Deutsche Bauern haben keine Angst vor Putin
Russland verbannt Lebensmittel aus dem Westen. Deutschen Bauern ist nicht bange, aber die Industrie fürchtet nun eine Sanktionsspirale.
Russland verbannt Lebensmittel aus dem Westen. Deutschen Bauern ist nicht bange, aber die Industrie fürchtet nun eine Sanktionsspirale.
Russlands Führung verbannt viel mehr ausländische Lebensmittel als gedacht. Umgehend. Und warnt die Einzelhändler vor höheren Preisen. Eine Analyse.
Mit dem Einfuhrverbot für Agrarprodukte aus der EU und Amerika droht den Menschen in Russland eine Preisexplosion. Denn das Land importiert mehr als die Hälfte aller Lebensmittel aus dem Ausland.
Kanzlerin Angela Merkel fordert den russischen Präsidenten in einem abermaligen Telefonat auf, die Separatisten im Osten der Ukraine zu einem Waffenstillstand zu drängen. Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen will heute nach Kiew reisen.
Russland verhängt ein Einfuhrverbot für West-Lebensmittel. Putin riskiert, dass es vielen Russen schlechter geht. Die Alten kennen es ja ohnehin noch aus der Sowjetunion: Zuhause schlecht ernährt, in der Welt unbeliebt, aber immerhin gefürchtet.
Russland macht seinen riesigen Markt für Lebensmittelhersteller aus Europa und Amerika dicht. Kremlchef Putin reagiert damit erstmals auf Strafmaßnahmen der EU und der Vereinigten Staaten. Der deutsche Bauernverband warnt.
Russlands Präsident Putin hat seine Regierung angewiesen, Vergeltungsmaßnahmen für die westlichen Sanktionen vorzubereiten. Diese seien „inakzeptabel“, so Putin.
Seit Beginn der Ukraine-Krise haben sich die Beziehungen des Westens zu Russland so rapide verschlechtert wie nie zuvor seit Ende des Kalten Krieges. Beide Seiten haben sich nun auf ein Spiel mit unbekanntem Ausgang eingelassen.
Russische Luftstreitkräfte üben mit einem Großaufgebot an Flugzeugen an der ukrainischen Grenze und in Zentralrussland. Ein Manöver dieser Größe mit Kampfjets und Hubschraubern habe es noch nie gegeben.
Das russische Volk leidet an seiner Einsamkeit. In der Welt ist das Land isoliert, zu Hause gespalten, der Präsident lebt im Kokon der Macht. Nur der Glaube an die eigene Stärke verbindet die gekränkte Gesellschaft.
Russland missachtet die Regeln systematisch und diktiert das Geschehen im Ukraine-Konflikt. Der Westen reagiert nur. Es ist an der Zeit, aus diesem Automatismus auszubrechen.
Präsident Putin will die Tschudow-Hofeinsiedelei, die einst von den Bolschewiken zerstört wurde, wieder aufbauen lassen. Leute aus dem Geheimdienst, meint der Schriftsteller Jerofejew dazu, seien immer schon abergläubisch fromm gewesen.
Der Westen will, dass Putin die Separatisten in der Ostukraine fallen lässt. Doch vielen seiner Landsleute würde das wie Verrat vorkommen. Warum die Russen Männer wie Igor Girkin verehren.
Außenminister Steinmeier hat Kritik an seiner Diplomatie zur Beilegung der Ukraine-Krise zurückgewiesen. Die Bundesregierung sei nicht blauäugig gegenüber Moskau, sagte er der F.A.S.
Russland wirft der Ukraine vor, Satellitenbilder über den Absturz von Flug MH17 gefälscht zu haben. Derweil bereitet die russische Armee Manöver vor.
Russland wollte in diesem Sommer eigentlich sein angeschlagenes Image aufwerten. Doch von der Verbesserung der „Soft Power“ ist nichts mehr zu hören. Stattdessen setzt Moskau auf bewährte Mittel: Drohungen und Verbote.
Die Sanktionen gegen Russland beunruhigen viele deutsche Unternehmen. Noch halten sich die Ausfälle in Grenzen, doch der Maschinenbau senkt seine Prognose.
Die EU hat nach Wirtschaftssanktionen nun auch wieder Putin-Vertraute ins Visier genommen. Mit Einreiseverboten und Kontosperren will sie ein Warnsignal an den russischen Präsidenten senden.
Pekings Beziehung zu Moskau war besser denn je - bis Putin sich die Krim einverleibte. China fällt es schwer, eine Haltung zu finden. Dennoch nutzt das Land die Gunst der Stunde.
Russland hat auf die Wirtschaftssanktionen mit einem Einfuhrverbot für polnisches Obst reagiert. Die Polen nehmen es auf eigene Art: Über Twitter unterstützen sie die heimischen Apfelbauern.
Nach der Verschärfung der Sanktionen droht Russland mit höheren Energiepreisen für Verbraucher im Westen. Die EU hat unterdessen auch gegen zwei enge Vertraute von Präsident Putin Sanktionen erlassen.
Der Westen wollte friedliche Kooperation - bekommen hat er einen Massenmord. Spät verhängen die Europäer Wirtschaftssanktionen. Wer sich über den möglichen Verlust von Arbeitsplätzen beklagt, sollte dies bei Putin tun.
Angesichts von Schuldzuweisungen und Sanktionen des Westens scharen sich die Russen hinter ihre Führung.
Nach der EU haben auch die Vereinigten Staaten ihre Sanktionen gegen Russland in der Ukraine-Krise verschärft. Drei weitere russische Banken werden auf die Sanktionsliste gesetzt.
Vom Höchststand vor gut drei Jahren ist Russlands Aktienindex Micex schon jetzt weit entfernt. Wenn sich die Kapitalknappheit der Unternehmen mit neuen Sanktionen noch verschärft, dürfte es mit den Kursen weiter abwärts gehen.
Ein Gericht hat den alten Aktionären des Ölkonzerns Yukos 50 Milliarden Dollar zugesprochen. Ob Russland wirklich zahlen muss, ist noch längst nicht ausgemacht. Schon am Dienstag könnte ein weiteres Urteil fallen.
50 Milliarden Dollar muss Russland an die früheren Aktionäre des zerschlagenen Ölkonzerns Yukon zahlen - so hat es ein Gericht entschieden. Der ehemalige Besitzer lobt das Urteil.
Bald fährt die Formel 1 in Sotschi. Englands stellvertretender Premierminister fordert einen Startverzicht in Russland, aber die Formel 1 klappt das Visier runter. Das gilt auch für das Rennen in Baku.
Die EU muss der Wahrheit ins Auge sehen: Wenn es um die Destabilisierung der Ukraine und um den Bürgerkrieg dort geht, dann ist Putin kein Partner, der es ehrlich meint, sondern ein Gegner.
Der russische Präsident hilft den Separatisten in der Ukraine mit all seinen Mitteln. Dazu gehören Kämpfer, Panzer, Geld – und Lügen. Doch alle Scheinheiligkeiten haben auch für Russland ihren Preis.
Moskau hat die neuen Sanktionen der EU gegen Russland scharf verurteilt. Das Außenministerium geißelt die Strafmaßnahmen als Aufkündigung der gemeinsamen Sicherheitspolitik.
Flugzeugabschüsse stören den Verkehr in den Boxengassen nicht: Die Osterweiterung der Formel 1 geht weiter dank der Harmonie zwischen den Autokraten Putin und Ecclestone.
Weil sie während einer Anti-Putin-Demonstration zu Gewalt angestachelt haben sollen, wurden die Kreml-Kritiker Sergej Udalzow und Leonid Raswosschajew schuldig gesprochen. Es stehen ihnen Jahre der Lagerhaft bevor.
Die „Volksrepublik Donezk“ ist nicht einmal von Russland als Staat anerkannt. Dennoch haben die Donezker Separatisten eine Vertretung in Moskau. Von hier aus gelangen Hilfsgüter in die besetzte Region in der Ukraine.
Angesichts der Eskalation der Gewalt im Ukraine-Konflikt werden Forderungen nach einem Boykott der Fußball-WM 2018 in Russland laut. Politiker der Union und der Grünen sind dafür, SPD-Chef Gabriel dagegen. Die Fifa lässt eine solche Diskussion in der Regel kalt.