Ein Lob der Isolation
Wladimir Putin reagiert auf internationale Kritik im Konflikt um die Ukraine mit dem Motto: Nichts soll sich ändern. Er warnt vor der Einmischung in die Angelegenheiten Russlands. Und lobt die eigene Isolation.
Wladimir Putin reagiert auf internationale Kritik im Konflikt um die Ukraine mit dem Motto: Nichts soll sich ändern. Er warnt vor der Einmischung in die Angelegenheiten Russlands. Und lobt die eigene Isolation.
Wegen zunehmenden Unmuts unter der Bevölkerung kehrt in Russland die Winterzeit zurück. Dmitrij Medwedjew hatte sie erst im Jahr 2011 abgeschafft.
Die Vereinten Nationen kritisieren die russische Drogen-Politik. Wladimir Putin sei Schuld daran, dass mehr als die Hälfte aller europäischen HIV-Neuinfektionen in Russland verzeichnet werden. Dabei gäbe es einfache Lösungen für das Problem.
Der Ukraine-Konflikt hat eine neue Dimension erreicht. Seine Wurzel hat er in der Beziehung von Putins Russland zum Westen. Ohne einen Kompromiss mit dem Kreml droht eine Konfrontation, bei der beide Seiten nur verlieren können.
Nach dem Abschuss des Zivilflugzeuges über der Ostukraine stellt sich dem Westen eine Frage mit neuer Dringlichkeit: Was tun? Die Antwort auf diese Frage hängt auch vom Verhalten des russischen Präsidenten ab.
Die Europäische Union und die Bundesregierung verschärfen ihren Ton gegenüber Moskau: Restriktive Maßnahmen sollen in Zukunft nicht nur Personen, sondern auch einzelne Unternehmen und staatliche Organisationen treffen.
Russlands Parlamentarier schweigen nach dem Abschuss der malaysischen Boeing und Präsident Putin wirkt angespannt - einige Medien sprechen von wachsendem Druck auf Moskau.
Sie schmähen Gauck, schwärmen für Castro, verteidigen Putin, predigen Klassenkampf. Kann man mit diesen Abgeordneten regieren? Vier Protagonisten der radikalen Linken im Porträt.
Der australische Premierminister Abbott pocht auf einen würdigen Umgang mit den sterblichen Überresten der rund drei Dutzend australischen Opfer des Flugs MH17 und auf zügige Untersuchungen. Das Land erwägt, den Abschuss als Terrorakt einzustufen.
Der amerikanische Präsident Obama hofft, dass die Eskalation in der Ukraine die Europäer dazu bringt, den Ernst ihrer Lage zu begreifen. Gegenüber Putin bleibt er selbst aber zurückhaltend.
Der niederländische König Willem-Alexander und Königin Maxima haben sich mit Angehörigen von Opfern des Fluges MH17 getroffen, um ihnen persönlich Trost zuzusprechen. Die Begegnung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Internationale Fachleute haben immer noch keinen Zugang zu den sterblichen Überresten der 298 Personen, die bei der Katastrophe ums Leben gekommen sind. Die meisten Leichen aber wurden mittlerweile in einen von Separatisten bewachten Kühlzug gebracht.
Gilt der Abschuss von MH 17 als Terrorakt, so würde dies die Auszahlung von Entschädigungen an die Familienangehörigen der 28 australischen Opfer beschleunigen.
Der Abschuss des Flugzeugs der „Malaysia Airlines“ hat Russlands Präsident Putin in eine Ecke gedrängt. Noch ist ungewiss, ob er den Forderungen des Westens folgt und die Aufständischen vom Nachschub abschneidet und fallen lässt.
Bei der Aufarbeitung des Absturzes will Russlands Präsident seinen Einfluss geltend machen. Washington geht fest davon aus, dass ukrainische Separatisten das Flugzeug mit einer russischen Rakete abgeschossen haben.
Chaotisch geht es zu bei den Untersuchungen an der Absturzstelle im Osten der Ukraine. Russlands Präsident Putin müsse ein Machtwort an die Separatisten richten, fordert der Regierungschef des am schlimmsten getroffenen Landes.
Der ukrainische Ministerpräsident Jazenjuk glaubt nicht, dass „betrunkene Gorillas“ das Passagierflugzeug abgeschossen haben. Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung äußert er sich darüber, was er vom Westen erwartet.
Nach dem Flugzeugabschuss im Osten der Ukraine setzt der Kreml in seiner Propaganda auf Attacke. Putins Leute füttern das heimische Publikum über die Staatsmedien mit Verschwörungstheorien.
Identifizierungsfachleute aus mehreren Ländern sind auf dem Weg in die Ukraine. Auch Deutschland schickt zwei BKA-Experten. Der genaue Einsatzort und die Führung der Mission sind noch unklar.
Und keiner will es gewesen sein. Ukrainer, Russen und Separatisten versuchen Beweise dafür anzuführen, dass am Flugzeugabsturz der jeweilige Feind schuld war. Über Propaganda und Provokation.
In Moskau trauern Bürger vor der niederländischen Botschaft um die Opfer des abgeschossenen Fluges MH17. Sie legen Blumen und Karten nieder. „Vergebt uns“, schreiben sie darauf.
Wer ist für den Abschuss des Flugzeugs der Malaysia Airlines verantwortlich? Viele Indizien weisen auf die prorussischen Separatisten hin. Doch Moskau und die Aufständischen zeigen auf Kiew. Der russische Präsident fordert nun zu einer Feuerpause für Verhandlungen auf.
Es ist eine Berliner Tradition: Vor ihrem Sommerurlaub stellt sich die Kanzlerin den Fragen der Bundespressekonferenz. Dezidiert äußert sie sich zur Situation in der Ukraine und der Rolle des russischen Präsidenten.
Für den Flug MH 17 habe es keine Einschränkungen gegeben. Das sagte der malaysische Transportminister. Mehr als ein Dutzend anderer Fluglinien hätten das Gebiet ebenfalls überflogen.
In der Ukraine ist ein Passagierflugzeug abgeschossen worden, das bestätigte der amerikanische Vizepräsident Biden. Separatisten und Regierungstruppen beschuldigen sich gegenseitig, das Flugzeug angegriffen zu haben. Ein Separatistenführer soll verräterische Äußerungen veröffentlicht haben.
Von einer russischen Militärmaschine abgeschossene Raketen haben nach Darstellung der Armeeführung in Kiew ein Kampfflugzeug über ukrainischem Staatsgebiet abgeschossen. Die Separatisten melden zugleich, Regierungstruppen wieder zurückgedrängt zu haben.
In Kooperation mit der EU hat Amerika neue Sanktionen gegen Moskau verhängt. Russland müsse Waffenlieferungen in die Ukraine stoppen, sagte Präsident Obama. Die Strafmaßnahmen zielen unter anderem auf die Gazprombank ab.
Wladimir Putins Reise durch Lateinamerika war für ihn ein Erfolg, denn er konnte zahlreiche Vereinbarungen schließen. Auf dem Gipfel der Schwellenstaaten strahlt aber vor allem China.
Argentiniens Präsidentin Cristina Kirchner blieb dem WM-Finale wegen Krankheit fern. Dieser Tage wirbt sie um neue Freunde aus Russland und China.
Weltpolitik auf der Ehrentribüne beim WM-Finale: Im Maracana-Stadion verraten die Mienen von Präsident Putin und Kanzlerin Merkel einiges über die anspannten deutsch-russischen Beziehungen im Zeichen der Ukraine-Krise.
Im Osten der Ukraine eskaliert die Lage weiter: Eine ukrainische Militärmaschine wurde von einer Rakete abgeschossen. Die Regierung in Kiew behauptet, sie wurde von russischem Territorium aus abgefeuert.
Sie hielt ihr Versprechen, abgegeben in der Umkleidekabine der DFB-Elf: Merkel ist nach Rio geflogen. Begleitet wird sie von Bundespräsident Joachim Gauck. Ein ungewöhnliches Reise-Duo.
Vor zwei Jahren noch Austragungsort eines EM-Halbfinales, heute eingekesselt und Ziel von Luftangriffen: Donezk ist eine der letzten Hochburgen der Separatisten. Die ukrainische Armee bereitet sich auf den Angriff vor.
Auf dem Weg zum WM-Endspiel verspricht Wladimir Putin Deutschlands Finalgegner Hilfe beim AKW-Bau. Zuvor hatte Russlands Präsident auf Kuba schon die Castro-Brüder getroffen.
Nicht nur Vergnügungsreise: Bundeskanzlerin Merkel und Kremlchef Putin wollen am Rande der Fußball-WM in Brasilien über die Ostukraine sprechen.
In der Ostukraine gehen die Kämpfe mit unverminderter Heftigkeit weiter. In der Nähe von Luhansk wurden wenigstens 19 ukrainische Soldaten getötet, als Separatisten ihre Einheit mit Raketenwerfern beschossen. Präsident Poroschenko kündigt Vergeltung an.