Eurozone geht auf negative Inflation zu
Die fallenden Energiepreise freuen Verbraucher. Doch sie senken auch die Inflation in der Eurozone – schon im Juni könnte sie negativ werden. Wird das ein Problem für die Geldpolitik?
Die fallenden Energiepreise freuen Verbraucher. Doch sie senken auch die Inflation in der Eurozone – schon im Juni könnte sie negativ werden. Wird das ein Problem für die Geldpolitik?
Die Preise im Euroraum sind im Mai nur noch 0,1 Prozent gestiegen. Der Preisrückgang bei Energie glich den Anstieg für Obst und Gemüse aus. Aber wie lange wird das noch so gehen und was wird die EZB machen?
Anleihekaufprogramme haben in der Eurozone viel geringere Wirkungen als behauptet. Das gilt auch für Italien. Sollte ein Gericht entscheiden, wie das Programm letztlich gewirkt hat? Ein Gastbeitrag.
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Anleihekäufen bewegt weiterhin die Gemüter. Auf längere Sicht wird es die Arbeit der Europäischen Zentralbank beeinflussen.
Corona-Baisse am europäischen Aktienmarkt: Mehrere Konzerne haben gute Chancen auf einen automatischen Indexaufnahmerang. Welche Änderungen erwarten den vielbeachteten Index? Eine technische Analyse.
Die Kanzlerin äußert Verständnis für die EZB – und erläutert, wie die EU-Regierungen auf die Entscheidung des Verfassungsgerichts reagieren sollten.
Das Coronavirus hat Europa die schlimmste Krise seit der großen Depression nach 1929 beschert. Aber wie geht es weiter? Die EU-Kommission ist vergleichsweise optimistisch.
Die Verfassungsrichter bremsen die EZB nicht in der Krise. Aber sie zerstören Illusionen.
Das gewaltige Anleihekaufprogramm wird zunächst nicht aufgestockt. Es gibt aber neue Langfristkredite für Banken zu sehr günstigen Konditionen. Ökonomen sprechen von einer „Zinssenkung durch die Hintertür“.
Die Europäische Zentralbank (EZB) fürchtet eine schwere Rezession in der Eurozone wegen der Corona-Krise: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den 19 Ländern der Währungsunion dürfte 2020 um fünf bis zwölf Prozent einbrechen, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde.
Es gibt gute Argumente gegen einen vorschnellen und zu unbegrenzten Einsatz der EZB. Nur so haben die Eurozone-Staaten einen Anreiz, sich auf sinnvolle Schritte in der Krise zu einigen.
Die Zinsen in der Währungsunion bleiben auf Rekordtiefs. Die Währungshüter versuchen, mit einem anderen Mittel noch mehr zu tun.
Was befürchtet wurde, zeigt sich nun in Zahlen: Die europäischen Volkswirtschaften ächzen unter der Pandemie und schließen sich der düsteren Statistik aus Amerika für das erste Quartal an.
Marek Mora, der Vizechef von Tschechiens Nationalbank, erwartet eine Erholung der Konjunktur ähnlich dem „Häkchen wie bei Nike“. Im Interview spricht er außerdem über direkte Staatsfinanzierungen und die Liquidität der Banken.
Italiens Ministerpräsident will bis „zum Letzten“ für Corona-Bonds kämpfen und erhebt schwere Vorwürfe gegen Berlin und Den Haag. In Rom gehen erste Mitstreiter auf Distanz.
In der Krise müssen die Staaten viel Geld mobilisieren. Auf die Dauer geht das nicht.
Wie schlimm sind die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie? Die Fachleute des Währungsfonds schlagen Alarm – und rechnen vor, dass gerade zwei große Länder deutlich besser durchkommen als etwa Amerika.
Italiens Regierung ist frustriert. Sie findet, die Verschuldungsregeln der Eurozone seien veraltet. Neu daran ist vor allem der Anlass.
Die Notenbank darf nun sogar griechische Staatsanleihen als Sicherheit akzeptieren. Mit ihren Maßnahmen will die EZB die Finanzierung der Eurozone und die Kreditversorgung der Wirtschaft sichern.
Der Deutsche Ethikrat beurteilt, nach welchen Kriterien die Alltagsbeschränkungen gelockert werden könnten und die Finanzminister der Eurozone beraten über Hilfsgelder. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Enttäuschung vieler Italiener über die EU in der Corona-Krise spielt den Rechtsnationalisten in die Hände. Besonders eine Partei profitiert vom Unmut gegen die Europäische Union.
Die Eurozone ist für die Corona-Krise kaum gewappnet. Schon sind die alten Grabenkämpfe wieder da: Nord gegen Süd.
Nie zuvor stuften Betriebe im Euroraum ihre Geschäftslage so schlecht ein wie derzeit. Vor allem im Dienstleistungssektor ging es kräftig abwärts. Ein Rückgang der Wirtschaftsleistung in diesem Jahr gilt damit als ausgemacht.
Die Starken müssen den Schwachen helfen. Jetzt ist der Moment, wo die oft beschworene Schicksalsgemeinschaft Europa Flagge zeigen muss. Ein Gastbeitrag von sieben Ökonomen.
Die Währungshüter wollen Spekulationen auf eine Illiquidität von Staaten aus der Eurozone im Keim ersticken. Aber auch für sie gilt: Alleine die Geldpolitik wird diese Krise nicht lösen.
Düstere Vorhersage: Die Euro-Währungshüter rechnen nach F.A.Z.-Informationen mit einem massiven Rückgang der Wirtschaftsleistung in Folge des Coronavirus.
Zahlungen aus dem Euro-Krisenfonds ESM infolge der Coronakrise wären jedenfalls verfrüht - und würden womöglich mehr schaden als nützen.
Für die Zeit nach der Corona-Krise ist ein Signal für eine Zinswende nötig, finden Edmund Stoiber, Peer Steinbrück, Wolfgang Clement, Günther Oettinger, Hans-Werner Sinn, Franz-Christoph Zeitler, Kurt Faltlhauser und Marcus Vitt.
Die EZB diskutiert darüber, das Wohnen in der Inflation stärker zu berücksichtigen. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hält das für bedenkenswert. Fachleute meinen, auf Dauer mache das nicht viel aus. Wie kann das sein?
Pandemie, niedrige Zinsen, schwache Konjunktur: Der Wechselkurs steht unter Druck, weil die Sorgen vor einer Rezession in Deutschland steigen. Auch die Führungskrise in der CDU trägt dazu bei.
Der Saldo der Bundesbank aus dem Zahlungsverkehrssystem Target-2 ist im Januar stark gefallen. Woran das liegt, lässt sich nur vermuten – und das Kreditrisiko bleibt gewaltig.
Die deutsche Industrie steckt in der Krise. Die Unternehmen scheinen vermehrt ins europäische Ausland abzuwandern. Wirtschaftsminister Altmaier bringt das in Erklärungsnot.
2019 drohten ein Handelskrieg zwischen Amerika und China und ein chaotischer Brexit – doch das Schlimmste scheint jetzt überstanden. Zum Aufatmen ist es aber dennoch zu früh, zeigt der monatliche F.A.Z.-Konjunkturbericht.
Die EZB denkt über die Einführung von elektronischem Geld nach. Dadurch gerät Bares unter Druck. Der Gedanke ist überfällig, denn an Konkurrenz mangelt es nicht.
Viele Bürger halten die Teuerung für ungenau, weil sie das Wohnen nicht ausreichend berücksichtige. Die EZB will das ändern.
Das Wachstum im Euroraum ist fast zum Erliegen gekommen. Das liegt vor allem an der Industrie, doch im Fall Frankreichs spielen neuerdings noch andere Faktoren eine Rolle.