Zaubertrank
Volkswagen ist noch lange nicht über den Berg. Noch ist nicht klar, wer wo beteiligt war und was noch alles auf den Konzern zukommt. Die Nachwirkungen des „Zaubertranks“ halten an.
Volkswagen ist noch lange nicht über den Berg. Noch ist nicht klar, wer wo beteiligt war und was noch alles auf den Konzern zukommt. Die Nachwirkungen des „Zaubertranks“ halten an.
2015 war das Jahr des Flüchtlings, des Terrors – aber auch der vorsichtigen Hoffnung für Griechenland. Wir zeigen eine Auswahl der stärksten Bilder von der ersten Seite der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Und wagen zu den großen Themen eine Prognose für das kommende Jahr.
Der Dieselmotor schwächelt. Aber die Autos sollen immer weniger CO2 ausstoßen. Deshalb fordern immer mehr Unternehmer und Politiker Subventionen für Elektroautos.
Im Abgasskandal kommt auf VW eine riesige Entschädigungsklage zu. Um möglichst glimpflich davonzukommen, hat der Auto-Konzern nicht irgendeine Anwaltskanzlei beauftragt – sondern die beste.
Einem Zeitungsbericht zufolge hat Volkswagen den Vertrag des früheren Vorstandsvorsitzenden nach dem Abgasskandal nicht sofort beendet – sondern lässt ihn erst Ende 2016 auslaufen. Das würde heißen: Winterkorn bekommt noch immer ein Millionengehalt.
Kurzlebige Elektrogeräte, stinkender Diesel: Das Umweltbundesamt deckt Umweltsünden in Deutschland auf – und fordert autofreie Städte.
Fabriken werden umgerüstet, Zeitarbeiter müssen gehen. Und auf die Werkstätten wartet im Januar der größte Rückruf der Geschichte des Unternehmens.
Die große Auswertung der Google-Trends 2015 zeigt: Fußball-Funktionäre ziehen mehr Interesse auf sich als jeder deutsche Manager.
Im VW-Abgasskandal gerät nun auch Bosch ins Visier deutscher Ermittler. Der Autozulieferer hat die Software geliefert, mit der Volkswagen später Abgastests manipuliert hat. Auch VW selbst hat neuen Ärger.
Der Bundestagsfahrdienst muss ständig 100 Limousinen der oberen Mittelklasse für die Abgeordneten vorhalten. Ein Teil der Flotte wird nun ausgetauscht.
Im Oktober wurden neue Abgas-Richtlinien beschlossen. Jetzt lehnt der Umweltausschuss diese ab, weil zu viele Länder auf Ausnahmeregeln für ihre Autoindustrie bestehen.
Der Rüsselsheimer Autohersteller will künftig realistischere Verbrauchswerte angeben. Bestimme Autos bekommen eine bessere Software. Doch die Zukunft des Dieselmotors ist ungewiss.
IfW-Präsident Snower schlägt Lohnsubventionen für Flüchtlinge vor, die Deutsche Bahn streicht ihre Prognosen radikal zusammen und die Stimmung in Japans Industrie ist unverändert.
Die schmutzigste Kreuzung Deutschlands ist in Stuttgart. Täglich kämpft die Stadt gegen Feinstaub und Verkehrsinfarkt. Warnmeldungen und noch mehr Tempolimits sollen helfen – auch wenn es Zweifel an deren Wirkung gibt.
Die Lage ist ernst, aber nicht aussichtslos: Das ist der Tenor, den die VW-Spitze bei ihrer großen Pressekonferenz zum Abgasskandal verkündet hat. Wie der Konzern sich jetzt neu aufstellen will.
Omans letzter Dhau-Bauer will seine Werft um nichts in der Welt aufgeben. Doch das Material ist teuer und die Aufträge werden immer weniger.
Ein Bericht der F.A.Z. über ein sehr viel geringeres Ausmaß des CO2-Skandals hat den Kurs der VW-Aktie am Mittwoch steigen lassen.
Die Software von Autos zu prüfen sei nicht möglich, da es sich um ein Betriebsgeheimnis der Hersteller handele, sagt der TÜV. Stimmt das überhaupt?
Gegen Bosch gibt es in Amerika eine Sammelklage wegen angeblicher Komplizenschaft im VW-Skandal. BMW weist einen 15 Jahre alten Manipulationsverdacht bei einem Motorrad zurück.
Unmittelbar nach Aufdeckung des Diesel-Skandals war bei VW von einem Rückgang des Geschäfts zunächst nichts zu spüren gewesen. Nun trifft es Volkswagen umso härter.
Heute gibt es in vier hessischen Städten Umweltzonen. Und die vom Straßenverkehr verursachten Feinstaubwerte sinken. Doch nun schiebt die EU die Stickoxide ins Blickfeld. Einheitliches Handeln ist gefordert.
In immer mehr Städten in der Rhein-Main-Region ist die Stickstoffdioxid-Belastung viel zu hoch. Auch die EU-Kommission sieht die Situation kritisch und hat eine Mahnung ausgesprochen. Für Hessen kann das teuer werden.
Viele Volkswagen-Kunden bekommen Post: Darin steht, dass sie ihr Auto in die Werkstatt bringen sollen, damit es wegen des Abgasskandals umgerüstet werden kann.
Für den Abgasskandal bekommt VW keinen Aufklärungsorden. Es ist wie immer. So entsteht der Eindruck der Salamitaktik.
Selten wurde ein Großkonzern so sehr von einem Skandal gebeutelt wie derzeit VW. Doch Anleger sehen mittlerweile wieder mehr Chancen.
Der Renault Talisman tritt das Erbe des Laguna an. Die Franzosen wollen auch mit ihm nirgends anecken. Es gibt viel Fortschritt und so manches Rätsel.
Auch Audi hat Abgas-Manipulationen zugegeben – jetzt suspendiert das VW-Tochterunternehmen deshalb zwei Mitarbeiter. In Amerika hat Volkswagen ein neues Ultimatum aufgebrummt bekommen.
E-Mail-Dienste könnten nach einem Gerichtsurteil Telekommunikationsdienste sein. Das würde die Datenschutzlage massiv verändern.
Volkswagen hat seine Pläne zur Umrüstung der meisten Dieselmotoren mit Manipulations-Software vorgestellt. Es geht um Software-Aktualisierungen und ein Gitternetz.
Die technische Umrüstung der Dieselmotoren mit Manipulations-Software wird für VW doch etwas einfacher als zunächst befürchtet. Meist ist nur ein Sofware Update nötig. Die Pläne für verschiedene Motoren im Überblick.
Messen waren für Volkswagen einst glanzvolle Auftritte. Unter der neuen Mannschaft um Matthias Müller wird vieles anders. Jetzt sind sie Orte kleinlauter Worte.
Das Unternehmen räumt nun doch die Manipulationen auch bei den 3-Liter-Motoren ein. Was wusste davon Rupert Stadler?
Nachdem bereits ein Aufsichtsrat gegenüber der F.A.S. den Einbau von Schummel-Software eingeräumt hatte, gesteht Audi die Nutzung nun auch offiziell ein. Von Manipulation will der Autohersteller aber nicht sprechen.
VW-Chef Müller hält die Kosten für die Nachrüstung der vom Abgasskandal betroffenen Autos für „überschaubar“. Und noch mehr.
Im Bundesverkehrsministerium fragt man sich, warum die Prüfer die Manipulationen beim CO2-Ausstoß nicht bemerkt haben. Die Beschuldigten wehren sich und stehen vor einem Rätsel.