Chronologie eines beispiellosen Skandals
Manager in Haft, Konzern auf Bewährung: Die amerikanische Justiz hat im Diesel-Skandal durchgegriffen. Wer ist der verhaftete Manager? Und was hat er mit dem Betrug zu schaffen?
Manager in Haft, Konzern auf Bewährung: Die amerikanische Justiz hat im Diesel-Skandal durchgegriffen. Wer ist der verhaftete Manager? Und was hat er mit dem Betrug zu schaffen?
Kommt die ungeliebte „ASU“ zurück? Verkehrsminister Alexander Dobrindt hat offenbar solche Pläne in der Schublade. Für die Autofahrer könnte das wieder einen regelmäßigen Kontrolltermin mehr bedeuten.
Nach offizieller Darstellung hat der damalige VW-Chef Martin Winterkorn erst im Spätsommer 2015 von den Abgas-Manipulationen erfahren. Laut Kronzeugen könnte er allerdings schon deutlich früher informiert worden sein.
Ein Jahr nach einer umfangreichen Razzia kommt womöglich der Autohersteller Renault vor Gericht wegen Abgasbetrugs. Die Anleger reagieren prompt.
Es gibt öfter Feinstaubalarm, obwohl die Luftqualität steigt. Und jetzt bereiten neue Regeln den Autoherstellern Kopfschmerzen.
In Mainz hat man durchaus einiges versucht, um den Autostrom in der City einzudämmen und für bessere Luft zu sorgen. Es hat nicht viel geholfen. Dabei muss es aber nicht bleiben.
Die Aktienmärkte verlieren nach der Pressekonferenz vom Mittwoch die Hoffnung auf Donald Trump. Manche Experten wundern sich, dass die Kurse nicht deutlicher fallen.
Ein zweiter Autohersteller ist ins Visier der amerikanischen Umweltbehörde geraten. Die Börsenanleger reagieren prompt. Auf Vergleiche mit dem VW-Skandal reagiert der Konzern gereizt.
Volkswagen und das amerikanische Justizministerium einigen sich auf eine Strafe für die Abgas-Manipulationen – damit ist der letzte große Brocken bei der Bewältigung des Skandals ausgeräumt. Der Vergleich kommt in den letzten Tagen der Amtszeit von Präsident Obama.
Seit wann wusste der frühere VW-Chef Winterkorn von den manipulierten Abgaswerten? Kronzeugen helfen den Ermittlern. Das Unternehmen steht vor einer teuren Einigung mit dem amerikanischen Justizministerium.
In Amerika erhöht sich der Druck auf Volkswagen. Die amerikanische Bundespolizei hat jetzt offenbar einen ranghohen Manager verhaftet. Er soll schon bald dem Haftrichter vorgeführt werden.
In Wolfsburg ist das Zittern vor dem 20. Januar groß: Dann übernimmt Trump in Amerika. Das Strafverfahren im Dieselskandal soll dringend vorher vom Tisch. Jetzt mehren sich die Gerüchte, dass ein Milliardendeal schon nächste Woche geschlossen werden soll.
Gleich zwei große Trends bestimmen den Automarkt. Doch einige wichtige Fragen warten noch auf eine Antwort aus der Gesellschaft.
Der Ausstoß von Stickoxiden von einem neuen Diesel-Pkw ist teilweise doppelt so hoch wie von Bussen oder Lastern. Das sagen die Forscher, die Volkswagens Abgas-Skandal mit aufgedeckt haben.
Volkswagen muss sich im Abgasskandal mit einer neuen Argumentation von Klägern auseinandersetzen. Ein VW-Kunde zieht in Braunschweig vor Gericht und beruft sich dabei erstmals auf europäische Normen.
Elektroantrieb? Der war 2016 fast nur am Fahrrad zu sehen. Spannende Autos aber gab es hier jede Menge.
Verkehrsminister Dobrindt setzt bei der Aufarbeitung des Abgasskandals auf das Eigeninteresse der Autoindustrie. Sie könne selbst schneller mehr tun als der Gesetzgeber.
Bisher vernichtet der digitale Wandel im Saldo keine Arbeitsplätze. Er schafft neue. Dafür steht uns durch die technische Revolution ein ganz anderes Problem bevor.
Volkswagen kommt auf dem Weg zur Bereinigung der Dieselaffäre einen Schritt voran. Für 83.000 Kunden soll der Konzern eine „erhebliche Entschädigung“ zahlen.
Volkswagen hat sich mit den Behörden auf einen Kompromiss für die vom Abgasskandal betroffenen Dieselwagen mit 3,0-Liter-Motoren geeinigt. Doch einige Punkte sind weiter offen.
Über Hunderttausend kanadische Autofahrer können sich freuen: Volkswagen hat in der Abgasaffäre einen Vergleich ausgehandelt. In einem anderem Fall ist die Sache noch nicht ausgestanden.
Die Umweltministerin will Großstädten ermöglichen, Dieselfahrzeuge bei kritischen Wetterlagen aus ihren Zentren fernzuhalten. Ein CSU-Minister hält das für rückwärtsgewandt.
Besitzer von Dieselautos müssen sich künftig vielleicht auf anderem Weg in die deutschen Großstädte machen. Umweltministerin Hendricks fordert, das Kommunen eigenständig Fahrverbote verhängen können – in ganz bestimmten Fällen.
Seit Monaten wird in Deutschland heftig über ein Aus für Diesel und Benziner diskutiert. Für Daimlers Entwicklungschef Weber sieht die Zukunft allerdings etwas anders aus.
Eigentlich wollte Konzernchef Matthias Müller zu Weihnachten die gröbsten rechtlichen Probleme der Abgasaffäre in den Vereinigten Staaten vom Tisch haben. Doch eine Einigung bleibt weiter aus.
Umweltministerin Barbara Hendricks kann sich offenbar vorstellen, für Autos mit Verbrennungsmotoren eine Abwrackprämie zu zahlen. Heute funktioniere das aber noch nicht – aus einem einfachen Grund.
Neue Vorwürfe im Abgas-Skandal: Offenbar ist das Kraftfahrt-Bundesamt bei seinen Nachforschungen allzu nachsichtig mit den Autoherstellern gewesen. Wurde der offizielle Untersuchungsbericht gar manipuliert?
Der Mazda3 wird kurz vor der Kirschblüte im Februar zart erfrischt, äußerlich durch eine leicht veränderte Front und Zusatzblinker in den Spiegeln.
Die Brüsseler Behörde wirft der Bundesregierung unter anderem vor, Volkswagen nicht für die Manipulation von Schadstoffwerten bei Dieselautos bestraft zu haben. Es gibt jedoch noch weitere Kritik.
Es ist und bleibt erstaunlich, wie effizient Lastwagen relativ gesehen sind: Sie brauchen weniger als einen Liter Diesel, um eine Tonne zu bewegen. Ein paar Beispiele.
Die Feinstaubbelastung im Großraum Paris erreicht Rekordwerte. Die Politik reagiert mit teilweisen Fahrverboten. Doch die Regierung ziert sich, Maßnahmen gegen die Luftverschmutzung zu ergreifen.
Deutschland und weitere Länder sollen endlich mehr Informationen zum Abgasskandal liefern: Haben neben VW noch weitere Hersteller betrogen?
Deutschlands wichtigster Autohersteller Volkswagen muss wegen des Abgas-Skandals weitere 30 Millionen Euro in Südkorea zahlen. Es geht um angeblich falsche Werbeversprechen der Wolfsburger.
Weil die Werbung ihnen zu gute Abgaswerte vorgegaukelt habe, wollten Käufer Mercedes verklagen. Das hat ein Richter zunächst verhindert. Mit einer ganz einfachen Begründung.
Elektroautos werden anders gebaut als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Das stellt Hersteller und Zulieferer vor große Herausforderungen.
Die Deutschen kaufen weniger neue Dieselautos als Benziner. Dennoch wird hierzulande mehr Diesel verbraucht. Das hat zwei Gründe.