„Er ist eine Schande für das Amt“
Die SPD glaubt, sich ausreichend von Gerhard Schröder distanziert zu haben. Doch CDU und FDP reicht das nicht. Sie fordern weitere Schritte – vom Parteiausschluss bis zum Entzug von Dienstwagen und Mitarbeitern.
Die SPD glaubt, sich ausreichend von Gerhard Schröder distanziert zu haben. Doch CDU und FDP reicht das nicht. Sie fordern weitere Schritte – vom Parteiausschluss bis zum Entzug von Dienstwagen und Mitarbeitern.
Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil fordern von Gerhard Schröder, seine Tätigkeit für russische Konzerne zu beenden. Gesprächsversuche waren zuvor offenbar gescheitert.
Putin und seine Entourage sollen die Sanktionen des Westens spüren. Auf dem Kunstmarkt können sie ihnen entkommen. Wie, das zeigt das Beispiel des Rotenberg-Clans.
Der russische Überfall zeigt: Das Gas-Projekt hat keine Zukunft. Wenn Schwerin Glaubwürdigkeit zurückgewinnen will, muss die Landesregierung offenlegen, wo und wofür das Geld von Putins Gas-Wirtschaft im Land geflossen ist.
Der Angriff auf die Ukraine hat Folgen für den Sport. Zwei Gegner wollen in den Play-offs zur Fußball-WM nicht gegen Russland spielen. Eine Tennisspielerin beschreibt Details der Flucht aus ihrer Heimat.
Das Aufstiegsrennen in der zweiten Fußball-Bundesliga spitzt sich zu. St. Pauli siegt in Ingolstadt. Schalke dagegen kommt in Karlsruhe nur zu einem Remis. Und Nürnberg gewinnt in Rostock.
Seit fünfzehn Jahren hängt der FC Schalke 04 am Geldtropf des russischen Staatskonzerns Gazprom. Das, was einst als Segen galt, ist für den deutschen Fußballklub nun eine Bedrohung.
Amerika verhängt hart klingende wirtschaftliche Strafen gegen Russland – lässt aber ausgerechnet für die wichtigste Bank Ausnahmen zu. Die Maßnahmen der EU fallen noch milder aus. Es gibt viele Schlupflöcher.
Der Chemiekonzern BASF und der Putin-Vertraute Oligarch Fridmann streiten über einen Börsengang von Wintershall Dea.
In Asien schließen sich westlich orientierte Länder den Sanktionen gegen Russland an. Die Risiken liegen vor allem in den gestiegenen Energiepreisen.
Nach Russlands Attacke ist die Lage in der Ukraine unübersichtlich. Während Häfen und Betriebe geschlossen sind, läuft die Versorgung mit Strom, Gas und Öl weiter.
FIFA-Chef Gianni Infantino zieht sich nach der russischen Invasion auf die Beobachterrolle zurück, UEFA-Chef Aleksander Ceferin wartet im Umgang mit Gazprom ab. Woran liegt das?
Deutschland hat sich bei der Vorbereitung der neuen Sanktionen gegen Russland gegen einen Ausschluss des Landes aus dem Zahlungsnetzwerk SWIFT ausgesprochen. Aus Egoismus – oder steckt mehr dahinter?
Premier Johnson verkündet neue Sanktionen und kappt den Zugang zum wichtigen Finanzplatz London. Die Regierung spricht von „verheerenden wirtschaftlichen Schmerzen“ für Russland. Einige Fachleute bezweifeln das.
Der Ausbau russischer Macht im internationalen Sport war und ist Teil der politischen Strategie Putins. Nach dem Überfall auf die Ukraine darf deshalb auch der internationale Sport nicht länger schweigen.
Russlands berühmt-berüchtigte Milliardäre sind eine Stütze im Machtsystem von Wladimir Putin. Aber Einfluss auf ihn haben sie kaum. Den Präsidenten scheinen die eigene Wirtschaft und frühere Versprechen immer weniger zu interessieren.
Nach der russischen Invasion in der Ukraine entzieht die UEFA St. Petersburg die Austragung des Endspiels der Champions League. Der Sieger wird am 28. Mai stattdessen in Frankreich ausgespielt.
Die EU kann sich nicht darauf verständigen, Russland vom Finanzdienstleiter SWIFT auszuschließen. Der russische Überfall wird weiter von Europa finanziert.
Die Schweiz pocht auf ihre politische Neutralität. Bei der Zurückhaltung gegenüber Russland dürften aber auch wirtschaftliche Erwägungen eine Rolle spielen.
Die russische Armee erobert immer mehr Gebiete in der Ukraine. Die NATO kommt zu einem Krisengipfel zusammen. EU und USA verzichten vorerst auf eine der härtesten Sanktionen. Der F.A.Z. Newsletter.
Das deutsche Energieunternehmen ist auch an Nord Stream 2 beteiligt. Für ein Aus der Pipeline rechnet es mit einer Entschädigung. Im vergangenen Jahr legte der Gewinn zu – dank hoher Energiepreise.
Mehrere Ex-Premierminister treten aus Protest gegen die Invasion zurück. Andere reden nur.
Gazprom abschalten, sofort – die Forderung liegt auf der Hand. Aber wie konnte es überhaupt dazu kommen, dass der russische Staatskonzern die Puppen in Europas Fußballstadien tanzen lässt?
Die Indizes an der Moskauer Börse verloren zwischenzeitlich rund 50 Prozent an Wert. Auch der Rubel fiel auf ein historisches Tief.
Langfristig wäre ein völliger Ausfall russischer Gaslieferung für die EU schwer zu verkraften, aber machbar, sagen Experten. Allein das Füllen der Speicher aber würde 80 Milliarden kosten.
Russlands Angriff und das zweite Sanktionspaket des Westens lassen die Energiepreise steigen und Aktienkurse sinken. Die wirtschaftlichen Folgen werden hierzulande aber verschmerzbar sein, prognostizieren Volkswirte.
Ein vollständiger Gaslieferstopp Russlands würde die Europäische Union hart treffen. Einen Großteil könnte sie zwar ausgleichen, aber nur zu hohen Kosten. Schon das Füllen der Speicher kostet 80 Milliarden Euro.
Vettel fährt nicht in Sotschi, der DOSB empfiehlt seinen Sportlern, nicht in Russland anzutreten, die UEFA wird Sankt Petersburg das Champions League-Finale entziehen: So reagiert der Sport auf den russischen Angriffskrieg.
Lange hat Schalke 04 Gazprom als „zuverlässigen Partner“ gelobt. Nun nimmt der Fußball-Zweitligaverein den Schriftzug seines russischen Hauptsponsors vom Hemd. Beendet der Klub die Partnerschaft?
Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine will Deutschland seine Energieversorgung neu aufstellen. Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Ostsee-Pipeline, Sanktionen und Marktturbulenzen werden zum Risiko: Der Versorger ist eng mit Russland verflochten. Das kann ihm jetzt auf die Füße fallen.
Die politisch-militärische Zuspitzung trifft auch den Sport und hat bei Verbänden und Vereinen besorgte Reaktionen ausgelöst. Was wird aus dem Champions-League-Finale?
Italien ist am stärksten von russischem Gas abhängig. Daher hofft Rom, dass der Energiesektor verschont bleibt. Andere Staaten wollen schärfer sanktionieren.
Nach den kräftigen Kursverlusten am Montag, erholten sich die Kurse an der Moskauer Börse am Dienstag wieder etwas. Viele erwarten weitere Sanktionen gegen den Finanzsektor.
Nach der Eskalation im Ukraine-Konflikt wählt der Bundeskanzler deutliche Worte. Von vielen Seiten bekommt er prompte Rückendeckung. Doch im Nordosten glauben nicht alle an ein Ende von Nord Stream 2.