Trump first
Donald Trumps Doktrin lautet: „America First!“ Das ist aber nicht wahr. Der amerikanische Präsident denkt nicht an das Wohl seines Landes, sondern in erster Linie an eines: sich selbst.
Donald Trumps Doktrin lautet: „America First!“ Das ist aber nicht wahr. Der amerikanische Präsident denkt nicht an das Wohl seines Landes, sondern in erster Linie an eines: sich selbst.
Der russische Volkszorn gegen die Korruption der Elite treibt Zehntausende auf die Straßen. Moskau spannt Lehrer und Blogger ein, um die Jugend von einer Teilnahme an Demonstrationen abzuhalten.
Der Abzug aus Incirlik stand schon vor der Reise Gabriels fest. Berlin will ein weiteres Abdriften Ankaras in Richtung Russland verhindern.
Er besitze keine kompromittierenden Informationen über den amerikanischen Präsidenten, behauptet Putin. Auch den ehemaligen Sicherheitsberater Flynn kenne er kaum.
Die internationale Politik hat geschockt auf den Anschlag in London reagiert. Donald Trump bekräftigte zudem seine Forderung nach einem Einreisestopp für Menschen aus mehreren mehrheitlich muslimischen Ländern.
In Hamburg proben linke Gruppen ihren Protest gegen den G-20-Gipfel. Gewalt will natürlich niemand gutheißen – doch echte Distanzierung fällt auch schwer.
Während sich das Verhältnis Deutschlands zu Amerika unter Trump verschlechtert, kommen freundliche Signale aus Moskau. Wladimir Putin empfing Außenminister Gabriel zu einem Essen in seiner Residenz. Mit dabei: ein guter Freund des Präsidenten.
Auch die Liste des feldgrauen Grauens zeigt: Der richtige Umgang mit der Vergangenheit will gelernt sein.
Wer trägt die Verantwortung für die Wahl Trumps und die Erosion des Westens durch Russland und Putin? Ein Hinweis für Obama-Anhänger: Seht euch euer eigenes Vermächtnis an, bevor ihr den ersten Stein werft! Ein Gastbeitrag.
Memo to Obama partisans: look at your own legacy before you cast that first stone.
Der russische Präsident vergleicht Hacker mit Künstlern. Andrei Soldatov, ein russischer Journalist, erklärt, was Wladimir Putin mit den gefürchteten Hackern seines Landes verbindet.
Der russische Präsident Putin hat sich gegen den Vorwurf zur Wehr gesetzt, staatlich geförderte russische Hacker könnten versuchen, die Bundestagswahl zu beeinflussen. Doch er ließ eine Hintertür offen.
Offiziell will der Kreml die Angelegenheiten anderer Länder nicht kommentieren: Ein bisschen Häme gibt es dann aber schon für die Ergebnisse der Gipfeltreffen in Brüssel und Taormina.
Die Ermittlungen zur Russland-Affäre setzen Donald Trump immer stärker unter Druck. Ein republikanischer Senator könnte sich zum großen Gegenspieler entwickeln.
Dass der französische Staatschef Macron den russischen Präsidenten Putin mit allem Pomp im Schloss Versailles empfing, war mehr als nur eine prächtige Kulisse. Der Ort war mit Bedacht gewählt – und von hoher Symbolkraft.
Starke Worte in Richtung Assad-Regime: Bei seinem Treffen mit Russlands Präsident Putin hat Frankreichs Präsident Macron vor dem Einsatz von Chemiewaffen in Syrien gewarnt. Das sei eine „rote Linie“, deren Überschreitung Vergeltungsmaßnahmen Frankreichs nach sich zögen.
Anatoli Karpow sitzt in diplomatischer Mission für Wladimir Putin am Schachbrett. Am Montag spielt er im Bundestag. Die gehäuften Auftritte haben einen Grund.
Erst die Flüchtlingskrise, dann der Schulz-Hype: Eine Weile sah es so aus, als verliere Angela Merkel die Gunst der Wähler. Ein paar Landtagswahlen später steht sie so fest wie eh und je.
Den Europäern sollte nach dieser Woche klar sein, dass sie ihre Werte und Interessen unabhängig von Amerika vertreten müssen. Auf diesen amerikanischen Präsidenten kann man sich nicht verlassen.
Die Fronten im Handelsstreit sind verhärtet. Jetzt einigen sich Kanzlerin Merkel und Präsident Trump auf eine Arbeitsgruppe, die die Vorwürfe versachlichen soll. Gegenüber Russland bleibt Amerika hart, beim Klimaschutz gewohnt vage.
Donald Trumps Woche ist nicht so richtig rund gelaufen. Für alle seine Kritiker hat er neue Beispiele geliefert. Weil er so bleibt, wie er ist.
Auf Mindanao haben islamistische Rebellen eine Stadt angegriffen. Präsident Duterte hat das Kriegsrecht verhängt. Das weckt böse Erinnerungen an die Zeiten der Diktatur.
Die Reliquie des heiligen Nikolaus von Myra (Demre) hat ein religiöses Gastspiel in Moskau. Die Russen sind begeistert und stehen kilometerlang Schlange. Auch Putin war schon da.
International wird Rodrigo Duterte scharf für seinen brutalen Anti-Drogen-Krieg kritisiert. Amerikas Präsident Trump sieht das offenbar anders, wie ein Gesprächsmitschnitt belegt. Derweil bittet Duterte Russland um neue Waffen.
Das Trump-Team hat im Wahlkampf angeblich deutlich mehr mit den Russen kommuniziert als bislang bekannt. Nach einem Bericht soll es mindestens 18 bislang unveröffentlichte Kontaktaufnahmen gegeben haben – im Weißen Haus schweigt man zu den Vorwürfen.
Die möglichen Verbindungen von Donald Trump nach Russland alarmierten führende Republikaner im Kongress offenbar schon lange vor Trumps Wahl. Bei einem Geheimtreffen sollen im vergangenen Juni klare Worte gefallen sein.
Für Donald Trump wird es ungemütlich: Das Justizministerium setzt einen Sonderermittler ein, um die Kontakte seines Wahlkampfteams nach Russland untersuchen zu lassen. Das Weiße Haus hat sich genau dagegen lange gewehrt. Trump ist dennoch zuversichtlich.
Russlands Präsident Putin schaltet sich in den Streit über die Weitergabe geheimer Informationen durch Donald Trump ein. Via Pressekonferenz bietet er eine Mitschrift des Gesprächs mit Außenminister Lawrow an – und macht sich über die Debatte lustig.
Putin und Erdogan sind dabei, die EU sträubt sich: Zu einem von Chinas Prestigeprojekten wollen die Europäer offenbar eine gemeinsame Erklärung in Peking nicht unterschreiben.
Mit dem Plan „Ein Gürtel, eine Straße“ möchte China die Globalisierung antreiben. Sogar die Amerikaner machen nun mit. Doch Europa ist skeptisch.
Etwa eine Million Moskauer soll in den nächsten Jahren umgesiedelt werden. Offiziell geht es um eine Verbesserung der Wohnverhältnisse, doch das Misstrauen der Betroffenen ist groß.
Russische Politiker reagieren auf die westlichen der Einmischung Vorwürfe stets nach dem gleichen Muster.
Mehr als 900 Freiwillige stehen für die heitere Seite des Eurovision Song Contest. Während Levina für Deutschland Boden gut macht, provoziert das fern gebliebene Russland die Ukraine auch noch kurz vor dem Finale.
Kurz vor seiner Entlassung soll Ex-FBI-Chef Comey geplant haben, die Ermittlungen um die russische Beeinflussung der Präsidentschaftswahl auszuweiten. Dabei stehen auch Trump-Vertraute im Visier. Einen Sonderermittler in dem Fall lehnt die Regierung aber ab.
Das bis jetzt höchste russische Regierungsmitglied im Weißen Haus: Trump empfängt Außenminister Sergej Lawrow. Beide wollen bessere Beziehungen, nachdem diese zuvor deutlich abgekühlt waren. Besonders eine Geste sollte dem Gast schmeicheln.
Mit einer riesigen Militärparade hat Russland an den Sieg über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg erinnert. Überschattet wurden die Feierlichkeiten von einer noch unbestätigten Meldung: Ein russischer Soldat soll vom IS enthauptet worden sein.