Adenauer, nüchtern betrachtet
Adenauer polarisiert nicht mehr. Drei neue Biographien zeichnen zum 150. Geburtstag ein ausgewogenes Bild seiner historischen Leistungen und Schattenseiten.
Adenauer polarisiert nicht mehr. Drei neue Biographien zeichnen zum 150. Geburtstag ein ausgewogenes Bild seiner historischen Leistungen und Schattenseiten.
Rosi Mittermaier siegt, Silvia Sommerlath heiratet, und nach der verlorenen Bundestagswahl geht es bei der CSU in Kreuth hoch her. Theo Waigel war vor 50 Jahren dabei.
Die SPD distanziert sich von der Bürgerversicherung. Damit vollzieht sie einen riskanten Kurswechsel, der der politischen Mitte schaden könnte.
Superwahljahr, Rentenkommission, wacklige Mehrheiten: 2026 hat es innenpolitisch in sich. Wir schauen auf Herausforderungen und mögliche Wendepunkte des Jahres – für Merz, die SPD und die Demokratie.
Fliegt die SPD erstmals aus einem Landtag? Überleben FDP und BSW? Und bildet die AfD bald eine Alleinregierung? Das neue Jahr verspricht spannende Wahlen.
Als erster Bürgermeister New Yorks legt Zohran Mamdani am Neujahrstag bei Minusgraden den Amtseid auf den Koran ab. Er verspricht, für alle New Yorker da zu sein – und sich als demokratischer Sozialist treu zu bleiben.
Nüchternheit ist das Gebot der Stunde. Es gibt viele Missstände. Aber noch mehr Gutes.
Der Koalitionsvertrag wird der Lage des Landes nicht gerecht. Da haben die CDU-Politiker Frei und Bilger recht. Aber mit welcher SPD sollte es einen besseren geben?
Welche Namen sollten Sie sich fürs kommende Jahr merken? Die F.A.S. stellt acht Persönlichkeiten vor, die 2026 wichtig werden.
München streitet um die Zukunft der Eisbachwelle. Eine selbst eingebaute Rampe hat die Stadt wieder entfernt. Das sorgt für Empörung. Die Dritte Bürgermeisterin scheint das Thema derweil schon für den Wahlkampf zu kapern.
Ricarda Lang hat ihre erste politische Karriere schon hinter sich. Beginnt jetzt die Zweite? Dafür stellt die Grüne eine Bedingung.
Ist der Start von Merz als Bundeskanzler so viel schlechter als der seiner Vorgänger? Ein Vergleich mit Schröder, Merkel und Scholz zeigt Parallelen – aber auch Unterschiede.
Die Liberalen schauen auf die Landtagswahl in ihrem Stammland Baden-Württemberg und wünschen sich Auftrieb für den Urnengang in den hessischen Kommunen
Rente, Steuern, Bürokratie: Im neuen Jahr sollen die versprochenen Reformen wirklich kommen. Da werden sich einige noch ärgern.
Der allgemeine Aufwind lässt die Linke selbst in Rheinland-Pfalz Fuß fassen. Dort könnte sie im Frühjahr erstmals in den Landtag einziehen.
Es ist die zweite Haftunterbrechung wegen eines medizinischen Eingriffs innerhalb einer Woche. Der ehemalige Präsident sitzt eine 27 Jahre lange Gefängnisstrafe ab.
Alles sollte anders werden in der Wirtschaftspolitik – so versprach es die Union im Wahlkampf. Heute führt sie in vielen Bereichen die Politik der Ampelkoalition fort.
Faszination Katze im Hamburger Rothenbaum, Beckmanns Zeichnungen im Frankfurter Städel und der Expressionist Karl Schmidt-Rottluff in Berlin: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Die Debatte über militärische Konflikte ist polarisiert. Was fehlt, ist eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Friedensperspektiven in Zeiten des Krieges. Ein Blick in die Geschichte des Pazifismus zeigt: Das war nicht immer so.
Die Auszählung zog sich über Wochen hin, viele Wahlakten mussten überprüft werden. Jetzt steht der Sieger fest: Es ist der Wunschkandidat von US-Präsident Trump.
Es ist zu einfach, die Schuld an fehlenden Reformen allein der Politik zuzuschreiben. Erneuerung scheitert nicht nur an unterschiedlichen Positionen von Koalitionspartnern.
Brasiliens Justiz macht den Weg für eine Operation des brasilianischen Ex-Präsidenten frei. Der 70-Jährige soll über die Feiertage in einer Privatklinik behandelt werden.
Konflikte mit seinen schwierigen Koalitionspartnern waren für Andrej Babiš vorhersehbar – vor allem mit Blick auf die Ukraine. Doch am Ende sitzt er am längeren Hebel.
Kosovo ist ein Land, das in seinen demokratischen Kinderschuhen festzustecken scheint. Wenn Stillstand zur Staatsform wird und überall Handlungsunfähigkeit droht, dann kann auch eine engagierte Jugend nichts ausrichten. Es geht jetzt um alles oder nichts.
Fortschritt und moderne Führung können nichts bewirken: Statt Gerd Butzeck wird Hassan Moustafa den Handball-Weltverband vier weitere Jahre führen. Das liegt aber nicht allein am Fehler im System.
Das Kernproblem in Dortmund ist nicht das Harmoniebedürfnis. Es fehlt auf allen Ebenen an Konfliktfähigkeit. Und an der Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven zu einem großen Ganzen zusammenzufügen.
Steffen Krach ist Spitzenkandidat der SPD für die Wahl in Berlin. Im Interview spricht er über Gewalt im öffentlichen Raum, ein Böllerverbot und den Wohnraummangel.
Nikolaos Stavridis tritt allen anderslautenden Gerüchten entgegen. Er will parteiloser Bürgermeister von Walluf im Rheingau bleiben.
Von ganz links und ganz rechts im Wiesbadener Stadtparlament kommt die schärfste Kritik am Projekt Ostfeld. Das kommt viel zu langsam voran.
Brasiliens früherer Präsident hat mehrere gesundheitliche Probleme. Bundesrichter Moraes genehmigt ihm die nächste Operation. Doch Bolsonaros Hoffnung auf Hausarrest statt Haft erfüllt sich nicht.
Der Abschied vom Bürgergeld rückt näher. Das Kabinett bringt die Reform auf den Weg. Doch was heißt das konkret?
Gerd Butzeck fordert den Präsidenten des Handball-Weltverbandes heraus. Der Deutsche hat einige Ideen, aber zwei Probleme: Die Europäer stehen nicht geschlossen hinter ihm, und „Geisterverbände“ könnten die Wahl entscheiden.
Im ungarischen Wahlkampf sorgt ein Bericht zu Kindesmissbrauch für Wirbel. Das bringt Ministerpräsident Viktor Orbán in eine schwierige Lage.
Egal, ob sie für oder gegen den Wehrdienst sind, ein Gefühl eint junge Menschen: Sie fühlen sich nicht ernst genommen.
Rob Reiner setzte auf ein Kino mit menschlichem Format und politischer Moral. Davon zeugen seine Filme wie „Stand By Me“ bis „Eine Frage der Ehre“. Jetzt ist der Regisseur mit 78 Jahren einer Gewalttat zum Opfer gefallen.
Lange als zu radikal verschrien, hat José Antonio Kast die Stichwahl in Chile gewonnen. Der Katholik, geprägt von der deutschen Schönstattbewegung, wusste die zunehmende Angst der Chilenen zu nutzen.