Gericht urteilt pro Diesel-Fahrverbot in Stuttgart
Durch Nachrüstung älterer Dieselmotoren will die Industrie Fahrverbote abwenden. Das Verwaltungsgericht in der Autostadt Stuttgart hat diese Hoffnung allerdings deutlich geschmälert.
Durch Nachrüstung älterer Dieselmotoren will die Industrie Fahrverbote abwenden. Das Verwaltungsgericht in der Autostadt Stuttgart hat diese Hoffnung allerdings deutlich geschmälert.
In Stuttgart wird eine wegweisende Entscheidung vom Verwaltungsgericht zu Fahrverboten in Großstädten für ältere Dieselfahrzeuge erwartet. Hilfsorganisationen kommen erneut zur Beratung über Verhaltenskodex in Rom zusammen.
Jetzt haben die Behörden auch in Dieselautos von Porsche Betrugssoftware entdeckt. Das ist der vorläufige Höhepunkt im Trauerspiel, doch die Skandalskala der deutschen Autoindustrie scheint nach oben offen. Wer glaubt dieser Branche noch ein Wort?
Die Autoindustrie blickt heute gespannt nach Stuttgart: Von einem Urteil des Verwaltungsgerichts hängt maßgeblich ab, ob sich Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge noch abwenden lassen.
Der amerikanische Senat steht vor einer Entscheidung zur Neufassung der Krankenversicherung. Hilfsorganisationen sind erneut zur Beratung über Verhaltenskodex in Rom. Das Stuttgarter Verwaltungsgericht entscheidet über drohenden Fahrverbote in den Großstädten für ältere Diesel.
Porsche hat eine unzulässige Abschalteinrichtung für die Reinigung von Abgasen verwendet. Deswegen verhängt Bundesverkehrsminister Dobrindt ein Zulassungsverbot für bestimmte Porsche Cayenne.
Es ist als würde ein Metzger dazu aufrufen, Vegetarier zu werden. Doch genau das tut Ben van Beurden, der Vorstandschef von Shell. Er hat einen Plan.
Zum Kartellvorwurf gegen deutsche Autobauer äußert sich Volkswagen weiterhin nicht, hält den Austausch zwischen Konzernen zu technischen Fragen aber für „weltweit üblich“.
Schwere Zeiten für Matthias Wissmann: Der Präsident des Verbands der Automobilindustrie macht derzeit keine gute Figur. Das liegt auch an der Organisation, die er führt.
Daimler verkauft so viele Autos wie nie zuvor, aber angesichts von Diesel-Debatte und Kartell-Vorwürfen rücken die Zahlen fast in den Hintergrund. Viele Fragen sind offen, doch Vorstandschef Zetsche bleibt bei seiner Linie.
Nach dem Aufkommen des Kartellverdachts in der Autoindustrie beschuldigen und verdächtigen sich die Beteiligten gegenseitig. Vor allem BMW ist jetzt zornig auf Daimler. Und Verschwörungstheorien kursieren auch noch.
Nachdem Frankreich angekündigt hat, ab 2040 nur noch Elektroautos auf den Straßen erlauben zu wollen, zieht die Regierung in London nun offenbar nach. Zum Schutz des Klimas soll ab dann selbst die Hybrid-Lösung verboten sein.
Wegen Verschwörung zum Betrug in der Abgasaffäre ist Oliver S. in den Vereinigten Staaten festgenommen worden. Seit Januar sitzt er dort im Gefängnis. Jetzt will er sich schuldig bekennen – und darf auf Strafminderung hoffen.
Als erster grüner Ministerpräsident haderte Kretschmann einst mit der Autoindustrie. Jetzt muss er mit ihr den Strukturwandel angehen – und stellt seinen Plan dafür vor.
Die Deutsche Umwelthilfe kämpft für Fahrverbote – und gegen Autohändler. Manchmal macht sogar die Industrie mit. Auch die Grünen sind involviert. Einblick in ein ungewöhnliches Geschäftsmodell.
Nachdem Opel die GM-Welt verlassen wird, stellt sich Cadillac in Europa neu auf. Der Vertrieb hat Ideen. Eine davon heißt „Book by Cadillac“.
Die Nerven im Abgasskandal liegen blank. Nachdem der Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück am Wochenende der Audi-Chefetage vorwarf, „kranke Motoren“ zu liefern, zeigt sich VW-Chef Müller von den „Belehrungen“ genervt.
Sie haben die Digitalisierung verschlafen und setzen noch immer auf eine alte Technik. Die Autoindustrie muss nun alles anders machen als in den vergangenen Jahren. Das wird teuer.
Die Autoindustrie strapaziert die Nerven der Verbraucher. Haben deutsche Autohersteller still und heimlich verbotene Absprachen getätigt? BMW wehrt ab, VW und Daimler schweigen. Die Schwaben hatten aber offenbar selbst schon länger Bedenken.
Die Autohersteller schweigen bislang zu den Kartellvorwürfen, nur BMW redet. Absprachen mit anderen Herstellern hätten lediglich dazu gedient, eine „Betankungsinfrastruktur“ aufzubauen.
VW, BMW, Daimler waren der Stolz der Deutschen. Davon ist nicht mehr viel übrig. Dieselbetrug, Abgasmanipulation und jetzt noch ein Kartellskandal: Ruiniert sich die Autoindustrie selbst?
Noch vor dem Dieselgipfel Anfang August soll die Bundesregierung den Verkehrsausschuss des Bundestags über die „Machenschaften des Autokartells“ informieren, verlangen die Grünen.
So gut wie kein Tag vergeht derzeit ohne schlechte Nachrichten für den Dieselmotor und dessen Hersteller. Nun kommt auch noch ein Kartellverdacht dazu. Die Branche muss endlich reinen Tisch machen.
In einem Interview geht Volkswagen-Chef Matthias Müller mit seinen Vorgängern hart ins Gericht. Müller will den Konzern weniger hierarchiegläubig ausrichten. Beim Thema Kartellabsprachen bleibt er wortkarg.
Haben sich die deutschen Autobauer jahrzehntelang in geheimen Treffen über technische Fragen, Kosten und Zulieferer abgestimmt? Der VW-Konzern hat dies in einem Schreiben an die Wettbewerbsbehörden angeblich eingestanden.
Audi fürchtet sich offensichtlich vor Diesel-Fahrverboten: Die VW-Tochtergesellschaft will bis zu 850.000 Autos mit Software-Updates nachrüsten lassen.
Die EU-Industriekommissarin Bienkowska soll in einem Schreiben an die Verkehrsminister gefordert haben, im Abgasskandal manipulierte Fahrzeuge bis 2018 stillzulegen – es sei denn sie werden bis Ende des Jahres umgerüstet.
Wer mit der Unbelehrbarkeit der Menschen rechnet, wird beim Blick auf das eigene Vermögen lächeln: Während sich manche über Abgasskandale aufregen, bestellen andere schon den neuen, prestigeträchtigen Benzinverbrenner.
In Kürze verhandeln Politiker und Automanager über die Zukunft des Diesels. Steht der Selbstzünder vor dem Aus? Es zeichnet sich eine Strategie der Umrüstung ab.
Bei der Aufarbeitung des VW-Abgas-Skandals ist bislang kein Ende abzusehen - den Verkaufszahlen des Autobauers schadet das aber erkennbar nicht. Die Auslieferungen legen zu.
Die Bundesanwaltschaft beginnt im NSU-Prozess mit ihrem Plädoyer. In Stuttgart befasst sich ein Gericht mit dem möglchen Fahrverbot in der Innenstadt. Der BGH verhandelt über den Vorschuss für Transportkosten zur Autowerkstatt.
Die Bundesanwaltschaft beginnt im NSU-Prozess mit ihrem Plädoyer. In Stuttgart befasst sich ein Gericht mit dem möglchen Fahrverbot in der Innenstadt. Der BGH verhandelt über den Vorschuss für Transportkosten zur Autowerkstatt.
Daimler ergreift in der Dieselkrise die Flucht nach vorne. Mit einer freiwilligen Rückruf-Aktion wollen die Schwaben den Abwärtstrend des Diesels stoppen.
Die Autos der Deutschen werden immer älter. Der Stolz, einen Neuwagen zu besitzen, ist vielen abhanden gekommen.
Beschränkte Fahrverbote für ältere Diesel von 2018 an - das war der Plan für bessere Luft in Stuttgart. Weil das aber Autofahrer erzürnt, sucht die Regierung nun nach Wegen, auf Verbote zu verzichten.
Die Grünen wollen den Verbrennungsmotor bei Neuwagen von 2030 an verbieten. Die Autobranche und das Forschungsinstitut Ifo warnen in einer Studie, was das für Deutschlands wichtigsten Wirtschaftszweig bedeutet.