Alijew schafft Fakten
Die Armenier haben offenbar eingesehen, dass sie chancenlos gegen Aserbaidschans Übermacht sind. Doch der Konflikt ist damit noch lange nicht gelöst.
Die Armenier haben offenbar eingesehen, dass sie chancenlos gegen Aserbaidschans Übermacht sind. Doch der Konflikt ist damit noch lange nicht gelöst.
Eine Feuerpause sieht vor, dass die Armenier von Nagornyj Karabach entwaffnet werden. Es ist ein Erfolg für Aserbaidschans Machthaber Alijew und bringt Armeniens Regierungschef Paschinjan in eine noch schwierigere Lage.
Seit Samstagabend kommt es in dem Lager zu Gefechten. Mindestens elf Menschen sterben. Unter den 40 Verletzten befinden sich laut UN- auch Mitarbeiter des Hilfswerks UNWRA. Die Organisation stellte ihre Arbeit vorübergehend ein.
Nach dem Ende einer dreitägigen Waffenruhe kommt es zu neuen Kämpfen in Sudan. Flüchtlinge sprechen von großflächiger Zerstörung, Tötungen und Vergewaltigungen in Darfur.
Die USA und Saudi-Arabien verkünden, die Konfliktparteien in Sudan hätten sich auf eine Feuerpause geeinigt. Solche Vereinbarungen waren zuletzt immer wieder gebrochen worden.
Ein Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine würde nicht zu Frieden führen. Nur die dauerhafte militärische Unterstützung der Ukraine wird dieses Ziel erreichen. Eine Replik auf Johannes Varwick.
Fachleute kritisieren die Friedensgespräche zwischen sudanesischer Armee und RDF. Der Vorwurf: Die Verhandlungen dienten den Konfliktparteien nur dazu, Zeit zu gewinnen und Sanktionen zu vermeiden.
Die Verlängerung soll Gespräche über einen längerfristigen Waffenstillstand ermöglichen. Zuvor war es in der Hauptstadt Khartum abermals zu heftigen Kämpfen gekommen.
Der neu ausgehandelte Waffenstillstand sollte für eine Woche gelten. Doch die Feuerpause zwischen Armee und RSF-Miliz in Sudan wird offenbar nicht eingehalten.
Weil frühere Waffenruhen nicht eingehalten wurden, werde die getroffene Vereinbarung nun durch einen von der internationalen Gemeinschaft unterstützen Mechanismus überwacht, so das US-Außenministerium. Details sind nicht bekannt.
In der Ukraine muss eine Situation wie nach 2014 vermieden werden. Doch was würde eine EU- und NATO-Mitgliedschaft des Landes für alle Beteiligten bedeuten? Ein Gastbeitrag
Die vorbehaltlose Unterstützung der Ukraine durch den Westen ist aus gesinnungsethischer Position berechtigt. Ob sie einer Verhandlungslösung dient, ist jedoch fraglich. Ein Gastbeitrag.
Erst vor wenigen Stunden trat eine Waffenruhe zwischen Israel und dem „Palästinensischen Islamischen Dschihad“ in Kraft. Dennoch geht an diesem Sonntag eine Rakete in Israel nieder.
Erstmals seit fast einer Woche flogen in der Nacht keine Raketen, die Menschen im Gazastreifen wagen sich aus den Häusern. Nach 35 Toten besteht Hoffnung, dass der Konflikt mit der Gruppe Islamischer Dschihad zunächst nicht weiter eskaliert.
Bei den Verhandlungen über eine Lösung des gewaltsamen Machtkampfs in Sudan gibt es erste Fortschritte. Beide Seiten wollen humanitäre Hilfe ins Land lassen.
Trotz Bemühungen um einen Waffenstillstand greifen Israels Armee und militante Palästinenser einander weiter an. Bei einem Anschlag auf ein Gebäude im südlichen Gazastreifen seien in der Nacht Ali Ghali und zwei weitere Kämpfer ums Leben gekommen.
Sollte Putin siegen, wird er zum Hegemon Europas. Nur die atlantische Allianz kann das verhindern. Sie muss die Ukraine aufnehmen.
Um 3:30 Uhr Mittwochnacht trat die beidseitige Waffenruhe in Kraft. Noch kurz davor hatte es Beschuss von beiden Seiten gegeben. Auslöser war der Tod eines palästinensischen Häftlings, der sich im Hungerstreik befunden hatte.
Nachdem die Waffenruhe um Mitternacht endete beschuldigten sich am Sonntag beide Parteien die Feuerpause gebrochen zu haben. International wird befürchtet, das Land könnte in einem Bürgerkrieg versinken.
Die Bundesregierung will das Zeitfenster für die Evakuierung aus Sudan möglichst lange nutzen. Pistorius und Baerbock fordern eine Verlängerung der Feuerpause.
Wegen eines Streit über die Integration des RSF in das Militär dauern die Kämpfe in Khartum seit Samstag an. Auf Druck der USA wurde eine Waffenruhe vereinbart – beide Seiten werfen sich nun jedoch eine Nichteinhaltung der Vereinbarung vor.
Forderungen nach einem Waffenstillstand brächten derzeit keinen „gerechten und dauerhaften Frieden“, warnt der US-Außenminister. Der ukrainische Präsident Selenskyj bezeichnet eine Befreiung der Krim als alternativlos. Der Überblick.
Wenn deutsche Pazifisten im Ukrainekrieg zu Verhandlungen mit dem Kreml aufrufen, denken sie nur an sich, nicht an die Ukrainer. Das ist grausam und geschichtsvergessen. Ein Gastbeitrag.
Peking fordert einen Waffenstillstand in der Ukraine, obwohl es weiß, dass ein solcher illusorisch ist. Das dient vor allem einem Zweck: der Imagepflege.
Mit Spannung wurden Chinas Vorschläge zur Beilegung des Krieges in der Ukraine erwartet. In dem Positionspapier fordert Peking eher allgemein einen Waffenstillstand sowie Dialog – und warnt vor dem Einsatz von Atomwaffen.
Auch während der von Moskau angekündigten Feuerpause wegen des orthodoxen Weihnachtsfests kamen wieder ukrainische Zivilisten ums Leben.
36 Stunden lang sollten Russlands Waffen schweigen. Doch nach dem Fest sieht Kiew sich bestätigt, das Versprechen sei nur Propaganda gewesen. Die Deutschen sehen Panzerlieferungen noch mehrheitlich skeptisch.
Trotz der russischen Ankündigung, während des orthodoxen Weihnachtsfests die Waffen schweigen zu lassen, dauern die Kampfhandlungen in der Ukraine an. Im gesamten Land wurde Luftalarm ausgerufen.
Die schweren Kämpfe im ostukrainischen Bachmut dauern an. Eine von Russland angekündigte Waffenruhe, lehnte die Ukraine als scheinheilig ab. Die Bundesregierung reagierte ebenfalls zurückhaltend.
Wir blicken heute auf die Feuerpause in der Ukraine, fragen nach, was nachts in Lützerath besprochen wird und gratulieren den Bewohnern der Sesamstraße zum 50. Geburtstag.
Die russischen Waffen sollen von Freitagmittag an für 36 Stunden schweigen. Doch ob es dazu kommt, ist fraglich. Die Nacht im Überblick.
Bei dem Telefonat der beiden Staatschefs forderte Erdogan Putin auf, die Waffen schweigen zu lassen. Nach russischer Darstellung spielt vor allem der Westen eine „destruktive Rolle“.
Er wies das Verteidigungsministerium an, von Freitagmittag bis in die Nacht auf Sonntag die Kämpfe einzustellen. Die Ukraine lehnte dies ab – vor einer Feuerpause müssten die russischen Truppen die Ukraine verlassen.
Kolumbiens Präsident Gustavo Petro hat nach eigenen Worten eine Waffenruhe mit mehreren Rebellengruppen vereinbart.
Der Präsident berichtet, dass fünf Organisationen einem Waffenstillstand zugestimmt hätten. Dieser soll mindestens sechs Monate lang dauern. Gustavo Petro sprach von einem „mutigen Akt“.