Abermals Kämpfe in Damaskus
In Damaskus haben sich auch am Dienstag Regierungstruppen Gefechte mit Aufständischen geliefert. Iran hat derweil nach eigenen Angaben Gespräche mit syrischen Regimegegnern geführt.
In Damaskus haben sich auch am Dienstag Regierungstruppen Gefechte mit Aufständischen geliefert. Iran hat derweil nach eigenen Angaben Gespräche mit syrischen Regimegegnern geführt.
bet. MOSKAU, 15. Juli. Bis im Katastrophengebiet der südrussischen Region Krasnodar wieder Alltag herrscht, wird es dauern.
Der russische Präsident Putin zieht die Zügel straff an. International gebärdet sich Moskau als Großmacht, die sich quer stellt, im Innern lässt Putin Gesetze als Drohkulisse für die Opposition durchwinken.
Wladimir Putin hat es eilig: Noch vor der Sommerpause hat das russische Unterhaus den Gesetzentwurf gebilligt, der Nichtregierungsorganisationen wie „Amnesty International“ als „Agenten des Auslands“ einstuft. Der Kreml hat allen Grund zur Unruhe - der Rückhalt für Putin bei den Russen schwindet.
Der Journalist und Talkstar Dmitri Bykow erklärt die aktuelle Lage Russlands und die Politik Putins mit literarischer Eleganz. Seine Urteile sind hart, sein Humor aber ist ungebrochen.
Wladimir Putin beschuldigt den Westen, durch Einmischung in die Konflikte des arabischen Frühlings geopolitische Vorteile anzustreben. Russlands Präsident attackierte insbesondere Amerika.
Der UN-Sondergesandte Annan und der syrische Machthaber Assad haben sich auf einen „Ansatz“ zur Beilegung der Krise in Syrien verständigt. Der russische Präsident Putin kritisierte derweil die „Bomben- und Raketendemokratie“ politischer Akteure im Westen.
Die Zahl der Toten bei der Flutkatastrophe in Südrussland hat längst 150 überschritten. Die Empörung über das Krisenmanagement ist riesig.
Sturzfluten rollen durch die südrussische Urlaubsregion Krasnodar. In den Wassermassen sind bislang 150 Menschen ums Leben gekommen. Sie seien nicht ausreichend gewarnt worden, klagen die Bewohner des Gebiets am Schwarzen Meer. Kremlchef Putin verspricht Aufklärung.
Ganz ohne Wahlen muss die Nachfolge eines Diktators geregelt werden. Alexander Lukaschenka handelt. Anscheinend hat er sich schon jetzt für seinen siebenjährigen Sohn entschieden.
Viele Jahre haben die Russen Ksenja Sobtschak als unpolitischen Fernsehstar kennengelernt. Nun ist sie eines der Gesichter der Proteste gegen Putin - des Mannes, der seine Karriere einst als enger Mitarbeiter ihres Vaters begann und ihr Patenonkel sein soll.
Der russische Präsident Putin ist zu einem Besuch in Israel eingetroffen. Der israelische Präsident Peres sagte im Beisein Putins, Russland werde eine Bedrohung durch das iranische Atomprogramm nicht zulassen.
In der Sechsergruppe herrscht nach den Atomgesprächen Unmut über mangelnde Kompromissbereitschaft Irans. Um ein abruptes Ende der Verhandlungen zu vermeiden, werden die Gespräche nun auf eine niedrigere diplomatische Ebene verlagert.
Der frühere Schach-Weltmeister Garri Kasparow will den diktatorenfreundlichen Fide-Präsidenten Kirsan Iljumschinow ablösen. „Dieses Mal werden wir nicht scheitern“, verspricht Kasparow.
In Moskau haben trotz des verschärften Versammlungsrechts nach Angaben der Opposition 50.000 Menschen gegen Präsident Putin demonstriert. Die Polizei sprach von 15.000 Teilnehmern.
Die russische Polizei hat am Montag die Wohnungen von Oppositionsführern durchsucht und sie zu Verhören vorgeladen. Am Dienstag ist eine Großdemonstration geplant, zu der zehntausende Teilnehmer erwartet werden.
Während Putin behauptet, Russland sei auf dem richtigen Weg, zeichnet sich ab, dass das Land in eine tiefgreifende Krise rutscht. Es ist im Begriff, die Grundlagen für seine weitere Entwicklung zu verlieren.
Der Kreml reagiert auf die regierungskritischen Proteste in Russland und lässt das Demonstrationsrecht verschärfen. Auch das Oberhaus billigte am Mittwoch mögliche härtere Strafen für Organisatoren von Kundgebungen. Oppositionelle sprechen vom „Gesetz eines Polizeistaats“.
Die Verschärfung des Demonstrationsrechts durch das russische Parlament enthält die Quintessenz der Herrschaft Wladimir Putins: formaljuristisch bemäntelte Willkür.
Während Deutschland und Frankreich im Syrienkonflikt Einigkeit demonstrieren, finden Russland und die EU weiter keine gemeinsame Strategie: Der russische Präsident Putin beklagte nach einem Treffen mit EU-Ratspräsident Van Rompuy die „einseitige Position“ der Europäer.
Der ukrainische Präsident Janukowitsch hat sich vor der EM in eine Sackgasse manövriert. Aus Ost- und Westeuropa sind deutliche Worte zu hören: Das östliche der beiden EM-Gastgeberländer steht isoliert da.
Deutschland und Russland streben eine politische Lösung des Syrien-Konflikts an. Bei seinem Besuch in Berlin warnte der russische Präsident Wladimir Putin davor, den Annan-Plan für gescheitert zu erklären - und wies den Vorwurf zurück, Moskau unterstütze das Assad-Regime.
Beim Antrittsbesuch des russischen Präsidenten Putin in Berlin haben Deutschland und Russland einen Ausbau der Wirtschaftskooperation vereinbart. Kanzlerin Merkel mahnte „demokratische Vielfalt“ an.
Der Antrittsbesuch Putins bei Kanzlerin Merkel fällt in eine Zeit belasteter Beziehungen - auch weil Moskau eine schützende Hand über Assad hält. Gleichwohl befindet sich Berlin in einer Mittlerrolle.
Amerikas Außenministerin Clinton hat Russland Mitschuld am Bürgerkrieg in Syrien gegeben. Notfalls will Washington auch ohne Mandat des UN-Sicherheitsrats eine neue Politik verfolgen.
Viele neue Minister - aber in den Schlüsselpositionen kaum Veränderung: Russlands Präsident Putin hat die Mitglieder seiner Regierung benannt. Lawrow bleibt Außenminister, der Polizeigeneral Kolokolzew wird neuer Innenminister.
Zum Auftakt des Doppelgipfels von G8 und Nato in Camp David hat der amerikanische Präsident Obama dazu aufgerufen, den Kampf gegen Nahrungsmittelknappheit in Afrika zu verstärken. Dieses Thema müsse „im Vordergrund der globalen Entwicklungszusammenarbeit“ stehen, sagte er.
Präsident Obama wollte Wladimir Putin mit der Verlegung des G-8-Gipfels nach Camp David eine goldene Brücke bauen - aber der kommt an diesem Wochenende trotzdem nicht.
Mit einer Fülle von Dekreten will Präsident Putin den Eindruck des wirtschaftspolitischen Stillstands vermeiden. Die neue Regierung in Moskau soll Investitionen und Produktivität steigern.
Die Duma hat Dmitrij Medwedjew als neuen Ministerpräsidenten bestätigt. Die Kommunisten und die Partei Gerechtes Russland stimmen gegen Putins Kandidaten. In Moskau wurden wieder Demonstranten festgenommen.
Ist die Ukraine auf dem Weg in eine „Eurasische Union“ unter russischer Führung? Der litauische Außenminister Audronius Ažubalis wirbt im Gespräch mit der F.A.Z. dafür, den Gesprächsfaden mit der Ukraine nicht abreißen zu lassen.
Die Kluft zwischen der Rhetorik des Regimes und der Lage Russlands ist größer geworden. Es deutet wenig darauf hin, dass während der abermaligen Präsidentschaft Putins die großen Probleme Russlands tatsächlich angepackt werden.
Wladimir Putin ist wieder russischer Präsident, aber er ist nicht mehr unumstritten. Es sieht danach aus, dass es Putin in den kommenden Jahren mit einer sich radikalisierenden Jugend zu tun bekommt.
Von heftigen Protesten und zahlreichen Festnahmen begleitet, hat Wladimir Putin in Moskau zum dritten Mal den Amtseid als Präsident Russlands abgelegt. Das Sicherheitsaufgebot war größer denn je.
Am Vorabend der Amtseinführung von Präsident Putin sind die Sicherheitskräfte in Moskau mit massiver Gewalt gegen eine genehmigte Demonstration mit 50.000 bis 70.000 Teilnehmern vorgegangen. Etwa 400 Menschen wurden festgenommen.
Das schöne Sängerinnen-Trio Alexandra, Jewgenia und Jana singt in Moskau zum Abschied von Medwedjew über seine große Reformlüge.