahren Verhandlungen unterzeichnet. In der deutschen Wirtschaft herrscht verhaltener Optimismus. Einige sehen aber auch Nachteile.
Außenminister Wadephul wirbt in Washington für eine NATO-Strategie für Grönland, die Finanzminister der G 7 beraten über Chinas Rohstoff-Dominanz. Und: Friedrich Merz geht auf Tuchfühlung mit Narendra Modi.
Der Kanzler-Besuch in Indien nächste Woche bringt den Werft-Konzern TKMS einem Milliardenauftrag näher – ein wichtiger Schritt in der geopolitischen Neuordnung.
Nach dem Rekordstand am Mittwoch hat der deutsche Leitindex Dax am Donnerstag seine Rally nicht fortgesetzt. Am Mittag lag das Börsenbarometer 0,1 Prozent unter dem gestrigen Schlusskurs.
Kein Stahlhersteller will den Standort im süditalienischen Taranto haben. Jetzt plant die auf Krisenunternehmen spezialisierte Flacks Group, einzusteigen und den italienischen Staat zu beteiligen. Kann das klappen?
Die hohe Bewertung, die künftige Zinsentwicklung, die wachsenden Staatsschulden – Risiken gibt es reichlich. Doch die Anleger lassen sich am ersten Handelstag des Jahres nicht einschüchtern. Was bedeutet das für den Rest des Jahres?
Womit können wir gesellschaftlich, wirtschaftlich und privat in den anstehenden zwölf Monaten rechnen? 13 führende Köpfe der deutschen Wirtschaft geben Auskunft, wie sie auf das neue Jahr blicken.
Der Blick auf die Ausreißeraktien in Dax, M-Dax und Tec-Dax zeigt: Rüstung, Banken und KI sind hui, Konsumwerte pfui. Was vom Börsenjahr 2025 bleibt.
Seit der KI-Pionier Andrej Karpathy das „Vibe Coding“ ausrief, versprechen neue Editoren, das Programmieren zu revolutionieren. Doch welches Werkzeug eignet sich wirklich, und was kostet der Spaß? Ein Vergleich.
Von Künstlicher Intelligenz bis Rüstung: Mehrere Trends prägen die Aktienkurse. Im Jahresrückblick geht es um die Köpfe des Jahres, um Überraschungen und den Ausblick. Wie geht es weiter an der Börse?
Keine Aktie war 2025 so erfolgreich wie die des Krisenkonzerns Thyssenkrupp. Im Interview spricht Vorstandschef Miguel López darüber, wie er seine Stahlwerke retten will – und warum grüner Stahl Autos kaum teurer macht.
Grüner Wasserstoff für Stahlwerke und Chemiefabriken hat es schwer. Aber das kleine Lubmin an der Ostsee will daraus ein großes Geschäft machen. Es hat ziemlich gute Voraussetzungen dafür.
Thyssenkrupp Nucera steht wie eine Symbolfigur für die Ernüchterung rund um den grünen Wasserstoff. Der Glaube an den Boom ist sehr viel leiser geworden.
Sein eigenes Rentnerdasein akzeptiert Frank-Jürgen Weise nur widerwillig. Nun soll er die wichtigste Frage im deutschen Sozialstaat lösen. Erfahrung mit heiklen Missionen hat der Oberst der Reserve immerhin genug.
Die Nachwirkungen der internationalen Ukraine-Gespräche in Berlin setzen den Rüstungsunternehmen zu. Auf Jahressicht sieht es jedoch anders aus.
Unternehmen weltweit arbeiten daran, Stahl umweltfreundlicher herzustellen als bislang. Zum Teil scheitert das an der Qualität der Erze. Ein einst in Frankfurt entwickeltes Verfahren könnte Abhilfe schaffen.