Kiew setzt auf Militär statt Verhandlungen
Die Ukraine hält Verhandlungen für zwecklos und ist überzeugt, die russischen Besatzer militärisch aus dem Land vertreiben zu können. In Moskau mehrt sich derweil Kritik am Krieg. Der Überblick.
Die Ukraine hält Verhandlungen für zwecklos und ist überzeugt, die russischen Besatzer militärisch aus dem Land vertreiben zu können. In Moskau mehrt sich derweil Kritik am Krieg. Der Überblick.
. . . bist nicht Du, der entscheidet, wann der Tanz beendet ist, sondern der Bär.“ Dem russischen Sprichwort zum Trotz waren gute Beziehungen zu dem „lupenreinen Demokraten“ (Gerhard Schröder) Wladimir Putin auch nach der russischen Invasion der Krim im Jahr 2014 noch lange en vogue. Nicht nur in Deutschland, auch in Österreich hatten der Moskauer Autokrat und seine Entourage leichtes Spiel. Dabei hatte sich Wien während des Kalten Krieges gegenüber den Avancen der Kommunisten bis in die siebziger Jahre unversöhnlich gezeigt. Doch dann nahmen die wirtschaftlichen Interessen überhand.
Der Bundeskanzler hebt im Streit über den Leopard 2 die Abstimmung mit Washington hervor. Die amerikanische Regierung stünde dem nicht entgegen – will aber auch keinen Druck aufbauen.
Der russische Präsident Putin wird sich bald entscheiden müssen, was gefährlicher für seine Herrschaft ist: weitere militärische Misserfolge oder eine Mobilmachung.
Olaf Scholz spricht sich abermals gegen die Lieferung von schweren Waffen an die Ukraine aus. Auch über die Ergebnisse seines letzten Gespräches mit dem russischen Präsidenten spricht der Bundeskanzler.
Nach Russlands Niederlage im ukrainischen Gebiet Charkiw kommen laut Behörden neue Kriegsverbrechen ans Licht. Die USA reagieren entsetzt. Kiew fordert vor allem mehr Härte gegen Moskau. Der Überblick.
Auch als NATO-Mitglied scheut die Türkei enge Beziehungen mit Russland und China nicht. Denn Erdogan erhofft sich von ihnen eine wirtschaftliche Hilfestellung.
Die ukrainische Führung sei nicht bereit, sich auf einen Verhandlungsprozess einzulassen, sagte der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit dem indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi.
Die Nichteinladung Putins zur Beerdigung Elisabeths II. ändert den Tonfall Moskaus drastisch. Das Staatsfernsehen diffamiert die Verstorbene sogar persönlich.
Der CDU-Vorsitzende rügt „anmaßende“ Ideen des Bundeskanzlers über Waffenruhe – und fordert, der Ukraine Kampfpanzer zu liefern. Die Union will die Ampel-Koalition mit einem Antrag im Bundestag unter Druck setzen.
Der russische Unternehmer Jewgenij Prigoschin kommentiert ein Video, das ihn beim Rekrutieren in einer Strafkolonie zeigen soll: Wer das nicht wolle, solle seine Kinder in den Krieg schicken.
In Gesprächen mit Erdogan an diesem Freitag will Russlands Präsident Putin Änderungen am Abkommen zur Ausfuhr ukrainischen Getreides durchsetzen. Er gibt den Anwalt Afrikas – verfolgt aber eigene Interessen.
Der Bundesrat stimmt über das Infektionsschutzgesetz ab, Berlin prescht bei der Nachfolge zum Neun-Euro-Ticket vor, die deutschen Basketballer stehen kurz vor dem Finale der Heim-EM und das Oktoberfest ist zurück.
Putin bekommt in Samarkand vorerst nicht, was er sich erhofft hatte. Eine öffentliche Rechtfertigung des Angriffskriegs durch China bleibt aus. Xi Jinping erhält von den zentralasiatischen Gastgebern dagegen die Bühne, die er sich erhofft hatte.
Im usbekischen Samarkand sind Russlands Präsident Putin und Chinas Staatschef Xi erstmals seit Beginn des Ukrainekriegs zusammengetroffen. Zwischen den Zeilen kommt durch, dass Xi Putins Angriffskrieg nicht gutheißt.
Die Annäherung der beiden Länder begann nicht erst mit der Annexion der Krim. Nun braucht der Kreml die Partnerschaft mit China wegen der Sanktionen des Westens mehr denn je. Doch vor dem Treffen Xis und Putins ziert sich Peking.
Zur Vorgeschichte des Ukrainekriegs gehört die Frage, wieso russische Argumente in Deutschland so viel Gehör fanden. Wenn die USA dazu Erkenntnisse haben, wäre es gut, wenn sie öffentlich würden.
Chinas Staatschef und Russlands Präsident sprechen über den Krieg in der Ukraine. Baerbock fordert zügigen Beschluss über Kampfpanzer. Und Kardinal Woelki droht eine neue Untersuchung. Alles Wichtige im F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Dass der russische Oberbefehlshaber nicht auf den Rückschlag in der Ukraine reagiert, hat System: Putin zelebriert Normalität.
Zum ersten Mal seit beinahe tausend Tagen verlässt Chinas Staatschef seine Heimat – und trifft wohl Putin. Vor dem großen Parteitag will er Stärke demonstrieren.
Nach Gesprächen mit dem Präsidenten Kasachstans will Xi zum Gipfel der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit reisen. Dort ist auch ein Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin geplant.
In ihrer Rede zur Lage der Union kündigt EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen einen Gesetzesvorschlag gegen hohe Energiepreise an. Zudem teilt sie mit, dass sie noch an diesem Mittwoch nach Kiew reisen werde.
Der ukrainische Präsidentenberater kündigt weitere Vorstöße an. Präsident Selenskyj will alles dafür tun, damit sich das Leben im Osten schnell normalisiert. Putin zeigt im Telefonat mit Olaf Scholz kein Zeichen des Einlenkens. Der Überblick.
Ursula von der Leyen hält ihre „Rede zur Lage der EU“. Die Ampel-Regierung will die Einführung des Bürgergeldes in die Wege leiten. Und das EU-Gericht urteilt über eine Milliardenstrafe gegen Google. Alles Wichtige im F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Der Verlegerverband BDZV legt den internen Streit bei und wird auf seinem Jahreskongress politisch. Es geht um die Demokratie und den Krieg. Marina Weisband hält dem Westen vor, nicht wahrnehmen zu wollen, dass Putin seit acht Jahren Krieg führt.
Wir sprechen heute mit der Sicherheitsexpertin Claudia Major, dem Atomexperten Sebastian Stransky sowie Christian Geyer aus dem F.A.Z. Feuilleton über Selenskyjs Gedicht „Ohne Dich“ an die Adresse von Putin.
Der Gaspreis springt, Strom ist jenseits von 50 Cent je kWh angekommen. Was liegt näher, als auszuweichen. Auf Photovoltaik? Oder auf Pellets? Es gibt keine gute Nachricht.
China und Russland wollen ihre Zusammenarbeit weiter vorantreiben – und die Welt nach ihren Vorstellungen gestalten. Xi und Putin treffen sich dazu in dieser Woche in Usbekistan.
Die Energiepreise steigen immer weiter, und außer dem russischen Präsidenten Wladimir Putin will es keiner gewesen sein. Man könnte nun nach Lösungen suchen – aber das passt leider nicht ins Konzept von „Hart aber fair“.
Deutschland debattiert über künftige Waffenlieferungen an die Ukraine. Bundeskanzler Scholz spricht auf dem Arbeitgebertag. Und in der Champions League kommt es zu einigen Wiedersehen.
In Sankt Petersburg und Moskau kritisieren mutige Bezirksverordnete offen Präsident Putin und dessen „Spezialoperation“. Ihnen droht ein Strafverfahren.
Nach den ukrainischen Erfolgen im Gebiet Charkiw ringt Russland um Erklärungen. In Internetforen ist von „Verrat“ die Rede. Pläne für Referenden in den besetzten Gebieten muss der Kreml auf „unbestimmte Zeit“ verschieben.
Nach den Erfolgen der ukrainischen Truppen im Charkiwer Gebiet sollte der Westen die Unterstützung für die Ukraine rasch ausweiten.
Während Russlands Militär sich aus weiten Teilen des Gebiets Charkiw zurückziehen muss, wird in Moskau das Stadtfest gefeiert. Kriegsunterstützer suchen „Verräter“.
Im Weltkirchenrat zeigen sich Schnittmengen zwischen der Russisch-Orthodoxen Kirche und manchen Kirchen aus dem globalen Süden; etwa bei Sexualethik oder der Kritik westlicher Dominanz.
Der Rapper und Unternehmer Timati hat die Starbucks-Filialen in Russland übernommen. Doch viele junge Moskauer lehnen ihn wegen seiner Nähe zum Kreml ab.