Abschied vom Fahrverbot
Die grün-schwarze Landesregierung im Südwesten legt eine Kehrtwende hin: Sie setzt nun ganz darauf, Dieselfahrzeuge nachzurüsten.
Die grün-schwarze Landesregierung im Südwesten legt eine Kehrtwende hin: Sie setzt nun ganz darauf, Dieselfahrzeuge nachzurüsten.
Autofahrer von älteren Diesel-Modellen können aufatmen: In Baden-Württemberg wird die grün-schwarze Regierung kein Fahrverbot in die Wege leiten – aus rechtlichen Gründen. Ganz vom Tisch ist die Sache damit aber noch nicht.
Der Feldzug gegen den Dieselmotor zeigt Folgen: Die Verkaufszahlen sinken, das treibt den Kohlendioxidausstoß durch die herkömmlichen Motoren hoch. Damit drohen den Autoherstellern Milliardenstrafen. Einer kommt nun aus der Deckung.
Die EU-Kommission rügt das deutsche Krisenmanagement in der Diesel-Affäre: Das Kontrollsystem habe versagt, sagt Industriekommissarin Bienkowska. Und: „Die Bundesregierung wollte es anscheinend nicht wissen.“
Der Bundesverkehrsminister hatte die Daimler-Chefs zu sich zitiert, jetzt steht eine weitere Überprüfung der Abgas-Vorwürfe an. Wird es nun für die Stuttgarter so laufen wie für Volkswagen? Wahrscheinlich nicht.
Stück für Stück kommt ans Licht, wie tief Deutschlands Vorzeige-Branche in die Diesel-Affäre verstrickt ist. Die Werte auf dem Prüfstand sind allesamt idealisiert - aber nicht durchweg manipuliert.
Jetzt greift die Politik ein: Nach neuen Vorwürfen gegen Daimler im Abgasskandal hat Verkehrsminister Dobrindt Vertreter des Autobauers nach Berlin zu einer „Sondersitzung“ geladen – und zwar sofort.
Hat der Autohersteller aus Stuttgart fast ein Jahrzehnt lang Fahrzeuge mit zu hohem Schadstoffausstoß verkauft? Ein Durchsuchungsbeschluss der Staatsanwaltschaft soll das belegen. Stimmt der Vorwurf, könnte das immense Folgen für Daimler haben.
Alleine einparken, Beschleunigen, Lenken und Bremsen - und der Fahrer muss nicht mehr permanent überwachen: Ein neues Audi-Modell hebt sich von der Konkurrenz ab, wenn es um künstliche Intelligenz geht.
Autohersteller wie Opel bauen weniger Dieselautos. Der Absatz leidet unter der Diskussion um Abgase und Fahrverbote. Experten rechnen mit Preissturz bei Gebrauchten.
Der SPD-Kanzlerkandidat ist auf Sommerreise. In einem Werk der Volkswagen-Tochtergesellschaft Audi sagt er: „Der Diesel-Motor wird noch eine gewisse Zeit gebraucht werden.“
Die Münchner Staatsanwaltschaft wirft einem Manager des Autoherstellers Audi Betrug und unlautere Werbung vor. Jetzt kündigt sein Anwalt an: Sein Mandant will den Dieselskandal mit aufklären.
Der ehemalige Volkswagen-Chef hatte offenbar zunächst die Anweisung gegeben, den Betrug nicht offenzulegen. Laut einem Bericht sagte dies ein Kronzeuge in den Vereinigten Staaten aus.
Zwei Entwicklungsvorstände von Audi mussten gehen, damit einer bleiben konnte: Vorstandschef Rupert Stadler. Gegen ihn wird strafrechtlich zwar nicht ermittelt. Aber zu halten ist er an der Audi-Spitze dennoch nicht.
Das innovative Design, das Volvo derzeit aufweist, ist nur die eine Seite des schwedischen Dieselmotors. Holger Appel erklärt, warum der Verzicht auf Dieselmotoren kein Schritt nach vorn ist.
Im VW-Dieselskandal wurde der Staatsanwaltschaft München zufolge ein Mitarbeiter der VW-Tochter Audi festgenommen. Gegen den ehemaligen Verantwortlichen für die Motorenentwicklung wurde auch in Amerika Anklage erhoben.
Frankreichs Umweltminister will das Land bis 2050 CO2-neutral machen. Dazu will er von 2040 an den Verkauf von Diesel- und Benzinautos unmöglich machen.
Welche Partei wählen im Herbst? Die wichtigsten politischen Strömungen meines Lebens sind erschöpft. Aber ohne sie geht es nicht weiter. Ein Gastbeitrag.
Fünf neue Modelle und eine Million verkaufte Elektroautos: Der Autohersteller Volvo kündigt eine Neuausrichtung an – den schrittweisen Abschied von Benziner und Diesel.
Der Bundestag entscheidet über „Ehe für alle“. Die Bundesagentur gibt die Arbeitslosenzahlen für Juni bekannt. Der Bundestag stimmt zudem über das Gesetz gegen Hass im Netz ab. Delivery Hero geht an die Börse.
Der Bundestag entscheidet über „Ehe für alle“. Die Bundesagentur gibt die Arbeitslosenzahlen für Juni bekannt. Der Bundestag stimmt zudem über das Gesetz gegen Hass im Netz ab. Delivery Hero geht an die Börse.
Um drohende Fahrverbote zu verhindern, plant der Volkswagen-Konzern seine älteren Diesel-Fahrzeuge nachzurüsten. Ob andere Hersteller nachziehen, ist allerdings noch offen.
Die Deutsche Umwelthilfe hat im Streit um Werbeaussagen über Abgaswerte eine Niederlage gegen Daimler kassiert. Aber Daimler ist noch in weitere Abgas-Streits verwickelt.
Die Staatsanwälte ermitteln wegen manipulierter Abgaswerte schon länger auch gegen den Autozulieferer Bosch. Nun gibt es einen konkreten Personenverdacht.
Das Bundesarbeitsgericht entscheidet über die Schadensersatzpflicht eines früheren Thyssen-Managers wegen des Schienenkartells, der BGH in einer Plagiatsklage gegen Ikea und zum Tabakwerbeverbot.
Horst Seehofer hat sich mit den Chefs deutscher Autohersteller auf die Umrüstung von Dieselautos verständigt. Der ADAC spricht derweil eine Empfehlung aus.
Das Bundesverkehrsministerium hat den Kohlendioxid-Ausstoß von 19 Autos überprüft. Zwei Modelle müssen jetzt nachbessern. Außerdem soll ein neues Institut demnächst Autos in realen Fahrsituationen testen.
Eine amerikanische Kanzlei verklagt Volkswagen wegen des Dieselskandals in einem Pilot-Verfahren. Jetzt überrascht sie den Konzern mit einem neuen Vorstoß.
Ein internes Papier belastet Audi-Chef Rupert Stadler. Mitarbeiter sprechen von „desaströsen Nicht-Entscheidungen“, die sie frustrierten. Ein Sprecher dementiert Ablösungsgerüchte.
Tausende Kunden wollen von VW ihr Geld zurück. Sie fühlen sich im Abgasskandal betrogen. Jetzt verzichtet Volkswagen erstmals auf Berufung. Ein Meilenstein im Streit Konzern gegen Kunden, sagen Fachleute. Der Konzern widerspricht vehement.
Isuzu verpasst seinem runderneuerten Lademeister D-Max einen Miniaturmotor. Er gehört in Thailand zu den meistverkauften Pick-ups und steht in dem Ruf, nahezu unzerstörbar zu sein.
Ein früherer Manager von Volkswagen sitzt in den Vereinigten Staaten schon in Haft. Nach fünf weiteren ehemaligen Führungskräften wird nun wohl auf der ganzen Welt gesucht.
Streit um den Abschied vom Verbrennungsmotor: Ministerpräsident Kretschmann wettert über die Beschlüsse seiner Partei – und droht seinem Parteikollegen mit Blick auf den Wahlkampf.
CO2, Klima, Wirkungsgrad, Mobilität – und dann auch noch der Starrsinn der Wähler: In einer zunehmend unübersichtlichen Welt zählt der richtige Glaube an emissionslose Wunder und Bio-Umerziehung mehr als altmodische Argumente.
Bosch baut in Dresden eine neue Chipfabrik - für rund eine Milliarde Euro. Der Konzern soll so auch zum Gegenspieler von Google werden. Aber die Dieselkrise ignoriert man in Stuttgart immer noch. Ein Kommentar.
Dieses Auto soll „Weltmarktführer unter den Kleinwagen“ werden: Volkswagen hat seinen neuen Polo vorgestellt. Die Digitalisierung hat ihn voll im Griff.