Pussy-Riot-Aktivistin bei Angriff verletzt
Ein Internet-Video zeigt, wie mehrere junge Männer die „Pussy Riot“-Aktivistinnen beschimpfen und angreifen. Maria Aljochina wurde bei der Aktion leicht verletzt.
Ein Internet-Video zeigt, wie mehrere junge Männer die „Pussy Riot“-Aktivistinnen beschimpfen und angreifen. Maria Aljochina wurde bei der Aktion leicht verletzt.
Der russische Gasprom-Konzern ist an erster Stelle ein Machtinstrument des Kreml - und erst an zweiter ein Unternehmen. Das bekommt gerade auch die Ukraine schmerzlich zu spüren.
Trotz hektischer Krisen-Diplomatie ist es dem Westen noch nicht gelungen, Russland zu direkten Gesprächen mit Kiew zu bewegen. Auch die Bildung einer Ukraine-Kontaktgruppe ist gescheitert. Russlands Außenminister reiste verärgert ab.
Ob der Westen machtlos sei, fragte Anne Will nach Putins Einnahme der Krim. Wahrscheinlich ist aber doch die Blindheit das Problem.
Der aus Russland stammende Bestsellerautor Wladimir Kaminer bezieht Stellung zum Ukraine-Konflikt. Und zwar ganz schön heftig.
Nach den jüngsten Kursausschlägen hat der Dax etwas schwächer geschlossen. Die Unsicherheit bezüglich der Entwicklung in der Ukraine bleibt. Adidas enttäuschte derweil mit seinem Ausblick.
Die Grünen appellieren an die Bundesregierung, auf eine Reise zu den Paralympics in Sotschi zu verzichten. Verbandspräsident Beucher kritisiert das IOC für die Vergabe der Spiele an Russland.
Belgrad gilt als enger Verbündeter Moskaus. Nun hat der russische Präsident die Serben mit einem einzigen Satz über die Kosovo-Albaner in Wallung gebracht. Prominente Politiker sehen sich zu verbalen Purzelbäumen gezwungen.
Drastische Wirtschaftssanktionen aus Amerika und Europa würden Russland zweifellos hart treffen. Doch wer Sanktionen von großer potentieller Wirkung verhängt, riskiert auch eine Selbstbeschädigung. Eine Analyse.
Wladimir Putin hat in seinem Fernsehauftritt auf die Machtergreifung der Nazis verwiesen. Ein Historiker seines Außenministeriums vergleicht die drohende russische Invasion in der Ukraine mit Österreichs „Anschluss“ an Deutschland - und wird dafür entlassen.
Die Fahne der Republik Donezk weht, doch was soll aus der Region werden? Ein autonomer Teil, ein Schattenstaat oder ein Teil Russlands? Über die diffuse Selbstverortung der russophonen Ostukrainer.
Russland ist für deutsche Unternehmen ein wichtiger Markt. Umso größer sind nun die Sorgen der Wirtschaft, dass der Machtkampf um die Ukraine die Geschäfte erschweren wird.
Amerikas Präsident reagiert nicht mit unbedingter Härte auf die russische Intervention. Obama setzt auf finanzielle Hilfen für die Ukraine und abgestufte Sanktionsdrohungen, um Moskau zum Einlenken zu bringen.
Im Ukraine-Konflikt geht die EU auf Konfrontationskurs zu Russland. Das ist nicht ganz ungefährlich: Die EU-Staaten importieren seit Jahren viel Gas aus Russland. Mut macht ein Blick in die Vergangenheit.
Das Nachbarland wird von Russland erst dann nicht mehr bedrängt werden, wenn in Kiew eine Moskau genehme Regierung an der Macht ist. In seinem Fernsehauftritt hat Präsident Putin klar signalisiert, dass er sich alle Optionen offen hält. Wenn er nun Zurückhaltung übt, hat das taktische Gründe.
Wladimir Putin könnte in der Ukraine die Gelegenheit nutzen, seine Pläne einer postsowjetischen Neuordnung voranzutreiben, fürchtet der Russland-Koordinator der Bundesregierung, Gernot Erler (SPD). Trotzdem plädiert der Osteuropa-Experte im Interview mit FAZ.NET für Verhandlungen.
Ungeachtet der schwierigen Lage in der Ukraine sieht Russlands Präsident Putin derzeit keine Notwendigkeit für einen Militäreinsatz im Nachbarland. Die Soldaten ohne militärische Abzeichen auf der Krim bezeichnet er als Selbstverteidigungskräfte.
Ein Boykott der Paralympics in Sotschi wäre noch einmal eine Gelegenheit, Haltung zu zeigen und Solidarität zu demonstrieren in Zeiten der Krim-Krise.
Der deutsche Aktienmarkt hat einen Erholungskurs einschlagen. Der Dax gewinnt mehr als 2 Prozent.
In einem Punkt sind sich Amerika und Europa einig: Nach dem russischen Vormarsch auf der Krim wollen die westlichen Staaten Präsident Putin international isolieren. Doch wie hart die Strafmaßnahmen gegen Moskau ausfallen sollen, ist unter den Regierungen höchst strittig.
Immer einen Schritt weiter, immer eng verbunden mit Moskau: Wie die prorussischen Kräfte auf der Krim die Spannung anheizen.
Der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy hat in Kiew eine flammende Rede gehalten: Bei einer Kundgebung auf dem Majdan forderte er Europas Politiker auf, gegenüber Putin klar Stellung zu beziehen und Sanktionen gegen Russland in Gang zu setzen. FAZ.NET dokumentiert die Rede in einer gekürzten Fassung.
Wenige hundert Kilometer westlich von Sotschi findet der schärfste Konflikt in Europa seit dem Ende des Kalten Krieges statt. Die Paralympics sollen trotz der Krim-Krise am Freitag beginnen.
Auch wenn der Konflikt in der Ukraine weiter eskaliert, wird Russland Gas an Deutschland liefern. Das hat Tradition bis in den Kalten Krieg. Umgekehrt gibt es für Deutschland keine echte Alternative.
Die G8-Staaten gehen auf Distanz zu einem Partner, der Europa in eine geopolitische Krise gestürzt hat. Aber vielleicht fühlt sich der russische Präsident Putin in der isolierten Lage ja besonders wohl. Eine Analyse.
Berlin versucht, Gesprächskanäle zwischen Kiew, Moskau und Washington (wieder) zu öffnen. Das Signal geht an Putin: Er hat die Wahl zwischen Kaltem Krieg und Kooperation. Nun könnte ein politischer Dialog beginnen – wenn es die Konfliktparteien wollen.
Die Krim-Krise hat Europas Börsen auf Talfahrt geschickt. Der deutsche Dax verlor zeitweise fast 3 Prozent, schwächster Wert im Leitindex ist Thyssen-Krupp.
Die Zentralbank in Moskau erhöht überraschend den Leitzins auf 7 Prozent. Der Rohstoffriese Rosneft will derweil mitten in der Krim-Krise eine wichtige ukrainische Raffinerie kaufen.
Wer wissen möchte, was der russische Präsident Putin zu tun gedenkt, braucht nur seinem Ministerpräsidenten zuzuhören. Geschickt nutzt Dmitrij Medwedjew die sozialen Medien, um Putins Botschaften unters Volk zu bringen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in die Krim-Krise eingeschaltet. In einem Telefonat mit Russlands Präsident Putin hat sie schwere Vorwürfe erhoben. Amerikas Außenminister droht Russland mit dem Ausschluss aus der G8-Gruppe. Die Ukraine bereitet sich auf den Ernstfall vor.
Der Moskauer Machthaber zeigt sich unnachgiebig. Der amerikanische Präsident Obama steht vor einem Dilemma: Er muss Härte zeigen, braucht Putin aber in der Syrien-Krise und im Atomstreit mit Iran.
Kiew muss ohnmächtig die faktische Besetzung der Krim durch russische Soldaten mitansehen. Die ukrainische Armee wurde in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Ministerpräsident Jazenjuk sieht das Land „am Rande einer Katastrophe“.
Der russische Präsident zieht seine roten Linien mit dem Bajonett. Noch hat der Westen keine wirksame Gegenstrategie. Doch die Krim-Krise ist nicht das Schlimmste, was im Osten Europas geschehen kann.
Russlands Zugriff auf die Krim ist ein Angriff aus Angst. Dahinter steht der verzweifelte Kampf eines Mannes, der seine Macht schwinden sieht. Manche geben Putin nur noch ein Jahr.
Putin und seine Leute sind sich offenbar sicher, dass westliche Politiker den Umsturz in Kiew bewusst herbeigeführt haben. Russland sieht sich vom Westen bedroht, das Land wird auf Krieg eingestimmt.
Jahrhundertelang gehörte der Westen der Ukraine nicht zu Russland. Erst mit dem Zweiten Weltkrieg begann die Herrschaft Moskaus – mit Hunger, Terror und Massenmord. Im Osten sah die Lage anders aus: Analyse einer historischen Spaltung.