Das Elektroauto kommt nicht allein
Die öffentliche Diskussion dreht sich derzeit fast ausschließlich um das Elektroauto. Dabei setzen elektrische Nutzfahrzeuge – vom leichten Lastwagen bis zum Bus – schon längst zum Überholen an.
Die öffentliche Diskussion dreht sich derzeit fast ausschließlich um das Elektroauto. Dabei setzen elektrische Nutzfahrzeuge – vom leichten Lastwagen bis zum Bus – schon längst zum Überholen an.
Der Konzern übernimmt freiwillig die Garantie für Reparaturen wegen des Abgasskandals. Aber statt Selbstverständlichkeiten anzubieten, sollte der Konzern lieber um Entschuldigung bitten.
Zwei Audi-Modelle können am Lenkwinkel erkennen, dass sie auf einem Prüfstand stehen und die Abgasreinigung dann voll aktivieren. Wegen dieser Schummelei hat das Kraftfahrtbundesamt Audi nun einen Pflicht-Rückruf verordnet.
VW-Kunden in Europa bekommen im Abgasstreit zwar keine Entschädigung, aber eine Art Extra-Garantie – so jedenfalls stellt es die EU dar. VW selbst will allerdings das Wort „Garantie“ lieber nicht in den Mund nehmen.
Ein Fahrverbot für Dieselautos nimmt auch in München Gestalt an. Der Bürgermeister erklärt auch, wieso er eigentlich lieber ohne ein Verbot auskommen würde.
Wurden auch bei Porsche Dieselfahrzeuge manipuliert? Tests sollen das nahe legen. Die Volkswagen-Tochter dementiert das allerdings energisch.
Man kann den Dieselmotor aussperren. Man kann Dieselabgase mit großem Aufwand nachbehandeln. Oder man macht es wie Forscher an der Technischen Universität Darmstadt, die den Kraftstoff austauschen.
Der Autozulieferer Röchling wird mit Aufträgen für Harnstofftanks überhäuft. Ein schnelles Ende des Diesels sieht das Unternehmen noch nicht – im Gegenteil.
Audi versucht die neuerliche Eskalation im Dieselskandal herunterzuspielen. Mit ihrem Gebaren bringen Audi und VW Deutschlands komplette Manager-Elite in Verruf.
Das sind richtig unpopuläre Vorschläge: Das Umweltbundesamt glaubt, dass Deutschland nur dann die Klimaschutzziele erfüllen kann, wenn es eine hohe Maut und andere schmerzhafte Maßnahmen einführt.
Leasing ist ein etablierter Weg, Neuwagen zu finanzieren. Er ist unproblematisch, solange sich der ursprünglich kalkulierte Restwert am Ende der Laufzeit erlösen lässt. Der Diesel-Skandal könnte solche Kalkulationen platzen lassen.
Audi hat nach Worten von Verkehrsminister Alexander Dobrindt unzulässige Abgas-Software verwendet. Und noch ein weiterer Verdacht steht im Raum. Das Unternehmen hat schon reagiert.
Ein Gericht urteilt im Streit zwischen Volkswagen und der Deutschen Umwelthilfe für den Autokonzern. Zu Ende ist das Verfahren aber nicht.
Zwischen sanierfälligen Bauten und ewigen Baustellen stellt sich mancher Stuttgarter die Frage: Ist die Stadt eigentlich noch schön? Das neueröffnete Dorotheen-Quartier soll es nun richten.
Falls Diesel künftig nicht mehr in große Städte dürfen, könnte bald niemand sie mehr kaufen wollen. Ist es höchste Zeit, sich zu trennen?
Die deutsche Autobranche erhält vielseitige Hilfen vom Staat. Vor allem Dieselfahrer profitieren. Wie hoch der Steuervorteil an der Tanksäule seit 1990 ausfällt, beziffert jetzt die Bundesregierung.
Präsident Trump trifft den Papst. Evangelischer Kirchentag beginnt in Berlin. Bundeswehr soll weiter gegen Schleuser und Schmuggler kämpfen. Umwelthilfe und VW streiten vor Gericht um Abgas-Aussagen.
Trump trifft Papst. Evangelischer Kirchentag beginnt in Berlin. Bundeswehr soll weiter gegen Schleuser und Schmuggler kämpfen. Umwelthilfe und VW streiten vor Gericht um Abgas-Aussagen.
Auch gegen Daimler wird wegen möglicher Abgasmanipulationen ermittelt. In elf Standorten des Autobauers hat die Stuttgarter Staatsanwaltschaft nun nach Beweisen gesucht.
Alle machen den Diesel schlecht? Nein, so ist es nicht. Der Grüne Winfried Kretschmann verteidigt die Antriebstechnik leidenschaftlich. Und er hat starke Verbündete.
In Sachen Dieselautos sind wichtige Entscheidungen noch nicht gefallen. Immer mehr Verbraucher zögern beim Autokauf. Ein paar Unklarheiten lassen sich aber beseitigen.
Rolls-Royce arbeitet an neuen Triebwerken. Mit Getrieben, die 100.000 PS verkraften müssen.
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Marktmanipulation gegen VW-Chef Müller aufgenommen. Auch gegen zwei weitere hochkarätige Manager wird ermittelt.
Hat der Diesel eine Zukunft? Die Kalkulation fällt schnell zu Ungunsten der Antriebsart aus, wenn ihn die Regulierung oder die Debatte über Fahrverbote weiter in Verruf bringen.
Der Autohersteller hält die Motor-Neuentwicklung nicht mehr für wirtschaftlich. Sein Heil will er in einer anderen Antriebsart finden.
Eine Studie von „Nature“ sagt, 2005 habe es mehr als 100.000 Tote durch Diesel-Abgase gegeben. Der Betrug mit Abgaswerten habe 38.000 Menschen auf dem Gewissen. Was ist von den Zahlen zu halten?
Stickoxide aus Dieselmotoren sind schädlich. Nur wie sehr beeinträchtigen sie unsere Gesundheit? Und was richtet der Abgasskandal an? Eine amerikanische Studie spricht jetzt von zehntausenden zusätzlichen Toten.
Im Abgasskandal hat Volkswagen eine juristische Hürde in Amerika genommen. Ein Richter billigte den Vergleich, der die Besitzer von knapp 80.000 Dieselfahrzeugen mit Drei-Liter-Motoren mit 1,2 Milliarden Dollar entschädigt.
Die Diesel-Retter werfen die Zeitmaschine an: Nachträglich sollen die Motoren per Software sauberer gemacht werden. Funktioniert das? Und welche Zukunft hat der Selbstzünder 125 Jahre nach seiner Erfindung?
Chef Matthias Müller, Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch und der ehemalige Chef Martin Winterkorn sind offenbar im Visier der Staatsanwaltschaft Stuttgart. Der Vorwurf lautet Marktmanipulation.
Auf der Hauptversammlung zweifeln Volkswagens Aktionäre am Willen des Konzerns zur Aufklärung. Die Sorge vor Protesten führt zu einer kuriosen Anordnung.
Der EuGH verhandelt über Klagen gegen die Flüchtlingsverteilung in Europa, Verteidigungsministerin von der Leyen wird in einer Sondersitzung zur Affäre Franco A. befragt und Volkswagen lädt Aktionäre zur Hauptversammlung.
Der Autozulieferer hat seinen Umsatz gesteigert, trotzdem müssen Autofahrer bald mehr für seine Produkte zahlen. Für den Dieselmotor sieht das Unternehmen indes eine Zukunft.
Baden-Württembergs Verkehrsminister kann nicht ernstlich erwarten, dass die Autoindustrie zahlt, um Diesel-Autos nachzurüsten. Zumindest nicht alleine.
Nachrüstung statt Fahrverbot? Für Baden-Württembergs Verkehrsminister Hermann vorstellbar – wenn die Hersteller die Kosten übernehmen. Die Bundesumweltministerin sieht das anders.