Immer am Rande des Konkurses
Nach dem Zweiten Weltkrieg baute Frankfurt ein Bürgerhaus nach dem anderen. Doch ihre Betreibergesellschaft war meistens unterfinanziert.
Nach dem Zweiten Weltkrieg baute Frankfurt ein Bürgerhaus nach dem anderen. Doch ihre Betreibergesellschaft war meistens unterfinanziert.
Wie wir über den Angriffskrieg gegen die Ukraine sprechen, entscheidet nicht nur über Inklusion oder Exklusion Russlands. Die Debatte wirft auch ein grelles Licht auf das Defizit an historischer und kulturwissenschaftlicher Informiertheit in Deutschland. Ein Gastbeitrag.
Stefan Elmer führt als Pilzsachverständiger durch die Wälder und blickt kritisch in Sammlerkörbe. Manchmal verhindert er so Schlimmes.
Eine Wiederentdeckung und ein Verbrechen im Sozialismus: Dorothy B. Hughes Roman „Ein einsamer Ort“ und Max Annas „Morduntersuchungskommission“.
Der Maler Christian Schad kam 1943 von Berlin nach Aschaffenburg. Was das mit Grünewald zu tun hat, erfährt man bei einem Besuch im neuen Christian Schad Museum und in der Stiftsbasilika.
Vor siebzig Jahren fielen fünf jiddische Schriftsteller dem antisemitischen Furor Stalins zum Opfer. Einer von ihnen war Dovid Hofstein. So mancher seiner Texte erlangt durch die aktuellen Ereignisse neue Dringlichkeit. Ein Gastbeitrag.
Die politischen Kontroversen um diesen Papst sind mit Sicherheit noch nicht zu Ende: David Kertzer legt eine teils aus neuen Quellen gearbeitete Darstellung der Politik von Pius XII. in den Kriegsjahren vor.
Was lesen, hören, sehen Sie? Und was nervt Sie?
Seine Pläne für ein LNG-Terminal hatte Wilhelmshaven eigentlich schon abgeschrieben. Dann begann Russland einen Krieg in der Ukraine und Bundeskanzler Olaf Scholz hielt eine Rede. Kommt jetzt der nächste Boom?
Objekte können eindringlich erzählen. In der Sonderausstellung „Eine Stadt macht mit – Frankfurt und der NS“ im Historischen Museum Frankfurt berichten sie von Verfolgung, Massenmord, aber auch vom Willen zur Aufarbeitung.
Maurizio Giangiulio über antike griechische Demokratien.
Nichts Neues unter der Sonne? Der niederländische Autor Marcel Möring verbindet in seinem Roman „Amen“ einen Kriminalfall mit einer gescheiterten Ehe.
Mit „The Survivor“ versucht der Filmregisseur Barry Levinson, die Folgen des Holocaust als individuelle Schicksalsgeschichte neu zu erzählen.
Bei dem Angriff auf ein Gefangenenlager in Oleniwka sollen am Freitag über 50 ukrainische Soldaten getötet worden sein. US-Außenminister Antony Blinken und sein Moskauer Kollege Sergej Lawrow verhandeln über den Austausch von Inhaftierten. Der Überblick.
Die Außenministerin nimmt sich jetzt auch jener Konflikte an, in denen Deutschland schon länger vermittelt – sie reist nach Athen und Ankara. In der Frage weiterer Reparationsleistungen Deutschlands an Griechenland sind sich beide Länder uneins.
Polen möchte von Deutschland Entschädigung für erlittene Schäden im Zweiten Weltkrieg. Der PiS-Vorsitzende Jaroslaw Kaczynski rechnet nach einem Treffen mit dem CDU-Chef Merz aber nicht mit schneller Realisierung.
In Warschau äußert CDU-Chef Friedrich Merz Verständnis über die polnische Enttäuschung. Nicht einig ist er sich mit PiS-Chef Kaczynski über Fragen der Rechtsstaatlichkeit und die Forderung nach Reparationen.
Die israelische Kunsthistorikerin Galit Noga-Banai hat mit einer Freundin die Oberammergauer Passionsspiele besucht. Dies ist ihr Bericht.
Antiamerikanische Reflexe und die Angst vor der eigenen Marginalisierung: Wie Frankreichs Intellektuelle über Russlands Angriffs auf die Ukraine streiten.
Gasmangel +++ Petersberger Klimadialog +++ Hitzewelle +++ Theater in der Krise +++ Energiekrise
Nach jahrelangem Streit hat Tschechien mit dem Abriss einer Schweinemastanlage auf dem Gelände eines ehemaligen NS-Konzentrationslagers begonnen. Dort waren während des Zweiten Weltkriegs 1300 Sinti und Roma inhaftiert. Jetzt soll auf dem Gelände eine Gedenkstätte entstehen.
Stephen King hat geglaubt, er spreche mit Wolodymyr Selenskyj. Tatsächlich legten die russischen Komiker Wowan und Lexus den Autor mit einem Videoanruf herein. Auf Twitter schreibt King: „Es ist mir peinlich.“
Im provenzalischen Oppède-le-Vieux probten Künstler den Aufstand gegen den Faschismus. Es ist auch ihnen zu verdanken, dass das Dorf nicht zur Ruine verkommen ist.
Die Briefe von Menschen, die während des Zweiten Weltkriegs zum Tode verurteilt waren, sind die Grundlage des Tonstücks „Bevor wir schweigen“, das in Wiesbaden zu hören war.
Kirchliche Friedensethik kann sich nicht darin erschöpfen, einzelne Stellen aus der Bibel oder Klassiker der Kirchengeschichte zu zitieren. Sie hat gegenwärtige Kontexte zu berücksichtigen. Ein Gastbeitrag.
Zur eigenen Stimme finden in einer Männerdomäne: Zwei neue Bücher widmen sich englischen Philosophinnen und Intellektuellen, die zum Angriff auf herrschende Lehrmeinungen bliesen.
Erst evakuieren, dann entschärfen – so lautete zunächst der Plan, um die am Dienstagmorgen entdeckte Weltkriegsbombe unschädlich zu machen. Mehr als 7000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.
Das Jahr markiert eine, wenn nicht die entscheidende Zäsur der Nachkriegsgeschichte. Die „goldenen Jahre“ gingen zu Ende, das Wirtschaftswunder verabschiedete sich – was können wir daraus lernen?
Zu Beginn ihres Besuchs in Japan macht Außenministerin Baerbock Halt in Nagasaki. Knapp 77 Jahre nach dem Atombombenabwurf über der Stadt hält sie dort ein Plädoyer für die atomare Abrüstung.
Der ehemalige japanische Ministerpräsident Shinzo Abe ist am Freitag erschossen worden. Der Nationalkonservative war einer der erfolgreichsten und umstrittensten Politiker Japans. Ein Nachruf.
Auch 40 Jahre später gibt es kaum ein Spiel, für dessen Bewertung die Kategorien Moral und Gerechtigkeit eine so große Rolle spielen wie bei der Erinnerung an „Séville“ – vor allem in Frankreich.
Seit Mai 2021 steht Franco A. – Oberleutnant der Bundeswehr, 33 Jahre alt, Vater von drei Kindern – vor Gericht. Er soll eine schwere staatsgefährdende Gewalttat geplant haben, bald wird das Urteil fallen. Die Verhandlung hat Düsteres offenbart.
US-Geheimdienst: Putin will weiterhin Großteil der Ukraine einnehmen +++ 95 ukrainische Asow-Kämpfer durch Gefangenenaustausch befreit +++ Schweiz bereitet im Fall von Gasmangel Rationierung vor +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Hershel „Woody“ Williams war der letzte Träger der Medal of Honor für Verdienste im Zweiten Weltkrieg. Nun ist er im Alter von 98 Jahren gestorben.
Das Haus Wertheim im Süden des Römerbergs hat als einziger Fachwerkbau der Frankfurter Altstadt den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstanden. Doch der Zahn der Zeit nagt an dem Solitär.
Magdeburg hat harte Zeiten hinter sich: Bomben, Arbeitslosigkeit, Abwanderung. Der Pioniergeist ist aber nie erloschen. Eine Megainvestition von Intel könnte die Stadt nun nach vorne katapultieren.