Angst vor einem übermächtigen Deutschland
Der französische Präsident hatte gewarnt: Deutschland isoliert sich. Gut, dass Bundeskanzler Scholz versprochen hat, sich künftig besser mit dem Partner abzustimmen.
Der französische Präsident hatte gewarnt: Deutschland isoliert sich. Gut, dass Bundeskanzler Scholz versprochen hat, sich künftig besser mit dem Partner abzustimmen.
Die deutsche Sicherheitspolitik verlässt sich völlig auf den amerikanischen Nuklearschirm. Doch Washington könnte sich von Europa abwenden. Dann hätte Berlin nur schlechte Optionen.
Sie sind unterdrückt, aber keine Opfer: Ein Gespräch mit der Fotografin, Opernregisseurin und Filmemacherin Shirin Neshat über die Proteste und den Mut der iranischen Frauen.
Der chinesische Staat beteiligt sich an Häfen rund um den Erdball. Hamburg ist nur das jüngste Beispiel. Damit bekommt China einen Fuß in die Tür, der ihm schon heute äußerst nützlich ist.
Wieder wird die Zeit umgestellt. Für viele ist es ein jährliches Ärgernis, aber wer eine Funkuhr hat, muss sich, wie auch die Besitzer von Smartphones, um nichts kümmern.
Olaf Scholz reist zum ersten Mal als Kanzler nach China. Bei dem heiklen Kurztrip geht es auch um die Zukunft des deutschen Wirtschaftsmodells.
Das Auto gibt Freiheit, einigen rührt es ans Herz, vielen ist es Basis für Einkommen und Wohlstand. Aber es ist eben auch eine Belastung für die Umwelt. Damit soll Schluss sein.
Software, Geopolitik, Konjunktur: Oliver Blume hat viele Sorgen. Die Börse blickt skeptisch auf die Quartalszahlen. Für Porsche läuft es besser.
In Folge des Angriffs hat Aurubis diverse Systeme „präventiv heruntergefahren und vom Internet getrennt“. Die Produktion soll aber weitgehend nicht betroffen sein.
Northvolt will in Schleswig-Holstein eine der größten deutschen Fabriken für Batteriezellen bauen. Das könnte länger dauern als gedacht. Die hohen Strompreise in Deutschland sind nur ein Grund.
Der Bundespräsident stimmt die Deutschen auf raue Zeiten ein. Einen „Scheinfrieden“ mit Putin lehnt Frank-Walter Steinmeier ab. Zugleich warnt er, dass der Klimawandel keine „Ukraine-Pause“ mache.
Bis Anfang November hält die britische Armee bei Paderborn das größte Militärmanöver in Europa seit mehr als einem Jahrzehnt ab. Die Präsenz in Sennelager soll eine Botschaft der Entschlossenheit sein.
Das Ende für Benziner und Diesel in Europa ist absehbar: Als Teil eines Klimaschutzpakets der EU dürfen ab 2035 nur noch emissionsfreie Neufahrzeuge zugelassen werden. Es soll jedoch Ausnahmen geben.
Bundespräsident Steinmeier spricht zur Lage der Nation, das Statistische Bundesamt veröffentlicht eine Schätzung zur Inflationsrate, und eine Ausstellung beschäftigt sich mit sexueller Gewalt gegen Frauen. Der F.A.Z. Newsletter.
Eine militärische Führungsrolle in Europa stehe Deutschland nicht zu, so die Juso-Vorsitzende Jessica Rosenthal. Bei Begriffen wie „Führungsmacht“ zucke sie zusammen.
Um der hohen Inflation etwas entgegenzusetzen, erhöht die Europäische Zentralbank den Leitzins um 0,75 Prozentpunkte. Die EZB-Präsidentin sieht das Ende der Zinssteigerungen damit aber noch nicht erreicht.
Europas größter Airline-Konzern liegt im laufenden Geschäftsjahr auf Gewinnkurs. Doch das reicht nicht, um die teure Modernisierung der Flotte zu stemmen.
Die Internationale Energieagentur sieht erneuerbare Energien durch den Ukrainekrieg im Aufwind. Hinsichtlich der Klimaschutzziele äußern IEA und Vereinte Nationen jedoch Kritik.
Europas Börsen bleiben nach der Zins-Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) und den US-Konjunkturdaten kaum verändert.
Der Wirtschaftshistoriker Werner Plumpe lässt vier Jahrzehnt Revue passieren.
Die Reise des Bundeskanzlers nach Paris hätte viel früher unternommen werden müssen. In der Energie- und in der Militärpolitik wird Deutschland mehr auf Frankreich achten müssen.
Coscos Marktmacht in Europa nimmt mit seinem Einstieg im Hamburger Hafen zu. Das stärkt Chinas Hebel, europäische Staaten gegeneinander auszuspielen.
In der Energiekrise liegen aus Sicht der Internationalen Energieagentur Chancen. Die Geschäftszahlen von multinationalen Energiekonzernen wie Shell und Total zeigen, dass sie Mittel für höhere Investitionen in Klimaschutz hätten.
Benito Mussolini ist vor hundert Jahren durch eine Inszenierung an die Macht gekommen. Bis die Entscheidung gefallen war, hat er das Geschehen aus sicherer Entfernung verfolgt.
Wenn möglich, will der Chemiekonzern ohne staatliche Gelder auskommen. Vorstandschef Martin Brudermüller warnt zugleich davor, Hilfen an Bedingungen zu knüpfen. Auch das „China-Bashing“ des Westens sieht er kritisch.
Von den Flüchtlingen bis zur Armee: Deutschland ist keine Insel, Europa aber auch kein Ausweg. Europa hat Vorrang – aber im Rahmen des Vereinbarten.
Die Basketball-Euroleague bietet Partien mit den Besten in Europa. Das Konzept funktioniert. Ganz so, wie sich die Befürworter einer Super League im Fußball das vorstellen dürften.
Die Bundeswehr hat mehr Geld denn je. In Paris aber wird befürchtet, dass Europas Sicherheit davon nicht profitiert. Das ist Zündstoff für das anstehende Krisentreffen von Macron und Scholz.
Während die chinesische Cosco-Reederei in Hamburg einsteigen will, ist sie im Duisburger Hafen schon wieder raus. Doch über die Gründe will niemand reden.
Georges Elhedery wird neuer Finanzvorstand und potentieller Nachfolger von Konzernchef Quinn. Der sinkende Gewinn verschreckt die Börse.
Europas Börsen folgen am Vor- und Nachmittag ganz den amerikanischen Kollegen. Unter den Einzelwerten geraten Linde und Adidas in den Fokus.
Giorgia Meloni verwahrt sich in ihrer Regierungserklärung gegen Warnungen vor den Folgen einer von ihr geführten Regierung für die Bürgerrechte. Illegale Migration will sie entschlossen bekämpfen.
Am Binnenhafen in Duisburg sind die Verflechtungen mit der chinesischen Reederei Cosco eng. In der Stadt wartet man gespannt, wie es in Hamburg weitergeht. Dabei wurde eine geplante Partnerschaft erst gerade abgesagt.
In der Krise verlieren die Kulturkämpfe in Großbritannien zunehmend an Schwung. Das Land ist weniger tief gespalten als die USA und kennt die bei uns üblichen Debatten um Gendersternchen überhaupt nicht.
Imerys will führender Anbieter Europas werden
Im Gespräch mit der F.A.Z. sagte Vorstandschef Martin Drasch, bislang gebe es in der Batteriezellfertigung der asiatischen Anbieter noch einen hohen Ausschuss.