OECD: Weltwirtschaft schrumpft im vierten Quartal deutlich
Die Industriestaaten-Organisation erwartet wegen der „wiederaufflammenden Pandemie“ einen Rückgang der Wirtschaftsleistung. Deutschland stehe im globalen Vergleich allerdings recht gut da.
Die Industriestaaten-Organisation erwartet wegen der „wiederaufflammenden Pandemie“ einen Rückgang der Wirtschaftsleistung. Deutschland stehe im globalen Vergleich allerdings recht gut da.
Frankreichs Präsident Macron will keinen europäischen Bundesstaat. Wenn er mit Blick auf den Euro von Souveränität redet, meint er, dass die Währungsunion durch die Politik beherrscht sein müsse.
Der Chef der EZB-Bankenaufsicht sieht es als Hindernis für die angestrebte Bankenunion, dass Euro-Staaten die Sparkonten ihrer Bürger in nationaler Verantwortung schützen. Allerdings erwartet er in seiner Amtszeit keine Einigung auf eine europäische Einlagensicherung mehr.
Der Auftakt ist gelungen: Die beiden Anleihen der Europäischen Union über 17 Milliarden Euro werden von den Investoren mit mehr als 233 Milliarden Euro nachgefragt. Damit setzt die EU neue Maßstäbe im Euroraum.
Infineon und RWE haben Chancen, in den Leitindex für die Eurozone nachzurücken. Beide weisen ein attraktives technisches Gesamtbild auf, Platz wird aber nur für eine Aktie sein. Welche?
Nirgendwo im Euroraum zahlen Unternehmen mehr für ihre Guthaben bei Banken als in Deutschland. Sieht die Lage für Privatkunden besser aus?
Die Schuldenstandsquote ist im Euroraum deutlich geringer, als sie es ohne die Anleihekäufe wäre. Könnte eine „fiskalische Dominanz“ die geldpolitischen Ziele aufweichen? Ein Standpunkt von EZB-Direktorin Isabel Schnabel.
Europäische Währungsunion +++ Wiedervereinigung +++ Europäische Flüchtlingspolitik +++ Augmented Reality
Vor 50 Jahren skizzierte der Werner-Plan erstmals den Weg zu einer europäischen Währungsunion. Vierzig Jahre später musste ein Rettungsschirm aufgespannt werden, um den Euro zu retten. Ein Jubiläum zum Feiern?
Die Prognosen der Sparkassen zur Teuerungsrate gehen weit auseinander. Nur bei der Erwartung, dass sich die Inflation in Deutschland erhöhen wird, sind sie sich einig. Im Euroraum herrsche im Moment eine „unklare Situation“.
Die Geldmenge in der Eurozone wächst im August nicht mehr ganz so stark. Unterdessen diskutieren Mitglieder des EZB-Rats über das künftige Inflationsziel - und den digitalen Euro
Über die Geldpolitik in der Eurozone streiten sich sogar die Gerichte. Edmund Stoiber, Peer Steinbrück und einige weitere ehemalige Politiker machen einen Vorschlag, wie im Fall von Konflikten vermittelt werden könnte.
Trotz einer kurzzeitig sogar negativen Inflationsrate behält die Europäische Zentralbank eine ruhige Hand. Das ist vernünftig, denn es handelt sich wohl nur um einen vorübergehenden Preisverfall.
Erstmals seit 2016 ist die Inflationsrate im Euroraum negativ. Ausschlaggebend für die schwache Preisentwicklung waren Kosten für Energie.
Im September kommt die erste grüne Bundesanleihe. Der deutsche Staat wird als wichtigster Euro-Emittent Maßstäbe für den schnell wachsenden Markt setzen.
Die Geldmenge M3 in der Europäischen Währungsunion verzeichnet im Juli den höchsten Anstieg seit dem Jahr 2008. Was steckt dahinter?
Das Vermögen der ärmeren Hälfte der Deutschen ist im europäischen Vergleich sehr niedrig. Der Schlüssel, das zu ändern, liegt in den eigenen vier Wänden.
Nach der rasanten Aufholjagd der Vormonate stufen die Unternehmen ihre Geschäftslage nicht mehr ganz so zuversichtlich ein. Doch bei genauem Hinsehen ergibt sich ein geteiltes Bild.
Das Bruttoinlandsprodukt der Eurozone ist um mehr als 12 Prozent zurückgegangen. Deutschland ist dabei vergleichsweise glimpflich davon gekommen. Doch der Ausblick für das laufende Quartal bleibt unsicher.
Der Saldo der Deutschen Bundesbank aus dem europäischen Zahlungsverkehrssystem ist auf einen Rekordwert gestiegen. Dafür gibt es mehrere Gründe.
Die Inflation im Euroraum steigt im Juli auf 0,4 Prozent. Offenbar macht sich ein Preisanstieg im Zuge der Lockerung bemerkbar – mit Ausnahme von Deutschland.
Nach Frankreich melden auch die Nachbarländer Italien und Spanien historische Konjunktureinbrüche. Die Arbeitslosigkeit steigt massiv an. Vergleichsweise glimpflich davon gekommen sind im Euroraum Litauen und Lettland.
Die Devisen am Rande des Euroraums zeigen Stärke gegenüber dem Dollar und dem Euro. Aber wie lange geht das noch gut? Analysten sehen die Geldpolitik der Osteuropäer kritisch.
Kritisiert, angefeindet, klein geredet: Der Euro hatte es nicht leicht in den vergangenen Jahren. Ausgerechnet in der Corona-Krise erlebt er nun einen Höhenflug am Devisenmarkt.
Die Geldmenge im Euroraum dehnt sich derzeit so stark aus wie zuletzt im Sommer 2008. Analysten hatten allerdings mit noch höherem Wachstum gerechnet.
Seit Jahren bereiten sich Kroatien und Bulgarien darauf vor, EU-Vollmitglieder zu werden. Dafür haben sie sogar ihre Währungen an den Euro gebunden. Doch noch immer erfüllen die beide Länder die Kriterien nicht vollständig.
Derzeit ist noch unsicher, wie sich die Konjunktur nach der Corona-Pandemie entwickeln wird. Auch die finanzpolitischen Weichenstellungen im Euroraum stehen noch aus. Die Geldpolitik verharrt erst einmal in Warteposition.
Die Wahl des Iren Paschal Donohoe zum neuen Eurogruppenchef ist ein Misstrauensvotum der kleineren EU-Staaten gegen die großen Vier. Auf die deutsche EU-Ratspräsidentschaft wirft das Ergebnis kein gutes Licht.
Die europäische Währungsunion könnte bald größer werden. Die zuständigen Gremien haben beschlossen, Bulgarien und Kroatien in einen Wechselkursmechanismus aufzunehmen. Bis dort der Euro gelten kann, dauert es aber noch etwas.
Die Forderungen der Bundesbank aus dem Zahlungsverkehrssystem Target 2 haben sich auf 995 Milliarden Euro erhöht. Im Gegenzug erreichen die Verbindlichkeiten der italienischen Notenbank ebenso einen Rekordstand.
In den vergangenen Jahren ist die Bedeutung der Eurogruppe stark gesunken. Ist das bedauerlich – und unumkehrbar?
Die Rezession wegen der Corona-Pandemie wird nach der neuesten Prognose der EU-Kommission in diesem Jahr noch stärker ausfallen als angenommen. Trotzdem glauben die Experten an eine baldige Erholung.
Zahlen die Hoffnung machen: Im Mai ist die Zahl der Arbeitslosen in der Eurozone weniger stark gestiegen als erwartet. Eine Gruppe hat weiterhin mit einer besonders hohen Quote zu kämpfen.
Drei ostdeutsche Politiker, drei Währungen: Erst verschwindet die Mark der DDR, später kommt der Euro. Sicher ist nur die nächste Krise – und, dass sie gute Nerven brauchen.
Es war ein Sonntag, aber die Geschäfte hatten zur Feier des Tages geöffnet. Am 1. Juli 1990 wurde die D-Mark auch in der DDR offizielles Zahlungsmittel. Das hatte nicht nur positive Folgen.
Die Wirtschaft kämpft sich aus der Corona-Krise. Die Stimmung der Unternehmen und privaten Haushalte in der Eurozone hat sich im Juni so stark verbessert wie nie zuvor.