Denker des Kalten Krieges
Die analytische Philosophie hat die Universitäten erobert. Dabei ist sie keineswegs politisch neutral, wie Christoph Schuringa zeigt: Hinter dem Sieg ihrer formalen Methoden stand die Angst vor dem Sowjetkommunismus.
Die analytische Philosophie hat die Universitäten erobert. Dabei ist sie keineswegs politisch neutral, wie Christoph Schuringa zeigt: Hinter dem Sieg ihrer formalen Methoden stand die Angst vor dem Sowjetkommunismus.
Die Synagoge in der Münchner Reichenbachstraße ist einer der wenigen jüdischen Sakralbauten im Bauhaus-Stil. Am kommenden Montag wird sie wieder eröffnet.
Nach der Blamage in der Slowakei sorgt sich Deutschland um die WM-Teilnahme. Der Weg zum Turnier 2026 droht sehr kompliziert zu werden. Es gibt eine gute Nachricht. Und ein paar nicht so gute.
Patricia Kadgien und ihrem Ehemann werden „Hehlerei“ und Behinderung der Justiz vorgeworfen. Bei ihnen wurden das spätbarocke Gemälde „Porträt einer Dame“ sowie 22 Werke von Henri Matisse entdeckt.
Die auf dem ehemaligen Neckermann-Gelände an der Hanauer Landstraße gefundene Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist unschädlich gemacht worden. Das ging laut Feuerwehr schneller als gedacht.
Der Finanzexperte des NS-Regimes brachte das einem jüdischen Galeristen gestohlene Bild einst nach Argentinien. Seine Tochter gibt es nun zurück. Aufgeflogen war sie durch eine Immobilienanzeige.
Unter Architektenkollegen und in der Bauwirtschaft hat er sich damit nur wenige Freunde gemacht: Walter Angonese sucht mit seinen Entwürfen nach Mitteln gegen die bauliche Verschandelung seiner Südtiroler Heimat.
Während China neue Hyperschall- und Atomraketen vorführt, sagt Xi, die Welt stehe wie vor 80 Jahren wieder vor der Wahl zwischen Krieg oder Frieden.
Eine triumphale Umhängung: Erst gab es harsche Kritik an den Umbauplänen, jetzt zeigt sich die National Gallery in neuem, bestem Licht. Federführend war eine deutsche Architektin.
Haushaltsstreit, Zollchaos, Weltpolitik – Amerikas Präsident macht derzeit eine unglückliche Figur. Die Erdbebenopfer in Afghanistan warten auf Hilfe. Und in Deutschland startet die Weinlese unter düsteren Vorzeichen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Waffenlieferungen an Israel waren in Deutschland stets ein heikles Thema. Werner Sonne zeichnet die Rüstungskooperation der beiden Staaten nach. Und erinnert an einen Ausspruch von Hans-Dietrich Genscher.
Das Pilecki-Institut gilt als Yad Vashem Polens. Jetzt ist dort ein Streit um einen geplanten Workshop zur Rückgabe von Kulturgütern ausgebrochen, der zeigt, wie unterschiedlich das Bild ist, das polnische Historiker von Deutschland haben.
Union und SPD ringen um die Staatsfinanzen. Die Gewerkschaften rufen zu Friedensdemonstrationen auf. Und der „Deadline Day“ elektrisiert die Fußballfans. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die eine Nation trägt beim Fahrradfahren einen Helm, die andere nicht: Es sind meist Kleinigkeiten, die Deutsche und Niederländer trennen. Sinn für Kunst und gute Geschäfte hat man am Niederrhein aber auf beiden Seiten der Grenze.
Widerrede gegen den ungenannten Foucault: Julien Freunds Geschichte der „Dekadenz“ aus dem Jahr 1984 ist neu aufgelegt worden.
Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg weist Australien einen Botschafter aus. Es sieht Iran als Drahtzieher hinter mindestens zwei antisemitischen Anschlägen. Teheran weist die Vorwürfe zurück.
Der Pastor Werner Abresch trug seit den achtziger Jahren eine Kollektion von Objekten aus der Nachkriegszeit zusammen. Heute verwahrt sie das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen. Und zu einigen dieser Stücke gibt es nun Comics.
Die Grenze zwischen Deutschland und Dänemark war jahrhundertelang erbittert umkämpft. Heute ist die Region ein Lehrstück dafür, wie aus Verbitterung Stolz und aus Feindschaft echte Freundschaft werden kann – auch wenn nicht immer alles „hygge“ ist.
Seit zehn Jahren herrscht Pessimismus in Deutschland, das alte Erfolgsmodell funktioniert nicht mehr. Ein Blick aus der Zukunft zeigt, dass wir uns vor allem auf drei Felder neu erfinden müssen.
Die Agenda von Putin und Trump bei ihrem Treffen in Alaska lässt einen Rückfall in diplomatische Praktiken vor dem Zweiten Weltkrieg vermuten. Ein Blick in die Geschichte zeigt: Das hätte fatale Folgen für die Sicherheit Europas.
Mit der legendären Lockheed Super Star begann für die Lufthansa das Nonstop-Transatlantik-Zeitalter. Nun ist eines der historischen Flugzeuge wieder in Frankfurt angekommen. Dort soll es bald im neuen Besucherzentrum des Konzerns zu sehen sein.
Der Antarktisvertrag könnte ein Modell für internationale Zusammenarbeit werden. Die Bedeutung des weißen Kontinents und seiner Rohstoffe wachse stündlich, mahnt die Büroleiterin der KAS in Argentinien.
Was in Täter- und was in Opferfamilien vererbt wird: Yael van der Wouden legt einen subtilen Roman vor, in dem es genauso um das Begehren einer Frau wie um die Enteignungen von jüdischen Menschen während des Zweiten Weltkriegs geht.
Japan ist ein pazifistisches Land und pflegt doch den Kult um seine ehemalige Kriegerkaste. Wie passt das zusammen? Ein Besuch in Inuyama
Das Warten auf die lang versprochene Autobiographie von KD Wolff hat sich gelohnt. Der Studentenstar von 1968 und legendäre Hölderlin-Verleger enttäuscht uns mit „.Bin ich nicht ein Hans im Glück?“ nicht.
In Dresden haben Kampfmittelspezialisten eine Weltkriegsbombe entschärft, die bei Bauarbeiten an der Carolabrücke gefunden worden war. Im Vorfeld des Einsatzes mussten am Morgen rund 17.000 Menschen ihre Häuser verlassen.
Beim Abriss der Carolabrücke ist abermals ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Für die Entschärfung müssen 17.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Auch die Landesregierung ist betroffen.
Ohne Heimat keine Freiheit, sagt der Bundeskanzler. Merz würdigt die „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“, die vor 75 Jahren unterzeichnet wurde – und über die seither gestritten wird.
Nach der Besetzung Polens zog die Wehrmacht Hunderttausende Polen ein. Eine Ausstellung in Danzig erinnert an ihr Schicksal – was Politikern wie Andrzej Duda oder Jarosław Kaczyński nicht gefällt.
Neuer Wehrdienst +++ Richterwahl +++ Zum Artikel in der Gegenwart von Bettina Rockenbach +++ Qualität der F.A.Z.
Fast fünfzig Mal wurden in den Ländern der heutigen EU seit 1945 Parteien verboten. Manche kamen einfach mit neuem Namen wieder.
Große Mächte tragen ihre Rivalitäten nicht nur militärisch, sondern auch auf wirtschaftlichem Wege aus. Das ist nicht erst heute so.
John Friedman lehrt und forscht seit vielen Jahren zum sozialen Aufstieg in den USA. Unter Barack Obama war er Teil des Nationalen Wirtschaftsrats. Warum haben es immer weniger Kinder einmal besser als ihre Eltern?
Jacques Goddet war über Jahrzehnte das Gesicht der Tour de France. Als er starb, wurde er mit allen Ehren beigesetzt. Dass er sich einst mit den deutschen Besatzern arrangiert hatte, war längst vergessen.