Verpasst Deutschland die Zukunft?
Der Kanzler setzt auf Stahl und Autos. Dabei braucht das Land Neues und Disruption, fordern Ökonomen. Doch die Ministerinnen für Innovationen streiten.
Der Ökonom Achim Wambach analysiert die Probleme in Deutschlands Wirtschaft. Er sagt, worüber wir uns noch freuen können.
Der Kanzler setzt auf Stahl und Autos. Dabei braucht das Land Neues und Disruption, fordern Ökonomen. Doch die Ministerinnen für Innovationen streiten.
Deutschland macht schon bald mehr Schulden. Auch die Rentenzahlungen dürften steigen. Für die Generationengerechtigkeit ist das gefährlich.
Habeck geht, aber das Klimaziel bleibt. Deshalb werden sich die potentiellen Koalitionspartner mit fossilfreiem Heizen und CO₂-freiem Stahl befassen. Wofür auch in Zukunft Fördermittel fließen dürften.
Was sind die dringlichsten wirtschaftspolitischen Aufgaben für die neue Bundesregierung? Darüber haben kurz vor der Wahl die Chefs der großen Forschungsinstitute gesprochen.
Weniger Klimaschutz und Steuern, drohende Zölle: Europa muss sich für scharfen Wettbewerb rüsten. In Politik, Wirtschaft und Wissenschaft bestehen Zweifel, ob der Kontinent darauf vorbereitet ist.
Zum ersten Mal reden Wirtschaftswissenschaftler im Ethikrat mit. Sie haben mehr zu sagen, als man im ersten Moment denkt.
Alles läuft auf den Emissionshandel in Europa hinaus. Benzin, Diesel, Erdgas und Öl sollen teurer werden. Welche Folgen hat das?
Die desolate Lage des Autokonzerns ist eng verknüpft mit dem enormen Einfluss des Staates, kritisieren namhafte Forscher. Ifo-Chef Clemens Fuest fordert einen radikalen Schnitt.
Die Erwartungen von Börsenprofis für die deutsche Konjunktur sind im August so stark eingebrochen wie seit zwei Jahren nicht mehr.
Der wirtschaftliche Ausblick für Deutschland verschlechtert sich weiter. Jetzt blicken auch die vom ZEW befragten Finanzexperten mit Sorge in die Zukunft.
Viele Menschen fragen sich hierzulande, ob sich ein Mehr an bezahlten Arbeitsstunden überhaupt noch lohne, meint Christian Lindner. Da könne man ansetzen, um die Wirtschaftswende voran zu bringen.
Nach Ansicht von ZEW-Präsident Wambach sind die Debatten der Ampelregierung ein Grund dafür, dass sich Unternehmen bei Investitionen zurückhalten. Er mahnt gemeinsamen Willen an.
Die Turbulenzen im Bankensektor belasten die Konjunktur. Aus Angst vor einer neuen Finanzkrise blicken Börsenexperten pessimistischer auf die deutsche Wirtschaft. Das ZEW-Konjunkturbarometer sank im März um 15,1 auf 13,0 Punkte.
In dieser Woche beginnt die Frankfurter Buchmesse. Mit welchen Themen beschäftigen sich die Wirtschaftsbücher in diesem Jahr? Eine kleine Auswahl.
Das Buch „Klima muss sich lohnen“ des Mannheimer Ökonomen Achim Wambach ist ein Plädoyer für mehr Klimaschutz, aber vor allem für mehr ökonomische Vernunft dabei. Wer sich für die Ökonomie des Klimaschutzes interessiert, wird hier fündig.
Der Kauf von Ökostrom bringt nichts für die CO2-Bilanz, Fliegen in Europa schadet aber auch nicht: Der Ökonom Achim Wambach hat bessere Ideen für den Klimaschutz.
Der Tankrabatt soll weitgehend bei den Kunden angekommen sein. Doch dass Benzin so teuer ist, liegt nicht zuletzt an den Raffinerien. Missbrauchen sie ihre Macht?
Der Tankrabatt kommt bei den Verbrauchern nicht voll an. Ein einflussreicher FDP-Politiker – und Staatssekretär im Verkehrsministerium – bringt deshalb eine radikale Idee ins Spiel.
Der wichtige Konjunktur-Stimmungsbarometer stieg im Mai zwar um 6,7 Punkte auf minus 34,3 Punkte – er bleibt damit jedoch „auf einem relativ niedrigen Niveau“, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung mitteilte.
Erfindungen sind ein wichtiger Treiber des Wirtschaftswachstums. China ist stark bei Patenten, die Schweiz hat beim Akademikeranteil die Nase vorn. Wie schlägt sich Deutschland im internationalen Vergleich?
Die aktuelle Lage der Wirtschaft schätzen sie als schlecht ein, doch der Ausblick der Kapitalmarktprofis fällt deutlich positiver aus als erwartet. Der Ökonom Achim Wambach spricht von einer ganz erheblichen Verbesserung. Woher kommt die Aufhellung?
Der ZEW-Index zur Wirtschaftslage in den kommenden sechs Monaten ist zum fünften Mal in Folge gesunken. Das hat weiterhin mit zwei Faktoren zu tun, die die Preise steigen lassen.
Zu hohe Preise bremsen die Umstellung aufs E-Auto. Eine Vergleichsapp soll helfen, schlagen Regierungsberater vor. Und mahnen: Es gebe an der Ladesäule zu viele regionale Monopole.
Züge sind pünktlicher und billiger, wenn es mehr Wettbewerb auf der Schiene gibt. Doch die Politik fördert oft nur die Staatsbahn. Der neue Vorsitzende der Monopolkommission, Jürgen Kühling, will das ändern.
Im Juni wurden die Bundesliga-Medienrechte für vier Spielzeiten vergeben. Nun übt das Beratungsgremium der Bundesregierung deutliche Kritik. Die aktuelle Vergabepraxis schade dem Fan und der Liga.
Regierungen retten in der Krise Konzerne. Die Mitarbeiter sollten sich aber nicht zurücklehnen. Im schlechtesten Fall werden sie zum Spielball der Eigentümer.
Der Vorstandsvorsitzende von Telefónica Deutschland (Marke O2), Markus Haas, diskutiert mit Achim Wambach, Chef der Monopolkommission, per Videokonferenz über kritische Infrastruktur und den 5G-Ausbau.
Die „Kommission Wettbewerbsrecht 4.0“ empfiehlt, den großen Digitalkonzernen per Verordnung Verhaltensregeln aufzuerlegen. Peter Altmaier ist angetan und will schnell bei der EU vorstellig werden.
Ist der weltgrößte Onlinehändler zu mächtig? Der Chef der Monopolkommission macht einen Vorschlag.
Brauchen alle Handwerker bald wieder einen Meisterbrief, um sich selbständig zu machen? Wie die F.A.Z. erfahren hat, protestiert gegen diesen Vorschlag jetzt die Monopolkommission – nicht nur im Interesse der Verbraucher.
Die Monopolkommission lehnt das Verbot des Versandhandels ab und macht Vorschläge für mehr Wettbewerb auf dem Arzneimittelmarkt. Auch Rabatte für Medikamente sollen von Apotheken gegeben werden können.
Angebot und Nachfrage waren gestern: Im Internet kann sich der Preis eines Produkts binnen Sekunden ändern. Dahinter stecken raffinierte Algorithmen. Wie können sie kontrolliert werden?
Anfang nächsten Jahres werden die 5G-Frequenzen versteigert. Verbraucher dürfen auf schnellere Netze zu niedrigen Preisen hoffen. Und der Staat auf ein legendäres Wettbieten.
Niki ist bankrott. Jetzt hofft der Chef der Monopolkommission, dass die Start- und Landerechte auf mehrere Gesellschaften verteilt werden. Sein Vorgänger kritisiert derweil die Bundesregierung.
Der Kommissionsvorsitzende Wambach hält es für sehr wahrscheinlich, dass die Kartellbehörden von der Lufthansa fordern werden, „bestimmte Start- und Landerechte an Wettbewerber abzugeben“.