„Terroristen“ überall
Tschetschenen-Herrscher Kadyrow hat die Familie eines Kritikers zu Terroristen erklärt. Das übernimmt der Kreml für seine eigenen Gegner.
Tschetschenen-Herrscher Kadyrow hat die Familie eines Kritikers zu Terroristen erklärt. Das übernimmt der Kreml für seine eigenen Gegner.
Wladimir Putin spricht mit den Schwergewichten der italienischen Wirtschaft über eine „weitere Vertiefung der Zusammenarbeit“. Was sagt das aus über die Politik, die Rom gegenüber Russland verfolgt?
Am Tag der Gespräche ukrainischer und russischer Vertreter verschärft sich die Tonlage zwischen Washington und Moskau. Die deutsche Verteidigungsministerium sieht die Lieferung der Helme als „ganz deutliches Signal“ an die Ukraine.
Der Kreml tut in diesen Tagen so, als fürchte Russland die Sanktionen des Westens nicht. Dabei tragen genau diese immer mehr zum Unmut im eigenen Land bei.
Putin hat die Europäer schon vor Wochen aus dem Spiel um ihren eigenen Kontinent gekickt. Immerhin versuchen es Berlin und Paris jetzt wieder mit Diplomatie.
In Erwartung einer Entscheidung Bidens über die Verstärkung der NATO-Ostflanke hat das Pentagon 8500 Soldaten in „erhöhte Alarmbereitschaft“ versetzt. Ein strategischer Schwenk Washingtons?
Als Reaktion auf die russische Drohkulisse hat Amerika zusätzliche Truppen in Bereitschaft versetzt. Der britische Premier warnt vor einem Blitzkrieg in Europa. Doch die Ukraine ruft den Westen zur Ruhe auf.
Die deutsche Sozialdemokratie hat sich immer viel auf ihr historisch gewachsenes Verständnis der russischen Politik zugute gehalten. Ob die SPD-Führung aber Putins Pläne wirklich durchschaut, scheint fraglich. Ein Gastbeitrag.
Er macht aus dem Berliner Flughafen Tempelhof eine riesige Kunsthalle und leitet sie auch gleich. Alle Mächtigen lieben seine Ausstellungen: Wer ist eigentlich Walter Smerling?
Der deutsche Marine-Inspekteur Kay-Achim Schönbach verrennt sich in Indien mit Äußerungen zum Ukraine-Konflikt und zu Putin. Dann räumt er seinen Posten. Er saß wohl einer folgenschweren Fehleinschätzung auf.
Im Konflikt mit Russland um die Ukraine rechnen deutsche Politiker mit Lieferausfällen bei russischem Gas. Fachleute sagen: Europa kann sich Ersatz schaffen. Es könnte allerdings teuer werden.
Der Chef der Deutschen Marine, Kay-Achim Schönbach, äußerte bei einem Auftritt Verständnis für Putin. Ein möglicher russischer Einmarsch in der Ukraine sei „Nonsens“. Nun wurde er in den vorläufigen Ruhestand versetzt.
Das Genfer Treffen von Blinken und Lawrow zeigt einen Weg zu echten Verhandlungen auf. Russland würde darin aber nicht alles bekommen, was es verlangt.
Nach dem Treffen der Außenminister Antony Blinken und Sergej Lawrow in Genf ist die Rede von einem besseren gegenseitigen Verständnis. Doch es fehlen konkrete Schritte der Deeskalation im Ukraine-Konflikt.
Nach einer Reihe internationaler Gespräche zur Ukraine-Krise treffen sich am Freitag Amerikas und Russlands Außenminister in Genf. Washington will die Lage deeskalieren – doch eine Kernforderung der Russen nicht akzeptieren.
Wegen einer missverständlichen Aussage zum Ukraine-Konflikt hat der US-Präsident Kritik auf sich gezogen. Nun macht er deutlich, dass jegliches Eindringen russischer Truppen in das Nachbarland als Einmarsch gewertet würde.
Der amerikanische Präsident plaudert offen über Differenzen im westlichen Lager. Jetzt weiß Putin, welchen Weg er in die Ukraine nehmen müsste.
In Briefen an das US-Magazin „Time“ kritisiert Nalwalnyj die westliche Russland-Politik. Um seine Macht zu erhalten, benötige Putin gar Sanktionsdrohungen von außen. Der inhaftierte Kremlgegner hat einen anderen Vorschlag.
Bei Gesprächen in Kiew hat der amerikanische Außenminister Russland deutlich vor einem Vorgehen gegen das Nachbarland gewarnt. Amerika stehe fest an der Seite der Ukraine.
Der amerikanische Außenminister berichtet von russischen Plänen, die einen schnellen Angriff auf die Ukraine ermöglichen könnten. Kiew erhält von Washington weitere Sicherheitshilfen.
Eine Invasion in der Ukraine wäre mit hohen Kosten für Russland verbunden. Stattdessen könnte der Kreml den Westen mit neuen Waffen unter Druck setzen.
Der Ausbau der erneuerbaren Energien stockt, nun soll Erdgas die Lücke stopfen – obwohl es dem Klima schadet und uns von Putin abhängig macht. Auch die EU will den fossilen Kraftstoff neben Atomenergie als „nachhaltig“ einstufen. Die Grünen stürzt das ins Dilemma.
Putin will nicht nur die Ukraine. Er will Hegemonie über ganz Europa. Die EU muss deshalb über eine eigene Abschreckung reden. Frankreich hat die Debatte eröffnet.
Der Chef des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz spricht über Deutschlands Abhängigkeit von russischem Gas und warnt vor der Pipeline Nord Stream 2. Zudem erklärt Yuriy Vitrenko, warum er in dieser Situation auf die Energiewende hofft.
Washington erhebt detaillierte Vorwürfe gegen Moskau. Und der Kreml gibt erstmals offen zu, dass der jüngste Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine dazu dient, Putins Forderungen nach „Sicherheitsgarantien“ durchzusetzen.
Annalena Baerbock steht vor ihrer ersten Reise als Außenministerin in die Ukraine und nach Russland. Kiews Botschafter in Berlin erklärt nun, es sei unterlassene Hilfeleistung, derzeit keine Waffen an die Ukraine zu liefern.
Kiew verfügt über eine kampferfahrene und motivierte Armee. Im Fall einer russischen Invasion wäre sie verwundbar und gefährlich zugleich.
Der amerikanische Sicherheitsberater hat Russland abermals vor einer Eskalation in der Ukraine gewarnt. Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten hätten dem Kreml deutlich gemacht, welchen Preis das haben würde.
Russland pocht nach den Gesprächen mit den USA und ihren Verbündeten auf eine schnelle Entscheidung über die geforderten Sicherheitsgarantien. Für den Fall, dass die Gespräche scheitern, schließt Moskau nicht aus, Truppen auf Kuba zu stationieren.
Wenn Deutschland und die EU ernst genommen werden wollen, dürfen sie nicht nur vermitteln. Sie müssen der Ukraine beistehen. Ein Gastbeitrag.
Russlands Präsident hat mit der „Friedensoperation“ in Kasachstan Erfolge erzielt. Doch das Ende der Nasarbajew-Ära zeigt die Scheinstabilität autoritärer Herrschaftssysteme.
Schachzüge mit Folgen: Kasachstans Präsident Tokajew benötigt die Waffenhilfe von Putin. Ist er dennoch ein Reformer?
Man müsse den Streit über Nord Stream 2 hinter sich lassen, sagt der SPD-Generalsekretär. Das schwächt die westliche Position in den Verhandlungen mit Moskau.
Wer die „Terroristen“ waren, die Almaty heimsuchten, ist weiter unklar. Viele vermuten einen Machtkampf in der Elite. Russland sieht eine „Farbenrevolution“.
Russland hat den Amerikanern und der NATO zwei Vertragsentwürfe präsentiert. Die sind zum Teil in sich widersprüchlich, aber in jedem Fall in weiten Teilen unannehmbar.
Im Konflikt um die Ukraine fordert die Türkei mehr Unterstützung für Kiew. Dennoch pflegt Erdogan seine Verbindungen nach Moskau. Diese Widersprüche spiegeln sich auch im Verhältnis zu den NATO-Verbündeten.