Glaubst du, es war einfach für mich?
Still unterhaltsam: Am Berliner Ensemble adaptiert der belgische Regisseur Luk Perceval den Roman „Exil“ von Lion Feuchtwanger, ohne dessen Sinn künstlich aufs Hier und Jetzt zu übertragen.
Still unterhaltsam: Am Berliner Ensemble adaptiert der belgische Regisseur Luk Perceval den Roman „Exil“ von Lion Feuchtwanger, ohne dessen Sinn künstlich aufs Hier und Jetzt zu übertragen.
Elisabeth II. hat sich als Monarchin nie politisch exponiert. Sie stand über den Dingen – und bewegte sie doch oft entscheidend mit. Das gilt besonders für das Verhältnis der Briten zum einstigen Feind Deutschland.
Der Kolonialismus ist inzwischen kein territoriales Unternehmen mehr, sondern ein zeitliches. Und er verpflichtet uns dazu, besondere Verantwortung für Artensterben und Klimawandel zu übernehmen. Ein Gastbeitrag.
Angesichts von Russlands Angriffskrieg wird geprüft, ob die alten deutschen Bunker noch Schutz bieten würden. Tun sie nicht. Aber das will so kaum einer sagen.
Die britische Königin Elisabeth II. ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Ihr Sohn folgt ihr als Charles III. auf dem Thron nach. Staats- und Regierungschefs aus aller Welt kondolieren dem britischen Königshaus.
Die allermeisten in Großbritannien kannten nie ein anderes Staatsoberhaupt. Nun ist auch die zweite „Elisabethanische Ära“ zu Ende. In Großbritannien herrscht eine Mischung aus Dankbarkeit und Zukunftsskepsis.
Königin Elisabeth II. ist am Donnerstag im schottischen Balmoral gestorben. Sie wurde 96 Jahre alt.
70 Jahre lang regierte Königin Elisabeth II. Sie verkörperte Normalität und Pflichterfüllung. Sie war der Bezugspunkt einer sich rasch wandelnden Gesellschaft. Gut möglich, dass Königin Elisabeth II. auch zu einem Epoche-Namen wird.
Die Debatte um deutsche Reparationszahlungen an Polen ist wieder aufgeflammt. Viele Polinnen und Polen sehen Deutschlands Schuld noch nicht gesühnt. Die astronomische Zahl von 1,3 Billionen Euro ist im Umlauf. Aber kommt die Forderung nicht zur Unzeit?
Deutsch-polnisches Verhältnis +++ Reparationsforderungen +++ deutsche Ostgebiete +++ 1,3 Billionen Euro +++ Geiseldrama 1972 München +++ Foto von Michail Gorbatschow
Die Hanauer Bürger und die Stadtverordneten haben nach zehn Jahren ihr historisches Rathaus wieder. Das wird am Wochenende gefeiert.
Das Ausmaß der Zerstörungen durch Deutsche in Polen im Zweiten Weltkriege wird unterschätzt. Ausreichend entschädigt wurde Polen nie, sagt Regierungschef Morawiecki. Das solle sich jetzt ändern. Ein Gastbeitrag
Russland braucht in seinem Krieg mehr Soldaten. Die Not ist so groß, dass sogar Sträflinge an die Front in der Ukraine kommen. Bevorzugt Mörder, heißt es.
Vom Standpunkt der Terroristen aus betrachtet war das Olympia-Attentat von München 1972 ein Erfolg. Deutschland hat aber aus seinen Fehlern von damals gelernt.
Warschau fordert von Deutschland 1,3 Billionen Euro an Reparationen für die Verluste durch die deutsche Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Das ist juristisch nicht haltbar.
Angesichts der Verbrechen, die Deutsche während des Zweiten Weltkriegs in Polen verübt haben, sind Forderungen nach Wiedergutmachung verständlich. Aber was Warschau jetzt verlangt, kann nicht erfüllt werden.
Der PiS-Vorsitzende Jaroslaw Kaczynski will für die Verluste durch die deutsche Besatzung im Zweiten Weltkrieg 1,3 Billionen Euro fordern. Die Opposition wirft ihm eine „antideutsche Kampagne“ aus innenpolitischen Gründen vor.
Der PiS-Vorsitzende Kaczynski will Wiedergutmachung für die Verluste Polens im Zweiten Weltkrieg.
Das Fagus-Werk in Alfeld war die erste Fabrik, die der spätere Bauhaus-Gründer Walter Gropius entwarf. Der Bau aus dem Jahr 1911 gilt als Vorreiter der Moderne. Noch heute werden dort Schuhleisten produziert.
Der „scheppste“ Turm der Welt steht möglicherweise in Rheinhessen und nicht in Italien. Die Liebhaber des nahezu unbekannten Bauwerks hoffen jetzt auf Aufmerksamkeit – selbst ohne Universalgelehrten.
Die polnischen Behörden wollten das Fischsterben in der Oder vertuschen, glaubt der Publizist und Deutschlandkenner Adam Krzemiński. Ein Gespräch über antideutsche Stimmungsmache und einen unterschätzten Fluss.
Die britische Presse blickt sorgenvoll auf den kommenden Winter in Deutschland. Dabei haben die Briten selbst Grund zur Besorgnis: Das Land steckt in der Krise.
Eine Weltkriegsbombe im Frankfurter Osthafen wurde binnen 30 Minuten unschädlich gemacht.
Karl S. Matlin zeichnet einen wichtigen Weg nach, auf dem die molekularbiologische Erforschung des Lebens vorankam.
Ob größter Flughafen Deutschlands oder kleiner Flugplatz am Rande von Mainz - die Fliegerei fasziniert. Sie ist ökonomisch bedeutend, kann aber auch belasten.
Im Dritten Weltkrieg hätte er als Schaltzentrale dienen sollen. Inzwischen wird der Atombunker bei Ilbenstadt in der Wetterau vorerst nur noch als Museum gebraucht.
Nach zwei Jahren Pause wegen der Pandemie lebt das Volksfest der Hanauer wieder auf. Auf den Mainwiesen wird eine Strandbar aufgebaut.
Der ehemalige amerikanische Außenminister sucht sich Vorbilder in der Geschichte, um zu erläutern, wie ein Staat sich in der Welt von heute bewegen und behaupten kann.
Familiengeschichten am Ende des Zweiten Weltkriegs: Steffen Schroeders Roman über den Widerstandskämpfer Erwin Planck.
Wer heute eine alte, gut gepflegte Riva besitzt, kann sich glücklich schätzen. Die Boote des Jetset werden nicht mehr gebaut, ihr Wert steigt ständig. Jetzt feiert man gleich mehrere Jubiläen.
Vor 75 Jahren entließ Großbritannien Indien und Pakistan in die Unabhängigkeit. Es gab Unterschiede zu den Dekolonisierungsprozessen anderer Mächte. Und doch gab es große Schwierigkeiten.
Nicht zum ersten Mal sind am Mainzer Winterhafen Waffen und Munition aus dem Rhein geholt worden, die man dort am Ende des Zweiten Weltkriegs abgeladen hat.
Mit schwerem Gerät verlegt Estland ein Sowjetpanzer-Monument in der estnisch-russischen Grenzstadt Narva. Die Debatte um das sowjetische Erbe im Land ist mit dem Ukrainekrieg neu aufgeflammt.
Kritik am amerikanischen Militarismus haben die Deutschen mit der Gewissheit verbunden, von Washington beschützt zu werden. Diese Bigotterie muss beendet werden.
Der amerikanische Ökonom Fred Bergsten beschreibt, wie Amerika und China um die Führungsrolle in der Weltwirtschaft ringen. Und warnt dabei vor einer Strategie der Eindämmung.
Die Traumata eines Krieges wirken bis in die Berufe der Nachfahren. Vielen ist das nicht bewusst, sagt die Psychologin Madeleine Leitner. Ein Interview.