Wer verliert im Kampf gegen Dumpingstahl?
Die EU will den heimischen Markt gegen billigen Stahl abschirmen. Große Stahlkocher fordern das, doch es wird nicht jeder profitieren, befürchten Industrievertreter und Wirtschaftsfachleute.
Die EU will den heimischen Markt gegen billigen Stahl abschirmen. Große Stahlkocher fordern das, doch es wird nicht jeder profitieren, befürchten Industrievertreter und Wirtschaftsfachleute.
RWE-Chef Markus Krebber und der Chemie-Gewerkschafter Michael Vassiliadis warnen vor einer Abwanderung der Unternehmen. Was beim Klimaschutz derzeit schiefläuft.
Lange hieß der Hoffnungsträger für Thyssenkrupps notleidende Stahlsparte Daniel Křetínský. Doch dieses Kapitel ist jetzt vorbei. Nun bleibt das Angebot aus Indien übrig – nur ist das sehr unsicher.
Nach holprigem Anlauf haben sich IG Metall und Arbeitgeber kurz vor den angedrohten Streiks geeinigt. Umso höhere Erwartungen richten sie nun an die Politik und den „Stahlgipfel“ beim Bundeskanzler.
Schleswig-Holsteins Innenministerin äußert sich erstmals detailliert zu Drohnensichtungen im Norden. Die Flugobjekte sollen nicht nur Militärstandorte überflogen haben, sondern auch ein Kraftwerk und ein Klinikum.
Die EU-Kommission will die europäischen Hersteller stärker vor Billigkonkurrenz aus China abschirmen. Ihre Aktienkurse reagieren prompt.
Wo Kohlendioxid nicht zu vermeiden ist, soll es aufgefangen und auf Dauer gespeichert werden. Während der Bundestag noch diskutiert, erproben deutsche Unternehmen die CCS-Technik bereits.
16 Jahre Stabilität: Finanzvorstand Pottmeyer verlässt die Deutsche Börse. Der Kurs steht ungewohnt unter Druck. Der Rückgang eröffnet neues Potential.
Interview Katharina Hemmen +++ Reform der Erbschaftsteuer +++ Überraschendes Kaufangebot +++ Deutsche Bahn +++ Karikatur von Greser & Lenz
Das Geschäftsmodell der deutschen Industrie steht unter erheblichem Druck. Wie sieht also die Zukunft industrieller Wertschöpfungssysteme aus? Wir bieten: vier Kernbotschaften und klare Handlungsanweisungen, exklusiv aus der Fraunhofer-Gesellschaft.
Chemiekonzerne fordern in einer Umfrage der F.A.Z. die weitere Zuteilung von kostenlosen Verschmutzungsrechten. Damit stellt die Industrie das Herzstück der europäischen Klimapolitik infrage.
Ein Unternehmen aus Indien will die angeschlagene Stahlsparte von Thyssenkrupp übernehmen. Da drängt sich ein unangenehmer Vergleich auf.
Vor dem Stahlgipfel in Berlin wachsen die Zweifel, ob der grüne Umbau der Produktion gelingt. Der Stahlkonzern Salzgitter legt seine langfristigen Umbaupläne auf Eis und stellt klare Forderungen an die Politik.
Deutsche Unternehmen müssen ihre Rolle in der Rüstung neu definieren und erklären. Expertinnen und Experten sehen im aktuellen Wandel Chancen – sofern transparent kommuniziert wird.
Ein Konzern aus Indien hat Interesse an der notorisch defizitären Stahlsparte von Thyssenkrupp. Was den Interessenten treibt und wo noch Probleme schlummern.
Die Strombranche ist im Kern zufrieden mit den Plänen der Regierung zur Energiewende-Reform. Doch Ökostromanbieter und Anlagenbauer haben Zweifel.
Der Autozulieferer Continental teilt sich in dieser Woche in zwei Unternehmen auf. Für bisherige Aktionäre stellt sich die Frage, ob sie davon profitieren – oder eine Last ins Depot gebucht bekommen.
Eigentlich wollte Thyssenkrupp-Chef Miguel López die defizitäre Stahlsparte in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem tschechischen Milliardär Daniel Kretinsky ausgliedern. Doch jetzt gibt es überraschend eine neue Option.
Die Unternehmerfamilie Lürßen verkauft ihr Marinegeschäft an den Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall. Um die Kriegsschiffe kreisten intern schon länger Planspiele. Jetzt will sich das Unternehmen ganz auf Luxusyachten konzentrieren.
Die deutsche Stahlindustrie wird bald vom Kanzler eingeladen. Sie leidet unter Billigkonkurrenz aus China, US-Zöllen und dem Druck, CO2 zu reduzieren. Ein Hersteller hat nun eine neue Idee – auf Kosten des Klimaschutzes?
Waffenlieferungen an Israel waren in Deutschland stets ein heikles Thema. Werner Sonne zeichnet die Rüstungskooperation der beiden Staaten nach. Und erinnert an einen Ausspruch von Hans-Dietrich Genscher.
350.000 Schuss im Jahr will Deutschlands größter Rüstungskonzern in seinem neuen Werk in der Lüneburger Heide fertigen. Artilleriemunition wird dringend gebraucht.
Im September könnten zwei Wechsel im Dax anstehen. Was ist von den Aufstiegskandidaten zu halten? Oder bieten Sartorius und Porsche als Abstiegskandidaten gar bessere Chancen?
Arbeitnehmervertretern fehlen die Werkzeuge, um auf den grundlegenden Strukturwandel konstruktiv zu reagieren. Wenn Gewerkschaften nur als Besitzstandswahrer agieren, verlieren sie ihre Existenzberechtigung.
Schleswig-Holstein plant ein Innovationszentrum für die Marine – und will so viel Geld in den Norden locken.
Der Druck auf die Bundesregierung wurde immer größer, gleich von mehreren Seiten. Nun schränkt Berlin erstmals seine militärische Unterstützung im Gazakrieg ein.
Die Aktionäre von Thyssenkrupp haben einer Abspaltung der Marinesparte zugestimmt. Doch die IG Metall pocht weiter auf einen Staatseinstieg.
Oliver Burkhard, Chef des Marineschiffbauers TKMS, hat eine Karriere gemacht, die in der deutschen Wirtschaft höchst ungewöhnlich ist. Jetzt will sein Unternehmen auch noch an die Börse.
Der Streit um die Richterwahl geht in die nächste Runde, Trumps Frist läuft ab und Thyssenkrupp will seine Kriegsschiff-Sparte an die Börse bringen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Kurz bevor die Hauptversammlung des Konzerns über den Börsengang der Werftensparte entscheidet, verliert diese einen Milliardenauftrag an die Japaner.
China baut den größten Staudamm der Welt. Der Stahlpreis steigt nach dem Spatenstich deutlich. Deutsche Stahlaktien machen Kurssprünge.
Thyssenkrupp Steel hat sich mit der Gewerkschaft IG Metall auf Details zu Sparmaßnahmen, Stellenabbau und einer Schrumpfung der Produktion geeinigt. So sehen sie aus.
Thyssenkrupp möchte seine Marinesparte abspalten und zum Teil an die Börse bringen. Wie der Staat künftig seine militärischen Interessen bei dem Unternehmen wahren will.
Ilse Henne ist Chefin des Materialhandels von Thyssenkrupp, Stahl-Aufsichtsrätin und Konzern-Vorstandsmitglied. Ein Gespräch über die geplante Unabhängigkeit ihrer Sparte, erratische Zölle und Trumps Aversion gegen Vielfalt.
Der Aufsichtsratschef von Thyssenkrupp streitet mit der IG Metall. Ein Gespräch mit Siegfried Russwurm über grünen Stahl, eine umstrittene Vertragsverlängerung – und sein Vertrauen in den Staat.
Miguel López bekommt als Vorstandsvorsitzender des dauerkriselnden Thyssenkrupp-Konzerns Rückendeckung vom Aufsichtsrat. Trotzdem ist er einer der umstrittensten Chefs hierzulande.