Kalte Dusche für den FC Schalke 04
Nach einer rauschenden Auferstehungsparty landet Schalke in der knallharten Realität und zurück in der Rolle des Underdogs. Selten hat sich ein Klub in so kurzer Zeit derart grundlegend verändert.
Nach einer rauschenden Auferstehungsparty landet Schalke in der knallharten Realität und zurück in der Rolle des Underdogs. Selten hat sich ein Klub in so kurzer Zeit derart grundlegend verändert.
Die engen Verflechtungen mit Russland bildeten bisher ein Hauptstandbein, nun muss sich Uniper von seinem langjährigen Partner trennen. Der Versorger braucht ein neues Geschäftsmodell.
Der österreichische Petrochemiekonzern OMV gilt als ein Nutznießer der hohen Rohstoffpreise.
Kurz nach dem russischen Einfall in die Ukraine fielen die Kurse russischer Papiere drastisch. Einige Marktteilnehmer gingen die Wette ein, dass sich das bald wieder bessern würde. Bisher ging das noch nicht auf.
Der Industriegasekonzern muss Sonderbelastungen verbuchen. Wegen des wegfallenden Geschäfts in Russland droht in München ein Stellenabbau.
Die Außenminister von Russland und den Vereinigten Staaten sollen bald miteinander sprechen. Laut den USA sind 75.000 russische Soldaten im Ukrainekrieg getötet oder verletzt worden. Und die Ukraine will der EU in der Energiekrise helfen. Die Nacht im Überblick.
Der ukrainische Präsident wirft Russland Preisterror vor. Russische Truppen vermelden die Eroberung des größten Kohlekraftwerks der Ukraine. Die Nacht im Überblick.
Der Gasfluss aus Russland versiegt scheller als erwartet.
BASF sucht einen Käufer für die Russlandgeschäft von Wintershall. Der russische Ballast soll weg, im Zweifel mit Verlust.
Rezessionsängste drückten am Dienstag die Kurse ins Minus.
Der Chemiekonzern BASF sucht offenbar nach einem Käufer für das Russlandgeschäft seiner Tochtergesellschaft Wintershall Dea. Geht der Plan auf, könnte eine stark verkleinerte Wintershall doch noch an die Börse kommen.
Der CDU-Bundesvorsitzende Merz sieht die CDU im Aufwind. Hessens Ministerpräsident Rhein kündigt derweil ein Klimaschutzgesetz an.
Moskau drosselt weiter die Gaszufuhr, die EU-Staaten reagieren mit einem Notfallplan zur nationalen Reduktion des Gaskonsums. Der Plan könnte aber de facto zu einem zahnlosen Tiger werden.
Als Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine setzt Europa zunehmend auf Flüssiggas. Der größte Verkäufer sind inzwischen die Vereinigten Staaten.
Die EU-Energieminister einigen sich auf einen Gas-Notfallplan. Außenministerin Baerbock besucht die Tschechische Republik und die Slowakei. Eine neue Brücke in Kroatien dürfte Urlauber erfreuen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der ukrainische Präsident spricht von einem „offenen Gaskrieg gegen das vereinte Europa“. Die Truppen im Donbass bekommen einen neuen Befehlshaber.
Die Aussicht auf verringerte Lieferungen aus Russland hat den Gaspreis am Montag in die Höhe schnellen lassen. Auch auf dem europäischen Börsenparkett versetzte die Gazprom-Ankündigung der Stimmung einen Dämpfer.
Mit den schlechten Umfrageergebnissen des Ifo-Geschäftsklimaindex ist die Liste der Warnsignale um eine Zeile länger geworden. Ob die Rezession tatsächlich kommt, ist aber weiter unsicher.
Geht es nach der EU-Kommissionschefin, müssen alle Mitgliedstaaten gleichermaßen Gas sparen. Auch diejenigen, die kaum auf Russland angewiesen sind. Denn die Folgen eines Lieferstopps träfen alle.
Der russische Energiekonzern kündigt an, ab Mittwoch die Gas-Lieferungen nach Deutschland weiter zu reduzieren. Grund soll eine weitere Turbine sein. Der Gaspreis reagiert prompt.
Russland reduziert die Gaslieferung durch die Ostsee-Pipeline Nord Stream weiter. Die Durchleitungen würden von Mittwoch an, auf täglich nur noch 33 Millionen Kubikmeter Gas am Tag gekürzt, erklärt der Energiekonzern Gazprom.
Erst weist Putins Sprecher Zweifel an Russlands Zuverlässigkeit zurück, dann wird die Liefermenge weiter reduziert. Und Außenminister Lawrow bekräftigt, Moskau strebe das Ende der ukrainischen Regierung an.
Die Regierung kündigt ein neues Energiesparpaket an und durch Nord Stream 1 fließt weiter Gas. Doch eine brisante Frage um die Pipeline-Turbine ist nicht geklärt.
An dem Sammelsurium fällt vor allem auf, dass das grüne Krisenmanagement zunehmend kleinteilig dirigistisch wirkt. Und sich teils in symbolische Gesten flüchtet.
Bis die volle Transportleistung durch die Pipeline erreicht ist, wird es laut dem Betreiber noch einige Zeit dauern. An der Börse atmet man auf.
Mit den derzeitigen Speicherständen schafft es Deutschland kaum über den Winter. Alle Blicke richten sich jetzt auf Nord Stream 1 – und auf das Rettungspaket für Uniper.
In der kommenden Wintersaison sollen die EU-Mitgliedstaaten laut Kommission 15 Prozent weniger Gas verbrauchen als im Durchschnitt des Vergleichszeitraums der fünf Vorjahre. Wie sie das Ziel erreichen, ist ihnen freigestellt.
Die geringen Gaslieferungen aus Russland haben den Energiekonzern Uniper in Schieflage gebracht. Nun nennt das Wirtschaftsministerium Details dazu, wie die Rettung des Unternehmens aussehen könnte.
Der vom Kreml kontrollierte Energieriese Gazprom hat die Gasexporte durch die Pipeline im vergangenen Monat bereits auf 40 Prozent der Kapazität reduziert und begründet dies mit Verzögerungen bei der Rückgabe einer Turbine, die von Siemens Energy in Kanada gewartet wurde.
In Großbritannien stimmen die Tories über die Finalisten für die Johnson-Nachfolge ab. Die EU-Kommission bereitet sich auf einen Winter ohne russisches Gas vor. Und in Spanien bilden sich nach zwei Phasen extremer Hitze Wüsten.
Laut dem ukrainischen Militär war ein Sturm der Russen im Gebiet Pokrowske erfolgreich. Putin droht dem Westen mit einer weiteren Drosselung der Gaslieferung. Die EU-Kommission will heute ihren Gas-Notfallplan vorstellen.
Sollte Russland eine in Kanada reparierte Turbine nicht zurückerhalten, drohe die Durchlasskapazität der Pipeline Ende Juli deutlich zu fallen, sagte der Kremlchef in Teheran. Kurz zuvor hatte er noch behauptet, Gazprom werde seine Verpflichtungen erfüllen.
Russlands Präsident Putin spricht in Teheran mit seinen iranischen und türkischen Amtskollegen Raisi und Erdogan über das Vorgehen in Syrien und die Ukraine. Dabei geht es auch um Getreideexporte.
Eine fehlende Gasturbine für die Gas-Pipeline Nordstream 1 beherrscht seit Wochen die Schlagzeilen. Der Hersteller Siemens Energy überprüft die Maschinen in seinem Werk im kanadischen Montreal.
Gegenüber Uniper hat der Gaslieferant die Verantwortung außerhalb der eigenen Einflusssphäre verortet. Der deutsche Energiekonzern hält diese Begründung für vorgeschoben und nimmt nun einen Milliardenkredit in Anspruch.
„Neben Unternehmen, Kommunen und Ländern müssen Privatverbraucherinnen und -verbraucher Teil der massiven Energiesparkampagne werden“, sagt Siegfried Russwurm.