Obama ruft Zeitenwende für Amerika aus
Der amerikanische Präsident erklärt fünfzehn Krisenjahre für beendet. Nun sei es an der Zeit für Umverteilung des Wohlstands – und für mehr Versöhnlichkeit in Washington. Da machen die Republikaner nicht mit.
Der amerikanische Präsident erklärt fünfzehn Krisenjahre für beendet. Nun sei es an der Zeit für Umverteilung des Wohlstands – und für mehr Versöhnlichkeit in Washington. Da machen die Republikaner nicht mit.
Der amerikanische Präsident tritt heute Abend nicht als „lahme Ente“ vor den Kongress. Vor seiner Rede zur Lage der Nation provoziert Barack Obama die Republikaner mit Umverteilungsplänen. Bessere Umfragewerte verleihen ihm Schwung.
Im amerikanischen Senat sind die Vorsitzenden der Ausschüsse mächtige Leute. Wenn sich Präsident Barack Obama an diesem Dienstag mit seiner „Rede zur Lage der Nation“ an den Kongress wendet, wird er sehen: Alte Feinde rosten nicht.
Auch zwei Tage nach dem Gedenkmarsch von Paris mit 1,5 Millionen Franzosen und mehr als 40 Staats- und Regierungschefs reißt in Amerika die Kritik am Fehlen des Präsidenten nicht ab. Jetzt gibt sich Obama zerknirscht.
Die Welt übt Solidarität mit Frankreich, doch der amerikanische Präsident fehlt beim Pariser Gedenkmarsch nach den Anschlägen. Das Weiße Haus hat jetzt Fehler eingestanden.
Als die Welt Solidarität mit Frankreich zeigte, hatte Washington nicht mehr zu bieten als seinen Botschafter. Nicht ein Minister war unter den Marschierern. Das ist beschämend.
Amerika muss einen Weg finden, mit dem nordkoreanischen Diktator zu Rande zu kommen. Sanktionen taugen wenig. Kim Jong-un hat seine Macht gefestigt, sein Regime ist stabil.
Seit fast einem Jahr dürfen Erwachsene in Colorado Marihuana kaufen. Das ärgert die Nachbarstaaten. Sie sehen ihre eigene Drogenpolitik untergraben und ziehen jetzt sogar vor den Obersten Gerichtshof.
In Havanna läuten die Kirchenglocken, aber Teile der Opposition fürchten, dass durch Obamas Kurswechsel Kubas Regime stabilisiert werden könnte. Auch in Amerika stößt die Politik nicht überall auf Begeisterung. Obama fehlt die Rückendeckung des Kongresses.
Die Pannen beim Secret Service häufen sich. Nun hat eine Expertenkommission Reformen angemahnt. Die Elitetruppe sei völlig „überlastet“. Unter anderen soll ein höherer Zaun vor dem Weißen Haus helfen.
Der Kurswechsel der Vereinigten Staaten in der Kuba-Frage kommt zur rechten Zeit: Da Venezuela unter dem niedrigen Ölpreis leidet, wird sich Havanna bald nach neuen Partnern umsehen müssen.
Mit Briefen und Telefonaten hat Papst Franziskus entscheidend an der Annäherung zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten mitgewirkt. Die diplomatische Operation des Argentiniers im Vatikan war vom Erfolg gekrönt. Er hatte gute Berater.
Jahrezehntelang waren Washington und Havanna verfeindet. FAZ.NET dokumentiert die schwierigen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba seit den 1960er Jahren in Bildern.
Historische Annäherung: Nach dem Willen des amerikanischen Präsidenten Barack Obama sollen die Vereinigten Staaten wieder volle diplomatische Beziehungen mit Kuba aufnehmen. Botschaften sollen eröffnet und Gefangene ausgetauscht werden. Im Hintergrund geholfen hat der Papst.
Unter dem Präsidenten wurde er zu Amerikas wichtigstem Bürgerrechtler. Viele stören sich jedoch an seinem Hang zur Selbstdarstellung und seiner Nähe zu den Mächtigen. Die erstaunliche Karriere des Al Sharpton.
Die Empörung über Polizeigewalt gegen Schwarze in Amerika ebbt nicht ab. Zehntausende gehen im ganzen Land auf die Straße und feiern einen „Tag des Widerstandes“.
Die Chancen der Amerikaner standen schlechter als zuvor. Obama befahl die Kommandoaktion trotzdem. Warum wieder eine Geiselbefreiung im Jemen fehlschlug.
Der Atomunfall fällt aus, die Bahncard wird nicht abgeschafft - und was sonst noch diese Woche alles nicht passiert ist.
Der amerikanische Präsident wird wohl Ashton Carter als neuen Verteidigungsminister nominieren. Er hat gute Chancen, vom republikanisch dominierten Senat bestätigt zu werden. Der promovierte Physiker gilt schon länger als „eine der wichtigsten, unbekanntesten Figuren in Washington“.
Die Vereinigten Staaten haben mit mehr als dem Feuer von Ferguson und einer gescheiterten Einwanderungspolitik zu kämpfen. Doch von Washington geht kein Signal aus, dass sich Kongress und Regierung ihrer gemeinsamen Verantwortung bewusst wären. Eine Analyse.
In einer ungewöhnlichen Aktion haben sich führende Politiker aus Washington in die Debatte um die Marktmacht von Google eingeschaltet. Eine Zerschlagung des Konzerns könne sich negativ auf die Handelsbeziehungen zwischen Amerika und der EU auswirken.
Barack Obama hatte seinen Verteidigungsminister ernannt, um den Rückzug aus Afghanistan zu organisieren – nicht um einen Krieg zu führen. Vor dem „Islamischen Staat“ aber steht der Pentagon-Chef ratlos da. Das hat nun Konsequenzen.
Wenn es nach dem Willen des amerikanischen Präsidenten Obama geht, bekommen fünf Millionen Einwanderer eine Arbeitserlaubnis. Den Republikanern passt dessen Eigenmächtigkeit nicht und sie drohen mit einem neuem Haushaltsstreit.
Washington will der Ukraine offenbar mehr Kriegsgerät schicken. Dabei soll es sich aber nicht um Waffen handeln. Präsident Poroschenko hatte sich mehr erhofft.
Der Mann, der den Austauschschüler Diren Dede in Montana tötete, ist zum Tatzeitpunkt bereits wegen gewaltsamer Delikte vorbestraft gewesen. Im Dezember muss er sich abermals vor Gericht verantworten.
Die IS-Terrormiliz hat die fünfte westliche Geisel ermordet: den Amerikaner Peter Kassig. Das Weiße Haus hat die Echtheit eines im Internet veröffentlichten Propagangdavideos bestätigt. Der 26-Jährige engagierte sich für humanitäre Projekte.
Der amerikanische Präsident wird bei seinem Staatsbesuch in China mit viel Misstrauen empfangen. Doch die zwei größten Wirtschaftsmächte der Welt sind auf eine gesunde Kooperation angewiesen.
Das kommunistische Regime in Nordkorea lenkt ein und lässt die beiden letzten inhaftierten Amerikaner frei. Nun könnte der Gesprächsfaden zu Washington wieder aufgenommen werden.
Barack Obama ist nach dem Wahl-Desaster der Demokraten ein geschwächter, einsamer Präsident. Nun kommt es nun darauf an, was die Republikaner mit den neuen Mehrheitsverhältnissen anfangen.
Der Versuch der Demokraten, die Republikaner als hoffnungslos frauenfeindlich hinzustellen, ist nicht aufgegangen. Das ist eine Lektion auch für Hillary Clinton: Weibliche Solidarität ist eine begrenzte Ressource.
Warum die Republikaner sich jetzt beweisen müssen und Hillary Clinton heute nicht nur rotsieht. Eine Analyse der amerikanischen Kongress- und Gouverneurswahlen in fünf Thesen.
Im amerikanischen Bundesstaat Oregon und der Hauptstadt Washington dürfen Bürger wohl bald legal geringe Mengen Marihuana anbauen und konsumieren. Die Bürger von Florida lehnen das Rauschmittel indes weiter ab - auch als Medizin.
Der Sieg der Republikaner bei den Kongresswahlen wird große Auswirkungen auf die amerikanische Wirtschaftspolitik der nächsten Jahre haben - und das Regieren für Obama noch schwieriger machen. Ein Überblick über die wichtigsten Themen.
Der wahrscheinliche neue republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, spielt ab sofort eine Schlüsselrolle in Washington. Ohne ihn wird Präsident Obama bis zum Ende seiner Amtszeit kein einziges Gesetz mehr durch den Kongress bekommen.
Nur zu Beginn seiner Amtszeit genoss Barack Obama das Privileg, mit einem demokratischen Kongress zu regieren. Seitdem muss er überparteiliche Kompromisse suchen. Schon jetzt sind seine Wähler nicht zufrieden mit ihm. Und es könnte noch schwieriger werden.