Das Schweigen
Auch nach dem Urteil gegen Pussy Riot will sich Gerhard Schröder noch nicht öffentlich von Freund Putin distanzieren. Langsam beginnt sein Schweigen zu stinken.
Auch nach dem Urteil gegen Pussy Riot will sich Gerhard Schröder noch nicht öffentlich von Freund Putin distanzieren. Langsam beginnt sein Schweigen zu stinken.
M.L. MOSKAU, 17. August. Ein Moskauer Bezirksgericht hat am Freitag Nadjeschda Tolokonnikowa, Marija Aljochina und Jekaterina Samuzewitsch von der Punk-Band ...
Putins Staatsmacht hat den Prozess gegen Pussy Riot dazu benutzt, der Opposition im Land zu zeigen, dass noch härtere Zeiten anbrechen. Das Urteil ist aberwitzig.
Die Verurteilung der drei Mitglieder der russischen Punkband Pussy Riot nach ihrem Protest gegen Kremlchef Wladimir Putin in einer Kirche zu zwei Jahren Lagerhaft stößt international auf scharfe Kritik. Bundeskanzlerin Merkel spricht von einem Verstoß gegen europäische Werte.
Warschau, 15. AugustWenn Kirill I., der orthodoxe „Patriarch von Moskau und der ganzen Rus“, an diesem Donnerstag in Warschau eintrifft, wird sein Besuch das ...
Russlands Patriarch Kirill I. sucht die Nähe zu den Mächtigen. Als unabhängige moralische Instanz hat er sich bisher nicht positioniert. Lieber lobt Kirill überschwänglich die Verdienste Wladimir Putins.
Das russische Außenministerium wirft dem CDU-Politiker Schockenhoff vor, mit seinen Äußerungen zum „Pussy-Riot"-Verfahren das Völkerrecht zu verletzen. Erstmals äußert sich auch Außenminister Westerwelle zum Prozess gegen die Putin-kritischen Punkerinnen.
Mit fragwürdigen Anklagen versucht die russische Regierung, den Oppositionellen Aleksej Nawalnyj auszuschalten. Dem Juristen drohen unter anderem sechs Jahre Haft wegen Anstiftung zu Massenunruhen.
Das Urteil über die drei Punkerinnen der Protestband „Pussy Riot“ wird am Freitag in Moskau gesprochen. Nadeschda Tolokonnikowa, Maria Alechina und Jekaterina ...
Ein Dreivierteljahrhundert nach dem Gipfel seiner Gewaltherrschaft trägt Josef Stalin anstelle des Schnurrbarts ein blaues Twitter-Vögelchen unter der Nase.
Die Zeit der Einigkeit ist vorbei: Russlands Präsident Wladimir Putin und sein Vorgänger Dmitrij Medwedjew streiten sich über den russisch-georgischen Krieg, der vor vier Jahren begann.
Traurige Popen, popelige Politiker und Madonna: Der Gerichtsprozess gegen „Pussy Riot“, der mit dem Urteil am 17. August sein Ende finden soll, entlarvt auf vielen Ebenen.
Von Prinz William bis Putin, von Kate bis Michelle Obama: Prominente Groundhopper sind bei den Olympischen Spielen in London allgegenwärtig - auch zum eigenen Nutzen.
Der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch hat sein Land isoliert. Im Westen ist er nicht mehr salonfähig, im Verhältnis zu Russland erpressbar. Nun setzt er auf China.
Die Mitglieder der Punk-Band Pussy Riot haben Russlands Präsident Putin in ihren Schlussplädoyers scharf angegriffen. Das Urteil gegen die drei Frauen soll am 17. August ergehen.
Der frühere Geschäftspartner des inhaftierten Unternehmers Chodorkowskij, Platon Lebedjew, soll im März 2013 aus der Haft entlassen werden, hat ein russisches Gericht entschieden.
M.L. MOSKAU, 8. August. Im Prozess gegen drei junge Frauen von der russischen Punk-Band Pussy Riot soll das Urteil am 17. August ergehen.
M.L. MOSKAU, 7. August. Im Moskauer Prozess gegen drei junge Frauen von der Punk-Band Pussy Riot hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag eine Freiheitsstrafe ...
Ein russisch-orthodoxer Mönchspriester küsst die Hand Putins, der die Ehrung erschrocken zurückweist. Das Scheitern der kleinen sanften Berührung lässt bei der Deutung großen Spielraum.
Im Prozess gegen die russische Punkband Pussy Riot hat die Staatsanwaltschaft jeweils drei Jahre Haft wegen Rowdytums aus religiösem Hass für die drei Angeklagten gefordert.
Putin liebt Sport. Insbesondere Eishockey, Schwimmen, Judo und eine exotische Form des Ausdauertrainings. Die Übungseinheiten letzterer Sportart - obsessiv ...
Die Anwälte der drei in Moskau angeklagten Punkerinnen von „Pussy Riot“ hoffen wieder, seit Wladimir Putin sich für eine eher milde Strafe aussprach.
Geistig lebt Wladimir Putin noch in der Sowjetunion. Das könnte als persönliche Tragik durchgehen, hätte es der russische Präsident nicht geschafft, das ganze ...
Waldimir Putin hat eine „nicht zu harte Bestrafung“ der drei angeklagten Aktivistinnen von Pussy Riot gefordert. Milde sei angebracht, sprach Russlands Präsident in London.
Die russisch-orthodoxe Kirche verlangt Härte gegen die Punk-Band Pussy Riot. Besondere Glaubwürdigkeit kann sie dabei nicht beanspruchen.
Das Mittagessen mit Premierminister Cameron brachte den britisch-russischen Verhältnis bestenfalls eine kleine Lockerung: Vladimir Putin wollte in London nur Judo gucken.
Die deutschen Judoka bleiben Medaillensammler: Dimitri Peters gewinnt in London das kleine Finale gegen den Usbeken Sayidov in der Klasse bis 100 Kilo - und damit die Bronzemedaille.
Die kremlkritische Band Pussy Riot steht bereits vor Gericht, nun erheben russische Ermittler eine umstrittene Anklage wegen Veruntreuung gegen den Oppositionellen Aleksej Nawalnyj.
In Russland hat die Hauptverhandlung gegen drei Mitglieder der regierungskritischen Gruppe Pussy Riot begonnen. Die Frauen bekannten sich nicht schuldig.
Als dem Herrscher Russlands stünde Wladimir Putin emblematisch der Bär zu. Doch sosehr das Volk auch nach Zarengröße im Kreml verlangt - der mächtigste Mann ...
Spanien war einst die viertgrößte Wirtschaft der Eurozone - und droht nun, ihr vierter Rettungsfall zu werden. Die Gründe des abrupten Niedergangs sind sowohl hausgemacht als auch importiert. Blick in ein Land am Scheideweg.
cru. ST. PETERSBURG, 25. Juli. Wer den russischen Automarkt verstehen will, muss das berüchtigte „Dekret 166“ kennen. Erlassen hat es vor einem Jahr der ...
bet. MOSKAU, 24. Juli. Die russische Staatsduma hat jüngst in erster Lesung eine Regelung passieren lassen, wonach der Staatshaushalt künftig nicht mehr auf ...
Viele russische Stiftungen erhalten Spenden aus dem Westen. Nun hat Kremlchef Putin ein umstrittenes Gesetz unterzeichnet, das die wichtige Arbeit der Organisationen schwächt. Sie werden künftig als „Agenten“ gebrandmarkt. Opposition und Menschenrechtler schäumen.
Einen Tag nach dem Anschlag auf engste Assad-Vertraute liefern sich die syrische Armee und oppositionelle Milizen offenbar schwere Gefechte. Viele Einwohner flüchten aus Damaskus. Wo sich Machthaber Assad aufhält, ist unklar.
mrb. KAIRO, 17. Juli. In Damaskus haben sich staatliche Einheiten und bewaffnete Regimegegner den dritten Tag in Folge heftige Gefechte geliefert.